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Konzentriert zu Hause arbeiten: Die besten Tipps (Teil 2)
19. May. 2022
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Home Office und flexible Arbeitszeiten sind bei Arbeitnehmern unglaublich beliebt und werden daher von immer mehr Firmen angeboten. Gleichzeitig fällt es vielen Angestellten aber auch schwer, sich im Home Office voll auf die Arbeit zu konzentrieren und Höchstleistungen zu erbringen. In Teil 2 unserer Serie „Konzentriert von zu Hause aus arbeiten“ verraten wir deshalb, wie es gelingt, externe Ablenkungen im Home Office zu vermeiden und warum das eigene Handy am stärksten von unseren Aufgaben ablenkt. 

Externe Ablenkungen vermeiden

Unser erster und wichtigster Tipp ist genauso offensichtlich wie effektiv: Damit du effizient im Home Office arbeiten kannst, musst du alle externen Ablenkungen zu Hause vermeiden. Da bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden aber ganz schön viele Ablenkungen lauern, haben wir diesen Abschnitt in einige Unterbereiche eingeteilt, um dir den Überblick zu erleichtern. Zuerst wollen wir uns mit Ablenkungen befassen, auf die du keinen direkten Einfluss nehmen kannst, die du aber dennoch überdenken solltest. 

Ablenkungen, auf die du keinen direkten Einfluss hast 

Damit du im Home Office effektiver arbeiten kannst, solltest du zunächst die Ablenkungen betrachten, die du nicht direkt kontrollieren kannst. Dazu gehört zum Beispiel Straßenlärm: (Leider) wirst du den Straßenverkehr vor deiner Wohnung wohl nicht umleiten können. Das bedeutet aber nicht, dass du dich ständig von Geräuschen vor deinem Fenster ablenken lassen musst.  

Wenn du zum Beispiel weißt, dass ein bestimmtes Fenster oder eine bestimmte Seite deiner Wohnung bzw. deines Hauses an eine besonders verkehrsreiche und laute Straße anschließt, dann lohnt es sich wahrscheinlich, dass du deinen Arbeitsplatz nicht genau dort einrichtest. Wenn möglich, dann solltest du deinen Schreibtisch immer in der ruhigsten Ecke deiner Wohnung positionieren.  

Wenn das nicht möglich ist, oder deine gesamte Wohnung während einer bestimmten Tageszeit einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt ist, dann kann es sich lohnen, über Geräuschunterdrückung nachzudenken. Das kann zum Beispiel über eine spezielle Verkleidung der Fenster erreicht werden. Geräuschunterdrückende Kopfhörer sind natürlich ebenfalls eine hervorragende Wahl und darüber hinaus deutlich billiger.  

Ein weiterer externer Faktor, denn du nicht wirklich direkt beeinflussen kannst, ist Tageslicht. Zu wenig oder zu viel davon bzw. zu viel Tageslicht im falschen Winkel, können extrem störend sein. Auch hier kannst du dich aber wieder an die natürlichen Gegebenheiten anpassen, um bessere Leistungen im Home Office zu erzielen.  

Wenn es zu wenig Tageslicht in deiner Wohnung gibt, dann verschlechtert das nicht nur deine Laune, sondern führt auch dazu, dass du schneller ermüdest. Das liegt daran, dass sich deine Augen bei schlechten Lichtverhältnissen stärker anstrengen müssen, was dich natürlich schneller erschöpfen lässt. Hier lohnt sich die Installation von Lichtquellen, die Tageslicht so gut wie möglich imitieren und deinen Arbeitsraum gleichzeitig ausreichend erhellen.  

Auch zu viel Sonnenlicht oder besser gesagt Sonnenlicht im falschen Winkel kann dich während der Arbeit stark ablenken. So zum Beispiel, wenn das Licht direkt auf deinen Bildschirm fällt und du daher nichts mehr erkennen kannst. Aber auch, wenn dir die Sonne ins Gesicht strahlt und dich blendet, ist an konzentriertes Arbeiten nicht mehr zu denken.  

Daher solltest du bei der Positionierung deines Schreibtisches auch auf die richtigen Lichtverhältnisse achten. Am besten solltest du deinen Schreibtisch parallel zu einer natürlichen Lichtquelle, also in erster Linie deines Fensters, positionieren. Darüber hinaus können dir Lösungen wie  Jalousien und kompakte Sonnensegel dabei helfen, Lichtirritationen zu vermeiden. 

Das Handy

Es gibt wohl keinen Faktor, nicht einmal kleine Kinder voller Energie, der so sehr ablenkt wie das eigene Handy. Wenn du das Gefühl hast, dass dich dein eigenes Handy bei der Arbeit nicht wirklich stört, dann kann es sich lohnen, einen Aktivitäts-Tracker auf dem Handy zu installieren, der dir zeigt, wann und wieviel du dein Smartphone nutzt. Höchstwahrscheinlich wirst du feststellen, dass dich dein Handy deutlich häufiger von der Arbeit abhält, als gedacht.  

Und damit bist du nicht alleine. Tatsächlich sind die Smartphones und Apps, die wir heute nutzen, darauf ausgelegt, dich mit psychologischen Methoden dazu zu bringen, möglichst viel Zeit am Smartphone zu verbringen. So zum Beispiel, in dem du in einem bestimmten Rhythmus immer wieder Benachrichtigungen erhältst, die dich dazu bringen, dein Handy wieder zu öffnen. Und das auch dann, wenn du keine tatsächliche neue Nachricht bekommen hast.  

Also was tun? Die beste Lösung ist natürlich, das Handy während deiner Arbeitszeit einfach in einem anderen Raum aufzubewahren. Denn wenn du deinen Arbeitsplatz aktiv verlassen musst, um zu deinem Handy zu gelangen, dann fällt es natürlich deutlich leichter, dieser Versuchung zu widerstehen, als wenn dein Handy einfach nur neben dir liegt.  

In den meisten Fällen ist das aber nicht möglich. So muss man z.B. als Elternteil immer für einen Notfall erreichbar sein. Außerdem benötigen fast alle Arbeitnehmer inzwischen ein Smartphone für die Arbeit oder kommunizieren mit dem Handy mit dem eigenen Team. Kein Wunder also, dass es uns so schwerfällt, uns nicht vom Handy ablenken zu lassen.  

Dennoch gibt es einige effektive Methoden gegen die Ablenkungsgefahr Smartphone. So zum Beispiel, dass man dem Handy alle Benachrichtigungen untersagt, bei denen es sich nicht um Anrufe oder Nachrichten handelt. Viele Systeme geben Nutzern darüber hinaus die Möglichkeit, nur Benachrichtigungen von bestimmten Personen zuzulassen, wenn der „nicht stören“ Modus aktiviert wurde. So können Sie z.B. für Ihre Kinder immer erreichbar bleiben, ohne von ständigen Meldungen auf dem Handy abgelenkt zu werden.  

Wenn du dein Handy während der Arbeit nicht in einen anderen Raum verbannen kannst, weil du dein Handy eben für die Ausführung deiner Aufgaben benötigst, dann könnte ein Arbeitshandy möglicherweise eine gute Idee sein. Da du auf diesem keine privaten Apps und Kontakte gespeichert hast, ist das Risiko einer Ablenkung deutlich geringer.  

Auch auf einem Arbeitshandy solltest du jedoch die Benachrichtigungen deiner Apps einschränken. Wenn du nämlich alle paar Sekunden eine Meldung über eine neue Mail, einen neuen Tweet oder eine neue LinkedIn Nachricht erhältst, dann ist konzentriertes Arbeiten ebenfalls unmöglich.  

Wir können gar nicht genug betonen, wie schädlich das Handy für deine Konzentration ist. Wenn wir uns für einen einzigen Tipp entscheiden müssten, der dir zu mehr Konzentration im Home Office verhilft, dann würden wir dir dazu raten, deinen Smartphone Konsum einzuschränken. Hier lohnt es sich also, dass du dir wirklich darüber Gedanken machst, wie du diesen Ablenkungs-Faktor aus deinem Arbeitsumfeld verbannen kannst. 

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