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Rheuma: Das hilft wirklich gegen die schmerzhafte Krankheit
02. Aug. 2021
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Rheuma ist ein Oberbegriff für mehr als 200 verschiedene Krankheitsbilder. All diese Krankheiten haben gemeinsam, dass die Betroffenen dabei unter großen Schmerzen im Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates leiden. Die Langzeitfolgen sind häufig Fehlstellungen, eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit und eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Wir verraten, was wirklich dagegen hilft.

 

Was ist Rheuma?

Rheuma ist eigentlich gar keine spezifische Krankheit, sondern nur ein Oberbegriff für inzwischen mehr als 200 verschiedene Krankheiten. In den allermeisten Fällen tritt Rheuma im Stütz- und Bewegungsapparat auf, also z.B. in den Gelenken, Knochen, Sehnen, Muskeln und den Schleimbeuteln. Abgesehen davon können sich aber sowohl Symptome als auch Krankheitsverlauf und Therapie zwischen den einzelnen Rheuma-Arten stark unterscheiden.

 

Die verschiedenen Rheuma Arten

Die mehr als 200 verschiedenen Arten von Rheuma lassen sich verallgemeinert in vier Kategorien einteilen: Entzündlich-rheumatische Erkrankungen, nichtentzündlich-rheumatische Erkrankungen, degenerative, also verschleißbedingte rheumatische Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen. Bei den entzündlich-rheumatische Erkrankungen handelt es sich vor allem um Arthritis und Bindegewebserkrankungen, die sogenannten Kollagenosen. Dies sind die häufigsten Rheuma Erkrankungen.

Die nichtentzündlich-rheumatische Erkrankungen treten eher selten auf, dabei kann es sich zum Beispiel um eine Fibromyalgie handeln. Deutlich mehr Menschen sind von degenerativen Rheuma betroffen, bei dem die Erkrankung durch Verschleiß bedingt wird. Dazu gehört auch Arthrose. Bei der  letzten Gruppe handelt es sich um Stoffwechselerkrankungen, die bekannteste Art ist die Gicht.

 

Das kann Rheuma auslösen

Da es insgesamt mehr als 200 verschiedene Arten von Rheuma gibt, sind natürlich auch die möglichen Verursacher höchst unterschiedlich. Die häufigste Rheuma Form, die entzündlichen Rheuma Erkrankungen, wird häufig durch eine Störung im Immunsystem ausgelöst. Darüber hinaus wurde inzwischen auch nachgewiesen, dass das Risiko für eine entzündliche-Rheuma Erkrankung um bis zu 50% steigen kann, wenn man raucht.

Degenerative oder verschleißbedingte Rheuma-Krankheiten werden dahingegen vor allem durch Übergewicht, zu wenig Bewegung, Fehlhaltungen und auch Überbelastungen ausgelöst. Allerdings wurde auch bei den degenerativen Rheuma-Erkrankungen inzwischen ein erhöhtes Risiko durch Rauchen nachgewiesen. Und die beiden Krankheitsformen haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Fast immer verfügen die Patienten über genetische Anlagen, die vererbt werden und die Wahrscheinlichkeit einer Rheumaerkrankung deutlich erhöhen.  

 

Symptome

Rheuma ist altgriechisch und bedeutet Fluss oder Strömung. Ihren Namen hat die Krankheit daher, dass Betroffene oft über einen fließenden Schmerz klagen, der im Krankheitsverlauf oft wandern kann. Die Patienten haben dabei fast immer Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat, am häufigsten an den Gelenken. Darüber hinaus treten an den Gelenken oder anderen Körperstellen häufig Schwellungen auf.

Besonders wenn diese Schwellungen gleichmäßig am rechten und linken Gelenk auftreten, ist das ein absolutes Warnzeichen. Typische Begleiterscheinungen der Rheuma-Schwellungen sind Verfärbungen der Haut. Darüber hinaus ist auch eine häufige und stark ausgeprägte Steifheit der Gelenke und des Bewegungsapparats ein Anzeichen für Rheuma. Patienten fast aller Krankheitsbilder berichten darüber hinaus von einem allgemeinen Krankheitsgefühl wie Erschöpfung, Müdigkeit, Fieber oder Gewichtsabnahme.

 

So stellt der Arzt Rheuma fest

Auch die Diagnose unterscheidet sich bei den 200 verschiedenen Krankheitsbildern natürlich drastisch. Allerdings haben alle Erkrankungen gemeinsam, dass es bis heute keine eindeutige Diagnose gibt. Zwar verfügen die meisten Erkrankten über Antikörper und genetische Marker, allerdings gibt es auch Patienten ohne diese Rückstände im Blut.

Und dann gibt es wiederum Personen, die zwar Antikörper und genetische Marker im Blut haben, allerdings keinerlei Beschwerden aufweisen. Daher stellen Ärzte Rheuma vor allem durch eine umfassende Anamnese und körperliche Untersuchung fest, wobei die weitere Diagnostik dann durch Röntgendiagnostik sowie Computer- und Magnetresonanztomografie unterstützt werden kann.

 

Die Folgen von Rheuma

Wie bereits erwähnt, leiden Rheuma-Erkrankte zunächst vor allem unter Schwellungen, Hautverfärbungen, Steifheit und Schmerzen an den Gelenken oder anderen Teilen des Bewegungsapparats. Dazu kommt ein allgemeines Krankheitsgefühl. Wird das Rheuma nicht schnell genug behandelt, verschlimmert sich der Zustand eines Patienten häufig schnell und drastisch.

Da die Gelenke entweder zu schmerzhaft oder zu steif zum Bewegen sind, werden diese mit der Zeit zerstört oder verkümmern. Das führt zu Fehlstellungen und dem Funktionsverlust des Gelenks. Wenn sich die Entzündungen auf Organstrukturen ausweiten, kann es zu lebensgefährlichen Komplikationen kommen. Genau deshalb ist es so wichtig, das man bei einem Verdacht auf Rheuma-Symptome schnellstmöglich einen Arzt aufsucht, um eine entsprechende Therapie einzuleiten.

 

Wie viele Menschen sind von Rheuma betroffen?

Mehr als 20 Millionen Menschen sind allein in Deutschland von Rheumaerkrankungen betroffen. Damit handelt es sich bei Rheuma nicht nur um die am meisten verbreitete, sondern auch für das Gesundheitssystem teuerste Krankheit in Deutschland. Dabei betreffen diese Erkrankungen keinesfalls nur ältere Menschen, sondern können auch bei jungen Erwachsenen, Jugendlichen und sogar Kindern auftreten.

 

Das hilft gegen Rheuma

Zunächst die guten Nachrichten: Die Rheuma Therapie hat in den letzten Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht. Auch wenn bei den meisten Krankheitsbildern noch keine vollständige Heilung erreicht werden kann, so lassen sich die Symptome und Schmerzen inzwischen soweit lindern, dass viel Betroffene ein sorgenfreies und „normales“ Leben führen können.

Neben Schmerzmitteln haben sich vor allem entzündungshemmende Medikamente, wie Antibiotika und Steroide, als sehr effektiv im Kampf gegen Rheuma erwiesen. Ergo- und Physiotherapie sind entscheidend dafür, dass die betroffenen Gelenke beweglich und so funktionstüchtig bleiben. Darüber hinaus konnten in den letzten zwei Jahren mit Krypto-Kammern sowohl Symptome gesenkt, als auch die Heilung von Rheuma-Erkrankungen gesenkt werden.

 

Rheuma im Büroalltag

Dank der modernen Therapien muss Rheuma auch im Büroalltag keine Einschränkung mehr sein. Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, das eigene Büro rheumagerecht einzurichten. Das bedeutet, dass man unbedingt eine spezielle Maus und Tastatur benutzen sollte, die für die Finger und Handgelenke besonders schonend sind. So kann man nämlich nicht nur schmerzfreier, sondern auch länger arbeiten.

Ein ergonomischer Bürostuhl ist sogar noch wichtiger. Denn ein Stuhl wie der BackSupport Bürostuhl BS8 sorgt für eine gesunde Körperhaltung und vermeidet so auch bei langem Sitzen eine Schon- oder Fehlhaltung. So wird sichergestellt, dass die betroffenen Körperstellen zu jeder Zeit ausreichend mit Blut versorgt werden, was wiederum entscheidend ist, um Fehlstellungen und Funktionsverlust zu vermeiden.

Darüber hinaus empfehlen wir die Verwendung eines elektrisch höhenverstellbaren EG8 Schreibtischs. Denn dadurch kann man den Schreibtisch ohne Anstrengung perfekt an die eigene Sitzposition anpassen. Und zwar mit nur einem einzigen Klick auf das Touchpad! Auch andere elektronische Helferlein, wie z.B. elektrische Locher erleichtern den Alltag mit Rheuma-Erkrankung extrem. 

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