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Kurz schlafen oder durchmachen - was ist die bessere Lösung?
04. Jul. 2022
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Wir alle hatten schon einmal Ausnahmesituationen, bei denen es so aussah, als würde kaum noch Schlaf bekommen. So wenig, dass man sich sogar schon fragt, ob man nicht die letzten paar Stunden auch noch wach bleiben soll, um dann einfach am nächsten Tag früh schlafen zu gehen. Das Problem betrifft nicht nur Studenten, sondern zum Beispiel auch Personen im Schichtdienst oder Personen, die in den Urlaub fahren und einem extrem Jetlag haben. In unserer Leistungsgesellschaft ist es oft schwer, Pflicht und Spaß gleichermaßen zu folgen. Wir haben dann die Wahl zwischen einem eher gering ausfallenden Sozialleben oder wenig Schlaf. Wenn du auf diesem Artikel gelandet bist, hast du dich wahrscheinlich für letzteres entschieden. Dazu kommt natürlich noch der Gesellschaftsdruck, wenn man mal feiern geht oder mit Freunden etwas unternimmt, und man nicht die erste Person sein möchte, die geht, um noch genug Schlaf zu bekommen, und dann doch irgendwie alles verpasst. Wir haben uns für dich damit beschäftigt, was besser ist - Schlafen oder durchmachen


Die Folgen von zu wenig Schlaf

Wenn man schläft nutzt der Körper die Zeit, um sich zu regenerieren, sowohl bezüglich der Energie, als auch bezüglich der Zellerneuerung und den Erinnerungen des Tages, die bei der Vernetzung im Gehirn verarbeitet werden. Schlafen sorgt also für wichtige Prozesse, die so tagsüber nicht vorkommen können, besonders, wenn man zu wenig schläft. Dazu kommen dann natürlich noch die Symptome von Schlafentzug am nächsten Tag, die von Energielosigkeit bis hin zu Kopfschmerzen und weiteren Beschwerden gehen.

Gleichzeitig können mit Schlafentzug, besonders auf lange Zeit, noch viel mehr gesundheitliche Folgen, so zum Beispiel für das Immunsystem, einhergehen. Das heißt, dass man dann auch anfälliger für andere Krankheiten ist. Auch das Risiko von Diabetes und Herzleiden wird höher. Allerdings befinden sich auch im alltäglichen Umfeld Risiken, die von Schlafentzug verstärkt werden. Wer zum Beispiel mit Schlafentzug Auto fährt, kann schneller unaufmerksam werden und riskiert so eher einen Unfall.

Ist das Ganze besser mit wenig Schlaf?

Auch wenn der Körper in vielerlei Hinsicht sehr komplex sind, sind doch die Zeichen des Körpers oft sehr eindeutig. Wenn man sich müde fühlt, heißt das nichts anderes als dass dein Körper versucht, dir zu zeigen, dass du schlafen solltest. Sobald man erst einmal anfängt zu gähnen, kann man das Gefühl schwer aufhalten und die Müdigkeit verschwindet nicht einfach, wenn du versuchst, sie zu vernachlässigen. Deswegen ist auch die Antwort relativ simpel: Wenn du die Chance hast, noch ein bisschen zu schlafen, dann solltest du das auch in Ausnahmesituationen machen und so verhindern, dass du dich am nächsten Tag so schlapp fühlst wie du es würdest, wenn du durchmachen würdest.

Natürlich ist man nach nur zwei Stunden oder ähnlichen Mengen Schlaf noch nicht wieder top fit, aber zumindest hat man dem Körper ein bisschen Regenerationszeit gegeben. Besonders wenn man in einem qualitativ hochwertigen Bett mit Individualisierungsmöglichkeiten schläft, kann man auch bei geringen Mengen an Schlaf durch die bessere Schlafqualität schon einiges regenerieren.

Wenn möglich solltest du darauf achten, dass du immer ganze Schlafzyklen durchläufst, die jeweils etwa 90 Minuten dauern. Dann ist man deutlich erholter, als wenn man zum Beispiel nur eine Stunde schläft. Auch Powernaps von 20 bis 30 Minuten können über den Tag verteilt helfen, ein Teil der Energie wiederzugewinnen. So kannst du deine Konzentrationsfähigkeit steigern, wieder mehr Energie bekommen und auch deinem Geist eine kleine Auszeit geben, in der er nicht so viel Stress ausgesetzt ist. Du solltest allerdings aufpassen, dass dein Powernap oder Nickerchen die 30 Minuten nicht überschreitet, denn dann kann es schnell dazu kommen, dass du nach dem Powernap noch müder bist als vorher und deine Zeit brauchst, um wieder wach zu werden.


Wie lange sollte ich eigentlich schlafen?

Eins ist sicher - egal welches Alter, welches Geschlecht und welche anderen Bedürfnisse - eine Stunde Schlaf pro Tag ist definitiv zu wenig. Natürlich ist es nicht schlimm, mal eine Nacht durchzumachen, allerdings sollte man sich danach auch wieder ordentlich regenerieren. Gerade, wenn man nur wegen Gruppenzwang oder irgendwelchen Versprechen bei einer Party oder einer Veranstaltung bleibt, obwohl man eigentlich lieber schlafen würde, sollte man lieber auf sich selber hören und Grenzen setzen. Deine Mitmenschen werden dir das in den meisten Fällen nicht übelnehmen und Verständnis haben. Wichtig ist, dass du dich nicht an anderen Personen orientierst. Es kann sein, dass Freunde von dir wenig Schlaf wunderbar aushalten, das muss allerdings nicht für dich gelten, und es ist dann völlig legitim, wenn du lieber auf deinen Körper hörst als auf deine Freunde.

Meistens kann man von der Faustregel ausgehen, dass jüngere Menschen mehr Schlaf brauchen als ältere Menschen. Bei den meisten Erwachsenen wird mit etwa 7 bis 9 Stunden Schlaf gerechnet. Wie viel Schlaf du allerdings genau brauchst, hängt auch von individuellen Faktoren ab, sodass dein ideales Schlafpensum auch hiervon abweichen kann. Du erkennst, ob du genug Schlaf hattest, daran, ob du morgens gut und energiegeladen aus dem Bett kommst oder ob du dich eher aus dem Bett quälen musst. Wenn du eigentlich genug geschlafen haben müsstest, kann auch die Qualität deines Schlafes der ausschlaggebende Punkt für deine Energie am Morgen sein.

Sollte es doch einmal weniger Schlaf werden, solltest du so schnell wie möglich in deinen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus zurückkehren. Du kannst zum Beispiel ein bisschen Schlaf durch Powernaps vorwegnehmen, damit du in der nächsten Nacht nicht bis zum Mittag schläfst, oder du gehst früher schlafen. Am Wochenende kann man auch gerne mal ausschlafen und dann ganz entspannt frühstücken, allerdings sollte man hier am folgenden Abend trotzdem seine Schlafenszeit einhalten.

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