Der Tee ist längst kalt, die nächste Videokonferenz beginnt und Sie sitzen noch genauso da wie vor zwei Stunden. Kommt Ihnen bekannt vor? Zu Hause lässt sich vieles bequem vom Schreibtisch erledigen. Doch gerade darin liegt die Falle. Wie wäre es mit einem Arbeitsplatz, der mehr Bewegung ganz nebenbei ermöglicht?
Wenn der Arbeitsweg nur noch zehn Schritte lang ist
Der Gang zur Haltestelle, die Treppe ins Büro, der Besuch im Nachbarzimmer fallen zu Hause weg. Damit verschwinden Bewegungsminuten, die sonst selbstverständlich zum Arbeitstag gehören.
In Deutschland verbringen Erwachsene werktags durchschnittlich zehn Stunden und 13 Minuten im Sitzen, Arbeitszeit und Freizeit zusammengerechnet. Im Homeoffice fehlen zusätzlich viele Anlässe zum Aufstehen. Wer diese Wege nicht bewusst ersetzt, bleibt schnell über längere Zeit am Schreibtisch. Deshalb lohnt es sich, Bewegung direkt in die Arbeitsabläufe einzubauen und Sitzphasen regelmäßig zu unterbrechen.
Aktives Arbeiten lebt vom Wechsel
Den Bürostuhl einfach gegen einen Stehplatz einzutauschen, greift zu kurz. Auch langes Stehen beansprucht Muskeln und Kreislauf. Abwechslung verteilt die Belastung und verhindert, dass Sie stundenlang in derselben Haltung verharren.
Drei Bausteine ergänzen sich dabei.
- Sitzen bleibt für viele Aufgaben sinnvoll. Wechseln Sie auch hier die Position, lehnen Sie sich zwischendurch zurück und lassen Sie den Beinen Bewegungsfreiheit.
- Stehen unterbricht längere Sitzphasen. Bleiben Sie dabei locker, statt die Knie durchzudrücken oder sich dauerhaft auf der Tischkante abzustützen.
- Gehen bringt zusätzliche Bewegung ins Spiel. Schon kurze Wege schaffen einen aktiven Übergang zwischen zwei Arbeitsphasen.
Als grobe Orientierung gelten etwa 60 Prozent Sitzen, 30 Prozent Stehen und 10 Prozent Gehen während der Arbeitszeit. Diese Verteilung ist kein starrer Stundenplan. Verteilen Sie die Wechsel über den Tag, statt die gesamte Stehzeit am Stück zu absolvieren. Dauer und Häufigkeit sollten zu Ihren Aufgaben und Ihrem Wohlbefinden passen.
Ein Arbeitsplatz, der Bewegung leicht macht
Wenn Sie zum Aufstehen erst den Laptop auf Bücher stapeln müssen, bleibt es schnell beim guten Vorsatz. Ein elektrisch höhenverstellbarer Schreibtisch erleichtert den Wechsel, weil die gesamte Arbeitsfläche mitfährt.
Beim FlexiSpot E7 Pro übernehmen zwei Motoren die Höhenverstellung. Über die Memory-Funktion lassen sich bis zu vier Höhen speichern. So rufen Sie Ihre passende Sitz- oder Stehposition ab, ohne jedes Mal nachjustieren zu müssen. --altImgStart--{"link":"https://s3.springbeetle.eu/prod-eu-s3/commodity/item/E7pro2026-09-08%20164909_20260908_6nq5Mg4H.png","alt":"Höhenverstellbarer Schreibtisch mit verbesserter Stabilität (E7 Pro)"}--altImgEnd--
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Damit die Einrichtung zu Ihrem Körper passt, helfen vier einfache Prüfpunkte.
- Tischhöhe einstellen. Die Unterarme liegen locker auf, die Ellenbogen bilden ungefähr einen rechten Winkel. Die Schultern bleiben entspannt.
- Bildschirm ausrichten. Planen Sie etwa 50 bis 80 Zentimeter Sehabstand ein. Ihr Blick sollte leicht nach unten fallen.
- Laptop ergänzen. Separate Tastatur und Maus ermöglichen es, den Bildschirm unabhängig von den Händen zu positionieren.
- Platz freihalten. Unter dem Tisch brauchen Beine und Füße Bewegungsfreiheit. Kartons und Kabel dürfen den Positionswechsel nicht behindern.
Prüfen Sie beide gespeicherten Arbeitshöhen einmal in Ruhe. Auch die Kabel müssen lang genug sein, damit beim Hochfahren nichts unter Zug gerät.
Welche Aufgaben sich für Bewegung eignen
Beim Telefonieren brauchen Sie meist keine Maus, bei einer Bildretusche dagegen eine ruhige Hand. Wählen Sie deshalb die Bewegung passend zur Aufgabe.
- Telefonate ohne Bildschirmbedarf lassen sich mit einigen Schritten durch die Wohnung verbinden.
- Kurze E-Mails können Sie zwischendurch im Stehen beantworten.
- Onlinevorträge bieten Gelegenheit zum langsamen Gehen, sofern Sie hauptsächlich zuhören und keine Notizen machen müssen.
- Präzise Mausarbeit erledigen Sie besser in einer stabilen Position, die Ihre Arme unterstützt.
Ein Walking Pad erweitert diese Möglichkeiten direkt am Schreibtisch. Das FlexiSpot PortaGo lässt sich durch seinen 180-Grad-Klappmechanismus zum Verstauen auf die halbe Länge zusammenklappen. Praktisch, wenn das Arbeitszimmer abends wieder Wohnraum sein soll.
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Untersuchungen dynamischer Büroarbeitsplätze zeigen, dass leichte Bewegung während der Arbeit den Energieumsatz erhöhen kann. Beginnen Sie langsam und testen Sie zunächst einfache Tätigkeiten. Sobald das Gehen vom Inhalt ablenkt oder die Bedienung erschwert, ist eine ruhigere Arbeitsposition sinnvoll.
Kleine Routinen, die auch an vollen Tagen funktionieren
Bewegung braucht einen festen Platz im Tagesablauf. Verknüpfen Sie kurze Unterbrechungen mit etwas, das ohnehin passiert. So müssen Sie nicht jedes Mal neu daran denken.
- Vor dem Arbeitsbeginn eine Runde um den Block gehen, bevor Sie den Laptop öffnen.
- Nach einer erledigten Aufgabe aufstehen, einige Schritte gehen und erst danach die nächste beginnen.
- Zwischen Videoterminen drei Minuten freihalten. Bei selbst geplanten Besprechungen lässt sich das Ende entsprechend früher ansetzen.
- Nach dem Mittagessen einen kurzen Spaziergang einplanen, statt direkt an den Schreibtisch zurückzukehren.
Schon sechs Unterbrechungen mit jeweils drei Minuten Gehen ergeben rechnerisch 18 zusätzliche Bewegungsminuten am Tag. Dafür ist kein Kleiderwechsel nötig. Legen Sie etwa die Schuhe für die Mittagsrunde griffbereit hin, damit aus der freien Viertelstunde tatsächlich ein Spaziergang wird.
Mehr Bewegung braucht keinen Leistungsdruck
Muss jetzt auch noch der Schrittzähler während der Arbeit mitlaufen? Ein festes Tagesziel ist für den Einstieg nicht nötig. Selbst kleine Steigerungen können Menschen zugutekommen, die sich bisher wenig bewegen.
Wählen Sie zunächst eine Veränderung, die Ihnen leichtfällt. Beobachten Sie einige Tage, ob sie in Ihren Ablauf passt. Ein voller Kalender ist dabei auch eine Organisationsfrage. Sprechen Sie im Team darüber, zwischen Terminen bewusst Luft zu lassen.
Und wenn eine Bewegungsrunde ausfällt, machen Sie bei der nächsten Gelegenheit weiter. Sie müssen weder Minuten nachholen noch jeden Arbeitstag zur sportlichen Herausforderung machen.




