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Hat Covid-19 unser Arbeitsleben dauerhaft verändert?
16. Jun. 2021
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Was für einige deutsche Arbeitgeber vor der Pandemie noch undenkbar schien, hat sich seit 2020 grundlegend geändert. Arbeiten im Homeoffice ist heute zur Regel geworden. Doch wie wirkt sich dies dauerhaft auf unsere Arbeitsweise aus? 


Einige Großunternehmen wie Siemens haben bereits angekündigt, dass sie ihren Arbeitnehmern auch post Covid die Möglichkeit geben möchten, zum Teil von zu Hause zu arbeiten. Wer vor der Pandemie technisch noch nicht so weit war, dies den Teammitgliedern zu ermöglichen, wurde regelrecht dazu gezwungen, schnell umzudenken.  


Und nicht wenige haben erkannt, dass es nicht nur funktioniert, sondern dass ihre Mitarbeiter sogar zufriedener sind. Werden noch mehr Firmen die straffe 9-12-Großraumbüro-Kultur hinter sich lassen? Es sieht zum Glück so aus! 


Sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer profitieren vom Homeoffice


Nicht nur Arbeitnehmer haben die Zeit zu Hause schätzen gelernt. Auch Betriebe stellten fest, dass große, teure Büroflächen mit statischen Arbeitsplätzen der Vergangenheit angehören.


Viele IT-Unternehmen wie SAP boten bereits vor der Pandemie ihren Mitarbeitern eine flexible Arbeitswoche an, indem diese bis zu drei Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten konnten. Kombinieren Unternehmen dies mit flexiblen Arbeitsplätzen, kann viel Geld und Aufwand eingespart werden. 


So haben in einigen Unternehmen Angestellte keinen festen Schreibtisch im Büro, sondern lediglich ein Schließfach, einen Rollcontainer oder Ähnliches. Arbeitet man einen Tag vor Ort, sucht man sich einen verfügbaren Schreibtisch. 


Somit können Firmen bis zu 50 % kleinere Büros anmieten und damit nicht nur an Miete und Fixkosten sparen, sondern auch an der Büroausrüstung und Unterhaltung der Immobilie. 


Im Gegenzug können die eingesparten Kosten als Bonus an die Mitarbeiter weitergegeben werden, was die Zufriedenheit enorm steigert. Sei es durch eine Beihilfe zur Einrichtung des Homeoffice, Essenspauschalen statt einer großen Firmenkantine oder einen Zuschuss zur Internetverbindung zu Hause. 


Davon profitieren beide, denn der Arbeitnehmer kümmert sich selbst um die Einrichtung und den Betrieb der notwendigen Arbeitsmittel, wodurch weniger Aufwand für die Firmen entsteht. Zugleich profitieren die Mitarbeiter ebenso privat davon. 


Als den größten Vorteil der Arbeit von zu Hause geben über 70 % der Arbeitnehmer an, dass sie ihre Zeit flexibler gestalten können und durch den Wegfall des Arbeitsweges mehr Ressourcen für sich und die Familie haben. Die Möglichkeit, dauerhaft im Homeoffice tätig sein zu können, erhöht somit die Zufriedenheit der Mitarbeiter. 


Geht der Trend zu 100 % Homeoffice?


Wie man nach spätestens einem Jahr Covid-19 erkennen konnte, wurden die Meldungen immer lauter, dass Homeoffice alleine jedoch nicht die Lösung zu sein scheint. Je nach Lebensumständen kann es durchaus sehr einsam werden, wenn man ausschließlich von zu Hause arbeitet. 


Ein großer Nachteil ist, dass der direkte und persönliche Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten fehlt. Was anfangs während des Lockdowns ganz lustig und angenehm war, wurde nach einer Weile zur Qual. Kein kurzer Kaffeeklatsch mit den Kollegen, keine gemeinsamen Mittagspausen, keine direkten von Angesicht zu Angesicht Gespräche mit dem Chef. 


Zwar war die Situation im Lockdown während der Covid-Pandemie extrem, da wir uns zusätzlich nicht oder nur eingeschränkt mit Freunden und der Familie treffen konnten, jedoch besteht ein nicht geringer Teil unseres Arbeitslebens auch aus den persönlichen Kontakten. 


Daher scheint es eher unwahrscheinlich, dass Firmen dazu übergehen werden, das Homeoffice Vollzeit zu ermöglichen. Eine gesunde Mischung aus arbeiten von zu Hause und ein paar Tage pro Woche im Büro ist offensichtlich ideal. 


Die Gefahren des Homeoffice

Die Risiken der Heimarbeit liegen tatsächlich nicht darin, dass die Mitarbeiter weniger arbeiten, sondern sie sind mehr gesundheitlicher Natur. 


Wenn Sie ebenfalls seit der Pandemie von zu Hause arbeiten, haben Sie sicherlich selbst die Erfahrung gemacht: Der Küchentisch wurde zum Arbeitsplatz umfunktioniert und Sie arbeiteten den ganzen Tag am Laptop.


Dies wirkt sich auf die Dauer negativ auf Ihre Haltung und Ihre Augen aus. Daher sollten Unternehmen unbedingt darauf achten, dass Ihre Angestellten zu Hause die Möglichkeit haben, einen ergonomischen Arbeitsplatz in Anspruch zu nehmen.


Die minimale Grundausstattung sollte sein:


Damit stellen Sie sicher, dass Sie die optimale Haltung beim Arbeiten einnehmen können und beugen so Verspannungen, Rücken- und Nackenschmerzen vor. Diese „Grundausrüstung“ ist bereits unter € 1.000 zu erhalten. Kaufen Firmen bei Flexispot in größeren Mengen ein, sogar deutlich darunter. 


Eine weitere Gefahr liegt tatsächlich in zu langen Arbeitszeiten als zu wenige. Die Trennung von Arbeits- und Privatleben ist im Homeoffice kann eine Herausforderung darstellen. Nicht selten beginnt man bereits beim Frühstück, E-Mails zu lesen und zu beantworten und da es keinen Nachhauseweg vom Büro gibt, ist die Gefahr sehr hoch, viel zu lange in die Abendstunden hinein zu arbeiten. Ein Burn-out ist auf Dauer vorprogrammiert. 


Spezielle Schulungen, worauf Arbeitnehmer im Homeoffice achten sollten, wie man sich am besten organisiert und seine Produktivität steigern können dabei helfen, diesen Gefahren vorzubeugen.


Der Anfang eines Umbruches in der Arbeitswelt


Die Covid-Pandemie war erst der Anfang eines dauerhaften Umbruchs in der Arbeitswelt. Dieser ist durchaus positiv, wenn man die Gefahren berücksichtigt und Vorkehrungen trifft, dass sich diese neue Flexibilität nicht auf Dauer negativ auswirkt. 


Nach so langer Zeit im Homeoffice können die meisten Arbeitnehmer nur schwer in die starren Vorgaben der heute überalterten Arbeitsweise zurückkehren. Die Unternehmen tragen die Verantwortung, auf optimale Bedingungen für Ihre Mitarbeiter im Homeoffice zu achten. 


Auf Dauer wird sich die Planung von neuen Büros sicherlich nicht mehr danach richten, wie viele Mitarbeiter dort arbeiten werden, sondern wie viele Teammitglieder tatsächlich täglich vor Ort sind. Es sollten daher mehr Gemeinschaftsräume und Konferenzräume geschaffen werden und sogenannte „Hot Seats“ - flexible Arbeitsplätze vor Ort. 


Mit der richtigen Planung seitens der Arbeitgeber lässt sich eine Mischung aus Homeoffice und Büro effektiv umsetzen. Im Gegenzug dafür sind die Mitarbeiter zufriedener und letztlich auch produktiver. 


Es wird sicherlich noch ein paar Jahre dauern, doch dass selbst bei den konservativsten Unternehmen ein Umdenken und eine Umplanung stattfinden müssen, hat spätestens Covid-19 gezeigt. 



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