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Mit dem Elevator Pitch schnell und effektiv überzeugen - Das Wunder der Kurzpräsentation
10. Aug. 2022
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Wie so vieles in der Büro- und Arbeitswelt, so zum Beispiel die höhenverstellbaren Tische, kommt auch der sogenannte Elevator Pitch aus Amerika. Dort wurde die Präsentation so weiterentwickelt, dass man den Ansprechpartner innerhalb von einer Fahrstuhlfahrt überzeugen kann, dich einzustellen, ein Produkt zu fördern oder ein neues Projekt zu unterstützen. Wahrscheinlich fragst du dich jetzt auch, wie man, gerade bei einem langen Lebenslauf oder bei komplizierten Produkten alle Vorteile innerhalb der wenigen Sekunden einer Fahrstuhlfahrt zusammenfassen soll. Doch genau das ist der tiefere Sinn dieser Kurzpräsentation: Man konzentriert sich auf das Wesentliche und lässt alles weg, dass man potenziell immer noch erzählen könnte, wenn man das Interesse geweckt hat. Hiermit unterscheidet sich die Herangehensweise zwischen den zwei Präsentationsweisen maßgeblich.


Heutzutage findet der Elevator Pitch nur noch selten im Fahrstuhl statt. Es kommt allerdings immer wieder im Arbeitsleben vor, dass die Ansprechpartner sehr beschäftigt sind und daher nicht viel Zeit frei machen können, um deiner Idee zuzuhören. Dann kann dir eine Kurzpräsentation von großem Vorteil sein, denn auf diese Weise musst du nicht erst ewig auf einen Termin warten oder dich sogar direkt mit einer Ablehnung zufrieden geben, sondern kannst auch auf dem Weg zwischen Konferenzräumen oder in einer Kaffeepause schnell von deiner Idee erzählen.

So strukturiert man einen Elevator Pitch

Wie schon angeteasert konzentriert sich eine Kurzpräsentation auf das Wesentliche, denn bei solch kurzen Zeit muss alles, was man nicht notwendiger nennen muss, aus der Präsentation rausgeschmissen werden. Auch das Format ist weitestgehend anders, denn man verzichtet auf so gut wie alle Hilfsmittel und muss innerhalb weniger Sekunden die Aufmerksamkeit der Ansprechperson bekommen, da man ansonsten auch schnell hier abgewiesen wird.

Einige Informationen sollten allerdings auf jeden Fall in deinem Elevator Pitch vorkommen. Das ist zum einen das Angebot, also im Falle eines Kurzbewerbungsgesprächs was dich ausmacht, im Falle eines Produkts oder eines Projekts sollte diese Information zeigen, was du bietest und was du willst. Überlege anschließend, warum diese Information den Gesprächspartner interessieren kann. Das kann zum Beispiel ein persönliches Hobby sein oder eine Situation, in der die Person die Hilfe gebraucht hätte. Anschließend ist es sinnvoll, den Nutzen des Produkts oder deiner Einstellung herauszustellen. Was wäre in der Situation besser gelaufen, wenn er die Idee übernimmt oder dich einstellt oder was für einen Mehrwert würde diese Aktion im Allgemeinen liefern? Schließlich solltest du nicht nur herausstellen, warum dein Gegenüber motiviert sein könnte, sondern auch deine eigene Motivation zeigen. Hier kann man auch Alleinstellungsmerkmale angeben, die bis dahin zu kurz gekommen sind. Wenn du dann noch mit einem Appell endest, damit dein Gegenüber genau weiß, was du von ihm oder ihr willst und warum du zu dieser Person gekommen bist, dann sollte deine generelle Struktur passen. Wichtig ist bei dem Ganzen, dass du nicht aus Kundensicht argumentierst, sondern eher über deine Motivation und die Motivation des Gesprächspartners nachdenkst. In der Vorbereitung macht es zudem Sinn, über mögliche Einwände während des Gespräches nachzudenken, um diese dann schlagkräftig entkräften zu können.



So bereitest du dich auf einen Elevator Pitch vor

Du hast zwar jetzt aussortiert, was du sagen willst, allerdings hast du noch nicht darüber nachgedacht wie du das ganze sagen kannst, um die Aufmerksamkeit deines Gegenübers möglichst schnell zu bekommen.

Wichtig ist dabei vor allem der Einstieg, der jederzeit sitzen sollte und der eine interessierte Reaktion hervorruft. Das geht vor allem gut, wenn man direkt mit einer These, einem Fakt oder einer spannenden Frage in das Gespräch hereinspringt. Dann sollte man die Inhalte, die man vorher herausgesucht hatte, priorisieren. Während man sich Notizen macht, hat man oft genug Punkte, um auch zehn Minuten reden zu können und spontan herauszuarbeiten, welche Punkte gerade am wichtigsten sind, lassen einen oft unvorbereitet wirken und der Vortrag scheint nicht mehr so überzeugend. Am besten ist es, für jedes der genannten Teile einer Kurzpräsentation etwas ein bis zwei Sätze zu nutzen.


Achten bei der Priorisierung dieser Informationen auch darauf, was dich oder ein Produkt besonders macht. Bei einer Flasche muss man zum Beispiel nicht herausstellen, dass man daraus trinken kann. Stattdessen kann man zum Beispiel das spezielle Material und seine Vorteile herausstellen. Besonders, wenn man bei diesen Vorteilen die Zielgruppe beachtet, können die Argumente sehr überzeugend sein.

Je nachdem, wen man anspricht ist ebenfalls wichtig, ob man Fachjargon benutzt. Das mag zwar schlau wirken, allerdings kann man mit Fachjargon aus einer bestimmten Richtung niemanden überzeugen, der aus einer anderen Richtung kommt. Im Zweifel kann man die Präsentation lieber etwas einfacher gestalten und so garantieren, dass der Gesprächspartner alles versteht.


Noch mehr kann man den Gesprächspartner mitnehmen, wenn man den Partner miteinbezieht. Warte zum Beispiel ein paar Sekunden, ob er reagiert oder Interesse bekundet, wenn es gerade passt, oder stellt gezielte Fragen.

Wenn nun inhaltlich alles feststeht, geht es ans Üben. Dabei ist nicht nur wichtig, dass man inhaltlich alles frei vortragen kann, sondern auch die Mimik und Gestik haben große Auswirkungen auf den Vortrag.




Es hilft daher oft, den Vortrag auch vor dem Spiegel zu üben, denn dann kann man sehen, ob man die Begeisterung, die man fühlt, auch ausstrahlt und ob man authentisch wirkt. Wenn nicht, kann man sowohl an Inhalt als auch an Körpersprache arbeiten und zum Beispiel einen Witz miteinbringen.

Du fühlst dich fertig für deinen Kurzvortrag und würdest die Person am liebsten bei der nächsten Gelegenheit ansprechen? Warte noch eine Sekunde, denn du brauchst auch eine Möglichkeit, mit der dich der Gesprächspartner kontaktieren kann. Natürlich kann man der Person auch die Email diktieren oder schnell auf ein Stück Papier schreiben, allerdings wirkt es deutlich professioneller, wenn man zum Beispiel professionelle Visitenkarten hat, die man mit einem Handgriff ausgeben kann.

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