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Schlechte Essgewohnheiten und was man gegen sie machen kann
09. Jul. 2021
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Eine richtige Ernährung ist ein essenzieller Bestandteil einer gesunden Lebensführung. Außer der Nahrung selbst, die wir zu uns nehmen, ist aber auch die Art und Weise, wie wir unsere Nahrung konsumieren, wichtig.

Dabei sind viele deutsche Volkskrankheiten, die mit der falschen Ernährung im Zusammenhang stehen, hausgemacht. Aufgrund der breiten Auswahl an Nahrungsmitteln, die wir in Deutschland zu unserer Verfügung haben, können wir problemlos jedes Defizit von Nährstoffen oder Mangelernährung ausgleichen.

Was aber wenn nicht die Nahrung selbst, sondern die Art des Konsums falsch ist? Was, wenn unsere Essgewohnheiten dafür sorgen, dass wir nachts nicht Einschlafen können? Mit diesem Artikel stellen wir Ihnen verschiedene Fehler beim Essen vor, die unser Leben negativ beeinflussen können.

  

Zu schnelles Essen

Durch Terminkalender gefüllt mit Meetings und Terminen, die sich aneinanderreihen, ist unser Leben sehr hektisch geworden. Häufig rasen wir von einer Besprechung zum nächsten Anruf mit dem Kunden. Wer soll da noch Zeit zum Essen haben?

Wer in Deutschlands Kantinen schaut, der sieht häufig Arbeitnehmer, die ihr Essen im Rekordtempo verspeisen. Entweder, weil man gleich noch einen wichtigen Termin hat, oder, weil man noch etwas mehr von der Pause haben möchte. Was auch immer der Grund für das hastige Essen ist, gut ist das nicht.

Denn zu schnelles Essen birgt eine Reihe von Gefahren. Eine davon ist die Tatsache, dass man beim hastigen Essen mehr Luft mit der Nahrung runterschluckt. Die Folge: Häufiges Aufstoßen. Gerade im Büroalltag ist das alles andere als angenehm, sowohl für einen selbst als auch für die Kollegen und Kolleginnen.

Aber auch, wenn Sie nicht von Aufstoßen durch zu schnelles Essen geplagt werden, kann es noch weitere Komplikationen geben. Wer zu schnell isst, der zerkleinert die Nahrung häufig nicht sachgerecht. Durch zu wenig Kauen gelangen größere Stücke in unseren Verdauungstrakt. Zum einen brauchen große Stücke Nahrung länger, um die Speiseröhre herunterzuwandern. Das verlangsamt schon nachweislich den Verdauungsprozess.

Im Magen angekommen verbrauchen die größeren Stücke Nahrung dann auch mehr Magensäure, um vom Magen verarbeitet werden zu können. Die logische Folge: Sodbrennen. Wer häufig nach der Mittagspause über dieses Symptom klagt, der sollte vielleicht einmal seine Essgewohnheiten überdenken. Selbstverständlich kann es aber auch an der Art der Nahrung liegen, die das Sodbrennen hervorruft. Fettiges Essen gilt beispielsweise als einer der Hauptauslöser für Sodbrennen.

 

Zu viel Essen

Auch die Menge des Essens ist ein häufiger Grund für Probleme im Zusammenhang mit Verdauung. Wer große Mengen Nahrung zu sich nimmt, der muss anschließend auch die passende Zeit für die Verdauung einplanen. Wenn man sich aber in der Mittagspause den Bauch mal wieder viel zu vollgeschlagen hat, wartet kurz darauf die Rückkehr in den Arbeitsalltag.

Nach einigen Minuten am Arbeitsplatz stellt man dann fest, dass die Konzentrationsfähigkeit irgendwie nicht ganz vorhanden ist. Es will einem auf Teufel komm raus einfach nicht einfallen, wie man die E-Mail sinnvoll weiterschreiben kann. Aufgrund des üppigen Mittagessens ist das aber kaum verwunderlich.

Denn um seine Aufgaben als Verdauungsorgan erfüllen zu können, benötigt der Magen Blut. Wenn wir Nahrung verdauen, wird mehr Blut Richtung Magen geschickt, damit dieser seine Arbeit verrichten kann. Und dieses Blut fehlt dann natürlich an anderen Stellen, wie beispielsweise dem Gehirn. Denken und Konzentrationsfähigkeiten leiden dann. Auch Sport ist nach einem üppigen Essen nicht möglich, da die Muskeln in dieser Zeit nicht ausreichend mit Blut und Nährstoffen versorgt werden können.

Aus diesem Grund gab und gibt es in vielen südeuropäischen Ländern eine längere Mittagspause. Die bekannteste ist wohl die Siesta in Spanien. Während dieser Zeit sind in der Regel alle Geschäfte geschlossen und öffnen nach knapp zwei Stunden wieder—genug, um ein Mittagsschläfchen zu halten und das Essen richtig zu verdauen. Auch wenn diese Tradition in vielen Großstädten nicht mehr gepflegt wird, findet man sie gerade in kleinen Dörfern immer noch.

  

Spätes Essen

Gerade Leute, die bis spät abends arbeiten, haben keine Zeit oder Lust mehr zum Kochen. Da bietet es sich an, nach der Arbeit schnell noch zur Dönerbude um die Ecke zu gehen und dort zu Abend zu essen. Wenn man dann wohlgesättigt nach Hause kommt, geht es direkt unter die Dusche und danach ins Bett. Dann kommen aber die Probleme: Das Essen liegt ja noch im Magen.

Die Folge sind häufig Probleme beim Einschlafen. Denn die Verdauung von größeren Mengen an Nahrung dauert mehrere Stunden. Wer nun also mit frisch gefülltem Magen im Bett liegt, der wird durch seine eigene Verdauung wachgehalten.

Neben Problemen beim Einschlafen kann ein voller Magen aber auch noch weitere Komplikationen wie Sodbrennen hervorrufen. Wer auf der Seite schläft, der wird schon bald von diesem unangenehmen Gefühl heimgesucht. Denn in Folge der Verdauung wird mehr Magensäure produziert, die durch das Liegen auf der Seite leichter in die Speiseröhre gelangen kann. Die Folge ist das bekannte Brennen im Brustbereich.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, sollte man besser früher essen. Generell empfiehlt es sich, zwei Stunden vor dem Zubettgehen nichts größeres mehr zu essen. Wenn man vor dem Schlafen noch etwas Hunger hat, bietet es sich an, leicht verdauliche Nahrung zu sich zunehmen. So riskiert man nicht, die Nachtruhe zu stören und das Einschlafen fällt auch wieder leichter.

  

Diäten

Lange Zeit wurden Diäten als der beste Weg zum Abnehmen gesehen. Gefühlt wurde jede Woche eine andere Art von Diät angepriesen: Low Carb Diät, Smoothie-Diät, Atkins-Diät… Und auch, wenn sich mit einigen dieser Diäten durchaus Erfolge erzielen lassen, sind diese meist nicht von dauerhafter Natur. Denn: Wer eine Diät macht, kehrt danach häufig wieder zu den alten Essgewohnheiten zurück.

Dann kehren aber auch die Pfunde genauso schnell wieder zurück, wie sie verschwunden sind. Der bekannte Jo-Jo-Effekt setzt sein. Stattdessen muss die Ernährung dauerhaft umgestellt werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Kilos auch wirklich fernbleiben.

Und auch, wenn die Ernährung nun dauerhaft etwas gesünder ist, sollte man nicht komplett auf seine Lieblingsgerichte verzichten. Ein sogenannter Cheat-Day hat sich über die Jahre bewährt und wird auch von ernährungsbewussten Menschen wie Bodybuildern, Hochleistungssportlern und Models genutzt. Beim Cheat-Day lässt man einen Tag lang das Kalorienzählen sein und isst einfach das, auf das man Lust hat. So lässt sich nicht nur die eigene Sehnsucht nach der Lieblingsspeise befriedigen, der Körper freut sich auch. Denn der Cheat-Day gibt dem Körper eine Menge Energie. Belohnt wird man dann mit der Ausschüttung von Glückshormonen.

 

Essen ist ohne Frage wichtig für uns. Ohne Nahrung funktioniert unser Körper nicht. Aber auch das richtige Essen will erst noch gelernt sein. Neben der passenden Ernährung sind auch die Essgewohnheiten essenziell, um ein gesundes Leben zu führen. Wer zu hastig, zu spät, oder zu viel isst, der riskiert genauso seine Gesundheit wie jemand, der jahrelang das Falsche isst. Aus diesem Grund sollte man seine eigenen Speiseplan und die Essgewohnheiten überdenken, um einen gesunderen Lebensstil zu ermöglichen.

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