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Meditation im Büro – Wie funktioniert Meditation und ist es sinnvoll, im Arbeitsalltag zu meditieren?
30. Jun. 2021
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Für lange Zeit galt Meditation als Modeerscheinung. Viele sahen darin einen Trend, der ebenso schnell wieder verschwindet, wie er gekommen ist.

Zahlreiche Studien belegen aber die Effektivität von Meditation. So wie Yoga als vielseitige Übung für den Körper angesehen wird, hilft Meditieren bei der Entspannung von Geist und Psyche. So ist es kein Zufall, dass viele der Konzepte von Yoga und Meditation ineinandergreifen. Beider ergänzen sich und werden in vielen Kursen zusammengelegt. So kann man gleichzeitig Körper und Geist stärken.

Aber was genau ist Meditation? Welche Vorteile bringt regelmäßiges Meditieren mit sich? Und wie kann es Ihnen im Büroalltag helfen? 

 

Was genau ist Meditation?

Wikipedia definiert Meditation als „eine Gruppe von Geistesübungen“ die „nachhaltige positive Veränderungen im Denken, Fühlen und Erleben bewirken“ sollen. Anders gesagt: Meditation ist eine mentale Übung, die unsere geistige Leistungsfähigkeit steigern soll.

In vielen Religionen spielt Meditation eine wichtige Rolle. Fast jeder kennt vermutlich die Mönche der buddhistischen Tempel in Tibet. Für Anhänger des Buddhismus ist Meditation extrem wichtig, da es Konzepte wie innere Ruhe und Ausgeglichenheit lehrt. Buddhistische Mönche sind häufig ein Stereotyp und Sinnbild für Menschen, die nur schwer aus der Ruhe zu bringen sind. Aber auch in anderen Religionen und Weltanschauungen ist Meditation ein wichtiger Pfeiler.

Aber nicht nur die Entspannung des Geistes wird in der Meditation gelehrt. Es geht auch darum, mehr über sich selbst herauszufinden. So kann man durch Meditieren mehr über seine inneren Abläufe und Empfindungen herausfinden: Warum fühle ich mich gestresst? Was löst die Sorgen aus, die mich nachts nicht schlafen lassen? Für viele Menschen ist Meditation somit auch eine Form der Therapie.

Viele Lehren der Meditation unterscheiden grundsätzlich zwischen aktiver und passiver Meditation. Während beim passiven Meditieren der Kopf im Fokus steht und man sich grundsätzlich nicht bewegt, ist die aktive Meditation häufig mit Übungen für den Körper verbunden. Hier kommt als erstes Yoga in den Sinn, dass sich in vielen Konzepten mit dem Meditieren überschneidet. So steht sowohl beim Yoga als auch beim Meditieren die bewusste Kontrolle der Atmung im Vordergrund.

Heutzutage gibt es zahlreiche Apps und Kurse, die Ihnen das Meditieren beibringen können. Von YouTube Videos über freie eBooks bis hin zu bezahlten Kursen und Büchern: Für jede Form von Lerner ist etwas dabei. So können Sie überall und jederzeit mehr über die Meditation sowie Techniken zum Meditieren herausfinden.

 

Die Vorteile von Meditation

Meditation hilft uns dabei, abzuschalten. Wer den ganzen Tag über Stress ansammelt und diesen nicht loswird, der wird häufig Probleme beim Einschlafen haben. Denn genau dann verarbeiten wir die ungelösten Probleme des Alltags. Wer es aber wiederum schafft, diese Probleme (zumindest mental) vor dem Zubettgehen zu lösen, der wird häufig mit einem ruhigen und erholsamen Schlaf belohnt.

Aber Meditation wirkt sich nicht nur auf unser Schlafverhalten aus: Leute, die aktiv meditieren, verfügen häufig auch über eine innere Entspannung. Sie gelten als weniger verkrampft und sind meist schwer aus der Bahn zu werfen. Damit wirkt sich Meditation auch positiv auf die Arbeit aus: Wer innerlich ruhig und ausgeglichen ist, der kommt auch mit großen Herausforderungen mental klar. Ein geordneter Kopf hilft dann dabei, zielgerichtet und fokussiert zu arbeiten.

Jeder kann von den Vorteilen von Meditation profitieren. Viele Menschen sind über den Tag verteilt Stresssituationen ausgesetzt: Das Kind schreit, das Abendessen brennt an oder die Ampel springt in letzter Sekunde auf Rot. Solche Zwischenfälle gefährden unsere innere Balance und können negative Auswirkungen auf unsere mentale Stärke haben. So können gerade Privatpersonen von den Vorteilen der Meditation profitieren.

Aber auch bei der Arbeit kann Meditation eine wichtige Rolle spielen. Gerade in kreativen Berufen, wie beispielsweise bei Künstlern oder Designern, gehört die Meditation mittlerweile zum festen Inventar. Aber auch immer mehr andere Branchen erkennen das Potenzial von Meditation und bieten Kurse und spezielle Ruheräume zum Meditieren an.

 

Meditation am Arbeitsplatz – Tipps & Tricks

Wie Sie sehen, ist Meditation am Arbeitsplatz – wie auch im Privatleben – zweifelsohne sinnvoll. Es hilft dabei, den Kopf freizukriegen und konzentriert weiterzuarbeiten. Aber wie kann man am Arbeitsplatz überhaupt meditieren? Wie kann man in einem lauten, hektischen Büro Zeit und Raum für sich selbst finden?

Grundsätzlich gilt: Je ruhiger Ihre Umgebung ist, umso leichter wird Ihnen das Meditieren fallen. Damit haben Leute im Homeoffice schon einmal einen großen Vorteil: Wer von Zuhause aus arbeitet, der hat meist etwas mehr Kontrolle über seine Umgebung als Arbeitnehmer in einem Großraumbüro. Aber auch in den eigenen vier Wänden lauern eine Reihe von Ablenkungen: Kinder spielen im Nebenzimmer, die Nachbarn haben die Stereoanlage mal wieder voll aufgedreht und dann klingelt – zu allem Überfluss – auch noch der Postbote.

Einer der Kernpunkte in vielen Konzepten der Meditation behandelt genau dieses Thema: Man kann nicht über alles Kontrolle haben. Viele Denkweisen in der Meditation zielen darauf ab, äußere Faktoren zu akzeptieren. Wir als Menschen haben grundsätzlich immer nur Kontrolle über uns selbst. Wir können nicht die Denkweisen anderer Leute bestimmen (auch wenn wir Sie beeinflussen können), und viele Dinge haben wir nicht selbst in der Hand.

Dabei kann Meditation überall ausgeführt werden. Da es sich um eine rein mental Übung handelt, ist man beim Meditieren nicht an einen Ort oder bestimmte Geräte gebunden. Menschen, die sehr erfahren im Meditieren sind, können grundsätzlich immer und überall in sich kehren: In der U-Bahn, im Großraumbüro oder sogar im Flugzeug. Grundsätzlich kann jeder diese Fähigkeit erlangen. Anders als beim Sport, wo unsere körperlichen Gegebenheiten häufig über unsere Leistung entscheiden, ist Meditation eine rein mentale Angelegenheit.

Wer im Büro sitzt, der sollte sich jeden Tag fünf Minuten Zeit nehmen, um einfach mal den Kopf auszuschalten. In diesen Zeiten sollte der Fokus einfach nur auf die Atmung gelegt werden. Durch den Fokus auf die Atmung entspannen Sie sich automatisch. Dafür reicht meistens schon eine kurze Pause oder man nimmt sich fünf Minuten Zeit während der Mittagspause.

 

Meditation kann ein sinnvolles Instrument sein, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Dabei kann jeder lernen, zu meditieren und für innere Ruhe und Entspannung zu sorgen.

Wichtig ist, dass man bewusst abschaltet und seinem Geist Zeit gibt, sich zu erholen. Dabei kann Meditation sehr behilflich sein. Nach einer schweißtreibenden Runde Jogging können wir unseren Muskeln auch eine Pause – warum also nicht auch unserem Geist? 

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