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Haltung beim Stehtisch - So arbeitest du richtig im Stehen
11. Apr. 2022
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Stehtische werden immer beliebter. Kein Wunder, denn wenn man sie richtig nutzt, haben sie viele Vorteile für die Gesundheit und können sogar produktiveres Arbeiten ermöglichen. Das liegt vor allem an den Mikrobewegungen, die der Körper im Stehen macht, um die Balance zu halten, die wiederum zusammen mit der erhöhten Schwerkraft die Blutzirkulation anregen. Außerdem haben viele im Stehen oft eine automatisch bessere und aufrechtere Haltung. Vor allem bei der Büroarbeit im Sitzen kommt es schnell zu einem Bewegungsmangel, denn nach der Arbeit ist man natürlich trotzdem kaputt und viele haben dann keine Motivation mehr zu Sport. Außerdem können Sporteinheiten nur bedingt den Bewegungsmangel der anderen 16 Stunden, die man mit Arbeit und Schlaf verbringt, ausgleichen. Um allerdings sicher zu stellen, dass du auf jeden Fall richtig im Stehen arbeitest, haben wir hier die wichtigsten Faktoren noch einmal aufgezählt.

 

Position der Arme

 

Wie auch beim Sitzen sollte der Tisch so hoch sein, dass die Unterarme parallel zu ihm verlaufen. Die Arme sind dann etwa in einem 90 Grad Winkel, der die Schultern und den Nacken am meisten entlastet und am wenigsten Muskelspannung benötigt. So kann man einfach und effektiv Beschwerden wie Rückenschmerzen vermeiden. Auch die Handgelenke sollten in einer neutralen Position sein, also sich weder nach oben oder nach unten knicken. Um diese beiden Faktoren bestmöglich umzusetzen, lohnt es sich, statt einem festen Stehtisch einen höhenverstellbaren Tisch nutzt, den man genau auf die richtige Höhe einstellen kann. Der Vorteil daran ist, dass man den Tisch auch dann weiterhin nutzen kann, wenn man einmal im Sitzen arbeiten möchte. Außerdem sind höhenverstellbare Tische besondere nützlich in Büros, denn dort können die Tische zum Beispiel, wenn mehrere Personen den gleichen Tisch zu unterschiedlichen Zeiten nutzen, trotzdem ganz individuell passend eingestellt werden.

 

Position des Bildschirms

 

Auch die Position des Bildschirms ist wichtig, um Nackenverspannungen zu verhindern. Um das zu erreichen, sollte der Bildschirm etwa um 20 Grad nach oben geneigt sein, sodass man ohne seine Nackenmuskeln oder die Augen anzustrengen den ganzen Bildschirm erfassen kann. Dafür ist auch der Abstand zwischen Augen und Bildschirm wichtig, der bei den meisten Bildschirmen zwischen 50 und 70 cm liegen sollte. Natürlich hängt die tatsächliche Länge von der Größe des Bildschirms ab. Einen Fernseher würden wir ja zum Beispiel auch nicht 50 bis 70 cm vor den Augen platzieren, da man dann nur schwer alles überblicken kann. 

 

Position der Beine

 

Da man auf den Beinen steht, wenn man im Stehen arbeitet, ist die Haltung der Beine fast schon am wichtigsten für die Haltung im Stehen, denn bei einer falschen Haltung der Beine, kann sich dies auch auf die Wirbelsäule auswirken, die des Gleichgewichtes wegen dann eine gegensätzliche Position macht. Dafür ist in erster Linie wichtig, dass die Knie leicht gebeugt sind. Das macht es für den Körper einfacher, die Balance zu halten, und hilft dagegen, dass die Beine einschlafen. Gerade bei ganz starr durchgestreckten Beinen kann das schnell passieren und für die meisten von uns ist stehen mit gebeugten Beinen zwar am Anfang ein bisschen ungewohnt, aber einfacher als das unnatürlich gerade stehen. Wenn du dein Gewicht nicht auf beiden Beinen verteilt hast, sondern ein Bein mehr beugst als das andere, ist es wichtig, ab und zu auch das Gewicht zu wechseln, damit nicht nur das eine Bein belastet wird. Auch das kann dann, ähnlich wie die Beine immer nur auf der selben Seite zu überkreuzen, wenn man sitzt, langfristig zu gesundheitlichen Beschwerden wie Verschiebung des Beckens oder Verkürzung der Muskeln werden. Außerdem ist es hilfreich, die Beine etwa schulterbreit zu platzieren. Das kann auch bei dem Versuch unterstützend wirken, beim Stehen weniger stark das Gewicht zu verlagern.

 

Welche Schuhe eignen sich am meisten?

 

Bei den Schuhen ist es in erster Linie wichtig, dass auf keinen Fall High Heels genutzt werden sollen. Im besten Fall wird sogar empfohlen, gar keine Schuhe zu tragen, während man an dem Arbeitsplatz ist. Besonders wenn es sich bei den Schuhen nicht um Barfußschuhe handelt, hindern diese zum Teil die natürliche Reflexe innerhalb der Füße und die Gewichtsverteilung sowie das Halten der Balance funktioniert anders. Barfuß kann man sich wirklich ganz genau darauf fokussieren, dass das Gewicht gleichmäßig auf den ganzen Fuß, also sowohl auf Ballen als auch Ferse, verteilt ist, genauso wie auch von Links nach Rechts. 

 

Den ganzen Tag stehen?

 

Experten empfehlen, den Tag über zwischen stehen und sitzen abzuwechseln. Für das Intervall wird meist ein Wechsel alle 30 Minuten vorgesehen, allerdings kannst du das Intervall natürlich auch anpassen. Wenn du auf hartem Boden stehst oder ein längeres Steh-Intervall vorsiehst, solltest du über den Erwerb einer Bodenmatte nachdenken, die gegen die Ermüdung deiner Beine hilft, indem sie die Mikrobewegungen beim Stehen noch mehr verstärkt. Auch wenn du dich dazu entscheiden solltest, ein paar Tage hintereinander im Stehen zu arbeiten, lohnt es sich auch davon alle paar Tage einmal eine Auszeit zu nehmen und im Sitzen zu arbeiten. Um dafür nicht immer das Büro wechseln zu müssen oder sogar im eigenen Büro zwei verschiedene Tische haben zu müssen, kann ein höhenverstellbarer Tisch die nötige Flexibilität bieten, um in beiden Positionen arbeiten zu können. Je nach Präferenz lassen sich die Tische elektrisch oder manuell verstellen. Der elektrische Tisch ist die komfortablere Variante, bei der man mit Memory-Funktion sogar einen Kaffee holen kann, während sich der Tisch verstellt. Der manuelle Tisch hingegen ist sowohl im Anschaffungspreis als auch während der Nutzung günstiger, da unter anderem kein Strom verbraucht ist und der Mechanismus einfacher funktioniert.

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