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Richtig mit Geld umgehen – die wichtigsten Tipps
24. Dec. 2021
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Das Auto muss in die Werkstatt, die Versicherung ist nächsten Monat fällig und außerdem würde man gerne mal wieder in den Urlaub fahren – nur scheint das Geld irgendwie nie genug zu sein. So oder so ähnlich geht es vielen Erwachsenen in Deutschland. Vor allem für Einsteiger in das Arbeitsleben, die sich noch nicht an ein regelmäßiges Gehalt gewöhnt haben, kann es oft gar nicht so einfach sein, richtig mit Geld umzugehen. 

 

Genau deshalb haben unsere Experten diesen Ratgeber zusammengestellt. Wir erklären dir, wie du dich richtig auf finanzielle Notfälle vorbereiten und auf den nächsten Urlaub sparen kannst, während du dir gleichzeitig nicht ständig Sorgen um den eigenen Kontostand machen musst. Finanzielle Verantwortung ist wichtig und umso früher man damit beginnt, umso mehr kann man von den Vorteilen im Alter profitieren. 

 

Alles aufzeichnen und Verantwortung übernehmen 

Der erste Schritt hin zu finanziell verantwortlichem Verhalten ist das umfassende Aufzeichnen aller Ausgaben und Einnahmen. Denn nur mit schriftlichen Aufzeichnungen, kannst du wirklich nachvollziehen, wie viel Geld du für was ausgibst und wie viel Geld dir tatsächlich zur Verfügung steht. Ansonsten ist es im Alltag nur zu einfach, das tatsächliche Verhältnis zwischen Ausgaben und Einnahmen zu verdrängen. 

 

Wenn deine Ausgaben ergeben, dass du keine unnötigen Ausgaben hast und am Ende des Monats immer genug Geld übrig bleibt, dann weißt du bereits, dass du auf dem richtigen Weg bist. Ist das allerdings nicht der Fall, dann musst du jetzt ehrlich zu dir selbst sein und deinen Lifestyle ändern. 

 

Denn nur wenn du Verantwortung für deine finanzielle Situation übernimmst, kannst du auch wirklich etwas daran ändern. Wenn du damit beginnst, disziplinierter mit deinem Geld umzugehen, wirst du schon bald feststellen, dass du auf nichts verzichten musst, wass dir wirklich wichtig ist. Stattdessen wirst du mehr Geld zum Sparen und für die wirklich schönen Dinge, wie z.B. deinen Traumurlaub übrighaben. 

 

Die 50-30-20 Regel 

Die 50-30-20 Regel hat sich als eine der effektivsten Methoden für ein verantwortungsvolles Finanzmanagement bewährt. Diese Methode eignet sich auch für Einsteiger so gut, weil es damit so überaus einfach ist, das eigene Geld richtig einzuteilen. Alle Einnahmen werden dabei in 50%, 30% und 20% eingeteilt – daher auch der Name 50-30-20 Regel. 

 

50% deines Gehalts gibst du dabei für alle notwendigen Ausgaben aus. Dazu gehören unter anderem Miete, Auto, Essen, Strom und sonstige unvermeidbare Aus- und Abgaben. Besonders nützlich ist es, wenn du dir für diese Ausgaben ein zweites Konto oder eine Pocket für dein Girokonto erstellst und direkt nach dem Gehaltseingang 50% deines Geldes auf das Haushaltskonto überweist. 

 

30% deines Einkommens sind nur für dich und deine Freizeit bestimmt. Dieses Geld kannst du zum Beispiel verwenden, um am Wochenende auszugehen, dir neue Klamotten zu kaufen oder dir neue Ausrüstung für dein Hobby zuzulegen. Natürlich kannst du diese 30% auch einige Monate lang sparen, um dir dann eine größere Anschaffung zu gönnen oder in den Urlaub zu fahren. 

 

Die letzten 20% deines Einkommens werden gespart. Allerdings nicht für die nächste Freizeitanschaffung, sondern für finanzielle Rücklagen im Alter. Mindestens 5% davon, noch besser 10% sollten nicht in langfristige Investitionen gesteckt werden, um als Rücklage in Notfällen dienen zu können. Sollte ein solcher Fall einmal eintreten, wirst du froh darüber sein, rechtzeitig Geld gespart zu haben. 

 

Übrigens: Zu diesen 20% gehört auch die Rückzahlung möglicher Schulden. Für deine finanzielle Zukunft sind diese 20% der wichtigste Bestandteil deiner monatlichen Ausgaben. Hier solltest du also besonders diszipliniert handeln. 

 

Schulden in der richtigen Reihenfolge abbezahlen 

Schulden sind nie etwas Schönes. Mit der richtigen Strategie und Disziplin kann man die eigenen Verpflichtungen aber relativ schnell und auch schmerzfrei zurückzahlen. Dabei sind vor allem zwei Dinge wichtig: 

 

Dabei ist es erstens wichtig, dass man mit den eigenen Ratenzahlungen, wenn möglich nicht in Verzug kommt. Denn eine verzögerte Ratenzahlung kann sich immer im Schufa-Register niederschlagen, was es dir in Zukunft wiederrum deutlich erschweren könnte, einen Kredit von einer Bank zu erhalten. 

 

Sollte es doch einmal zu einer Verzögerung kommen, dann informiere deinen Gläubiger unbedingt im Voraus: Solange eine ehrliche Kommunikation besteht, haben die meisten Gläubiger kein Problem damit, deine Frist ein wenig zu verlängern. Auch wenn ein solches Gespräch unbequem ist, so kann es eine Eskalation doch verhindern und sollte daher unbedingt angestrebt werden. 

 

Sobald du dank eines verantwortungsvollen Finanzmanagements dazu in der Lage bist, deine Raten regelmäßig zu bezahlen, solltest du noch einen Schritt weitergehen: Wenn möglich, solltest du Schulden so schnell wie möglich komplett abbezahlen, damit du dein Geld stattdessen für Investitionen nutzen kannst. 

 

Dabei solltest du mit den Schulden mit den höchsten Zinsen beginnen. Denn umso länger du diese Schulde abbezahlst, umso mehr Zinsen musst du natürlich auch zahlen. Dementsprechend werden die Schulden mit den niedrigsten Zinsen als letztes gezahlt. Auf diese Weise lässt sich bei der Rückzahlung häufig viel Geld sparen. 

 

Geld auf der Bank sparen? 

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig einen Teil des eigenen Geldes als Notfallbudget zu sparen. Dieses Geld sollte natürlich immer oder zumindest in kürzester Zeit zur Verfügung stehen. Schließlich ist das Bezeichnende an einem Notfall ja, dass man nicht vorhersagen kann, wann dieser eintreten wird. Für die eigenen Notfallrücklagen macht es also durchaus Sinn, diese ganz einfach auf dem eigenen Girokonto zu verwahren. 

 

Allerdings sollte man dort wirklich nur das Geld sparen, dass man im Notfall sofortigen Zugriff haben muss. Alle anderen Rücklagen sollte man inzwischen nicht mehr auf der Bank anlegen. Denn auch bei den „Sparkonten“ gibt es inzwischen so gut wie keine Zinsen mehr. In Zukunft könnte es hier sogar zu Negativzinsen kommen. 

 

Die eigenen Ersparnisse auf der Bank zu lassen ist also eine denkbar schlechte Idee. Auch wenn diese Idee vielen Deutschen riskant erscheint, sollte das eigene Geld stattdessen lieber investiert werden. Welche Form der Investition sich dabei für dich am besten eignet, hängt ganz von deinen Wünschen und Finanzen ab. 

 

Zwei Punkte solltest du aber bei jedem Investment beachten: Erstens sollten deine Investitionen möglichst breit angelegt sein und sich nicht nur auf ein einzelnes Feld konzentrieren, damit du das Risiko eines Totalverlustes vermeiden kannst. Zweitens sollte man bei Investitionen möglichst langfristig planen, um maximale Erträge bei minimalem Risiko zu erzielen.

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