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Sind Sitzbälle wirklich gesund?
01. Apr. 2022
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Ergonomische Möbel sind für viele Menschen inzwischen zum Inbegriff eines gesunden Arbeitsplatzes geworden. Und das völlig zu Recht. Schließlich ist eine falsche Arbeitshaltung eines der größten Gesundheitsrisiken unserer modernen Gesellschaft. Eines der beliebtesten Möbelstücke, um ein solches Risiko zu vermeiden, ist der Gymnastik Sitzball. 

 

Aber ist der Sitzball wirklich so gut wie sein Ruf? Ist das Sitzen auf dem Gymnastikball tatsächlich ergonomisch oder doch ein Gesundheitsrisiko? Und gibt es möglicherweise bessere Alternativen als einen solchen Sitzball? Die Antworten auf all diese Fragen und alles, was zum Thema jetzt noch wichtig ist, haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst. 

 

Warum überhaupt ein Sitzball? 

 

Mehr als 60% aller Erwachsenen in Deutschland leiden unter Rückenschmerzen. Hauptverursacher ist dabei der Arbeitsalltag der Betroffenen. Überraschend dabei ist allerdings, dass die meisten Rückenschmerzen-Patienten keine körperlich anstrengenden Berufe ausführen, sondern tatsächlich im Büro bzw. am Schreibtisch arbeiten. 

 

Das liegt daran, dass unser Körper einfach nicht dafür geschaffen ist, viele Stunden am Stück, und das Tag für Tag, nur am Schreibtisch zu sitzen. Wenn man bei der Büroarbeit dann auch noch eine ungesunde Körperhaltung einnimmt, drohen nicht nur Rückenschmerzen, sondern auf lange Sicht auch ernsthafte physische und psychische Erkrankungen wie Nervenschäden, Lähmungen, chronischer Stress und Depressionen. 

 

Genau deshalb nutzen Unternehmen und Selbständige auf der ganzen Welt inzwischen ergonomische Möbel, um den zuvor erwähnten Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Das wiederum hat dazu geführt, dass inzwischen unglaublich viele verschiedene Möbel als die gesündeste und beste Option für gesundes Sitzen beworben werden. So unter anderem auch der Sitzball. Ob das auch wirklich stimmt, erklären wir im nächsten Abschnitt. 

 

Ist der Sitzball die richtige Option?

 

Der Sitzball ist tatsächlich nichts anders als ein Gymnastikball. Wie der Name bereits vermuten lässt, wurde diese Art von Ball ursprünglich in der Gymnastik für das Ausführen verschiedenster Übungen verwendet. So eignet sich der Gymnastikball auf Grund seiner Elastizität und einer gewissen Instabilität zum Beispiel hervorragend für das Training der Bauch und Rückenmuskeln. 

 

Denn wenn man mit einem Gewicht oder sogar nur dem eigenen Körpergewicht auf dem Ball sitzt, muss man mit den eigenen Muskeln ständig die eigene Sitzhaltung stabilisieren, um nicht vom Gymnastikball zu fallen. Diese Dauerbeanspruchung der Bauch- und Rückenmuskeln ist natürlich ein hervorragendes Training. 

 

Das ist einer der Gründe, warum der Sitzball ursprünglich als ergonomisches Möbelstück empfohlen wurde. Der Gedanke dahinter: Durch das ständige Ausbalancieren auf dem Gymnastikball stärkt man während der Arbeit ganz automatisch den eigenen Körper, was wiederum ideal für die Vorbeugung von Rückenschmerzen ist. 

 

Gleichzeitig sollte mit dem Gymnastikball auch eine der größten Gefahren beim langen Sitzen adressiert werden: Das Beibehalten einer statischen und gleichen Sitzposition über einen langen Zeitraum. Schließlich ist das für den Körper besonders schädlich. Da man den Sitzball erstens, wie bereits erwähnt, konstant ausbalancieren muss und ein solcher Sitzball einen Wechsel der eigenen Sitzposition darüber hinaus deutlich einfacher macht, schien es, als könnte man mit diesem Möbelstück die Gefahr einer immer gleichen Sitzhaltung effektiv bannen. 

 

Das Problem mit dem Sitzball 

 

Wenn man sich den oben erwähnten Gedankengang vor Augen führt, dann ist es ziemlich offensichtlich, warum der Sitzball lange als das ergonomischste aller Sitzmöbel galt. Das ist inzwischen allerdings nicht mehr so. Ganz im Gegenteil: Mediziner warnen inzwischen vor einer zu langen Nutzung eines Sitzballs, da dies Schmerzen und im schlimmsten Fall sogar irreparable Schäden verursachen kann. 

 

Das liegt daran, dass der Sitzball eben nicht als Sitzmöbelstück, sondern als Trainingsgerät gestaltet wurde. Das bedeutet, dass der Gymnastikball eigentlich für ein zeitlich begrenztes Training gedacht ist, das den Körper ja gerade ermüden soll. Stundenlang im Büro auf einem solchen Ball zu sitzen, ist für den Körper also eine extreme Beanspruchung.

 

Damit wird der Sitzball als ergonomisches Möbelstück extrem kontraproduktiv: Denn die hohe Beanspruchung für den Körper führt auf Dauer erstens zu Verspannungen und Ermüdungserscheinungen, die nicht nur unangenehm sind, sondern auch die eigene Performance im Büro negativ beeinflussen. 

 

Das wiederum führt dazu, dass viele Anwender nach mehreren Stunden auf dem Sitzball eine ungesunde Schonhaltung einnehmen. Das fühlt sich kurzfristig besser an, ist für den Körper aber tatsächlich extrem belastend. Denn genau durch diese Schonhaltungen, bei denen die Wirbelsäule oft übermäßig belastet wird, entstehen Rücken- und Nackenschmerzen, Nervenschäden und im schlimmsten Fall sogar Lähmungen und Bandscheibenvorfälle. 

 

Für eine Aktivierung der Rückenmuskeln bzw. zeitlich begrenztes aktives Sitzen eignet sich der Sitzball dennoch hervorragend. Aber eben nur, wenn man den Ball nicht länger als 30 Minuten am Stück nutzt. Solange man innerhalb dieses Zeitrahmens bleibt, ist das Sitzen auf einem Gymnastikball unbedenklich und sogar von Vorteil für das eigene Muskel-Skelett-System. Als einziges oder dauerhaftes ergonomisches Möbelstück ist der Sitzball allerdings völlig ungeeignet. 

 

Sitzmöbel, die wirklich ergonomisch sind 

 

Der Sitzball eignet sich im Büro also höchstens für eine aktive Pause von mehr als 30 Minuten. Stattdessen solltest du in erster Linie auf einen ergonomischen Bürostuhl zurückgreifen, mit dem du wirklich gesund und komfortabel sitzen kannst – auch über mehrere Stunden. Denn ein solcher Stuhl fördert und unterstützt aktiv eine ergonomische Sitzhaltung und entlastet gleichzeitig besonders beanspruchte Körperregionen. 

 

So sorgt die individuell anpassbare Lendenwirbelstütze zum Beispiel dafür, dass du den Stuhl nicht nur genau an deine Bedürfnisse anpassen kannst, sondern dein unterer Rücken darüber hinaus auch genau die Unterstützung erhält, die er braucht. 

 

Das moderne und atmungsaktive Material der Rückenlehne und der Sitzfläche garantieren darüber hinaus, dass du auch bei hohen Temperaturen komfortabel sitzt. Die Sitzfläche besteht dabei aus dichtem Schaumstoff, was den Sitz nicht nur bequem macht, sondern darüber hinaus auch verhindert, dass sich die Sitzfläche verformt. 

 

Allerdings gibt es noch einen weiteren wichtigen Faktor, der bei der Wahl der richtigen Büromöbel oft übersehen wird. Denn ganz egal, wie gut und gesund ein Stuhl auch sein mag – stundenlanges Sitzen ist für unseren Körper nie ideal. Studien haben inzwischen nachgewiesen, dass man stattdessen so oft wie möglich zwischen einer stehenden und sitzenden Arbeitshaltung wechseln sollte. 

 

Dafür empfehlen wir einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch, mit dem du die eigene Arbeitsposition innerhalb von Sekunden mühelos verstellen kannst. Eine solche Verstellmöglichkeit gibt darüber hinaus auch die Möglichkeit, den Stuhl im Sitzen genau an deine eigene Körpergröße und deine Bedürfnisse anzupassen, was wiederum deiner Gesundheit zugute kommt. 


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