5 Anzeichen für ein Burn-out und wie du dir helfen kannst

June 23, 2022

Das Leben kann manchmal überwältigend sein. In der Arbeit jagt uns eine Frist nach der anderen, die Kinder müssen von einer Veranstaltung zur nächsten gefahren werden, der Haushalt schmeißt sich nicht von selbst und obendrein gibt es noch Knatsch in der Beziehung. Dieses Szenario ist leider keine Ausnahme, sondern es kommt öfter vor. 

 

Doch plötzlich stellst du fest, dass du einfach nichts mehr auf die Reihe bekommst. Du solltest eine E-Mail an den Kunden schreiben, deine Freundin wartet auf eine Antwort und du hast seit einer Woche keine Wäsche gewaschen. Das ist sonst so gar nicht deine Art, aber im Moment bekommst du es einfach nicht auf die Reihe. Du schläfst schlecht und fühlst dich bereits morgens nach dem Aufstehen ausgelaugt und müde. 

 

All dies können Anzeichen dafür sein, dass du unter einem Burnout leidest. Meist sprechen wir davon im Bereich unserer beruflichen Tätigkeiten, doch auch zu Hause kann dies vorkommen. Bist du dir nicht sicher, ob es sich um ein Burn-out handelt, haben wir für dich die fünf Hauptanzeichen zusammengestellt, die darauf hindeuten können, dass du unter einem Burnout leidest.

 

1. Du bist so unendlich erschöpft und hast keine Energie

 

Ausgebrannt zu sein bringt die Erschöpfung auf ein neues Level. Dein Gehirn ist vernebelt, du kannst dich auf nichts konzentrieren, zu nichts motivieren und bist leicht reizbar. Schon die kleinste Gelegenheit kann dich zum Platzen bringen. Fällt es dir schwer, dich zu konzentrieren? Fühlst du dich frustriert, mehr als sonst? Wie schwer ist es, dich morgens aus dem Bett zu quälen? Dein Körper wird es dir sagen, was los ist, du musst nur auf ihn hören.

 

2. Deine Beziehungen leiden

 

Es ist keine Seltenheit, dass einige Menschen, die unter einem Burnout leiden, wild um sich schlagen und ihren Ärger und Frustration an anderen auslassen. Oft bekommt leider genau derjenige die Hauptlast ab, der es am wenigsten verdient. Andere mögen sich zurückziehen oder komplett abschalten. Achte darauf, wie du mit deinen Beziehungen umgehst, wenn du unter Burnout leidest. Denn dies wird die Symptome nur noch verschlimmern. Was du nun brauchst, ist Unterstützung und Hilfe. Wenn du es dir mit deinen Liebsten verscherzt, ist es schwierig, diese zu erhalten.

 

3. Deine Arbeitsleistung lässt nach

 

Du bist unzufrieden, festgefahren, genervt, überreizt und bekommst einfach nichts mehr auf die Reihe – das ist ein Anzeichen eines Burn-outs. Bevor du jetzt jedoch ins Büro fährst und unüberlegt deinen Job kündigst, versuche erst einmal herauszufinden, ob du etwas tun kannst oder an wen du dich wenden könntest, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Es gibt einen Unterschied zwischen vorübergehender Belastung und einem eher langfristigen Burn-out. Vielleicht sind sich die Menschen um dich herum – wie dein Chef – gar nicht im Klaren, wie viel sie dir aufhalsen. Also sprich erst darüber, versuche, eine Lösung zu finden und wenn all dies nichts nützt, könnte ein Jobwechsel tatsächlich helfen.

 

4. Du hast gesundheitliche Probleme 

 

Wenn er über einen langen Zeitraum ignoriert wird, kann chronischer Stress direkt mit ernsthaften Gesundheitsproblemen wie Herzkrankheiten, Verdauungsproblemen und Depressionen einhergehen. Du schläfst schlecht, deine Laune sinkt so weit, dass du überhaupt keinen Sinn mehr in allem siehst und mehr oder weniger aufgibst. Du befindest dich in einer handfesten Depression. 

 

5. Du achtest nicht auf dich selbst

 

Zu viel Alkohol in der Nacht, zu viel Kaffee am Morgen und zu wenig Schlaf zwischendurch ist ein Weg, um ein Burnout zu bekommen, aber ein schrecklicher, um mit einem Burnout fertig zu werden. Behalte also deine Laster im Auge und wie du sie einsetzt, wenn du dich gestresst fühlst. Es kann sogar sein, dass du zu viel schläfst, auch eine Art von Vermeidungstechnik. Für andere ist es das Kettenrauchen, zu viel zu trinken oder zu essen oder Serien-Binging die ganze Nacht.

 

So kannst du dich aus einem Burnout befreien

1. Nimm dir Zeit zur Entspannung

 

Du solltest dir unbedingt sehr viel Zeit für dich und zum Entspannen gönnen. Kläre deinen Kalender so gut wie möglich. Nimm eine Woche oder länger frei. Halte dich von allen Verpflichtungen fern, die du ablegen kannst. Mach regelmäßig Yoga, lese, geh in der Natur spazieren, koche schön oder tu was auch immer dir guttut. Es ist wichtig, etwas in deinem Leben zu haben, das nicht mit der Arbeit oder dem verbunden ist, was Stress hervorruft. Tu vor allem etwas, was dir Spaß macht und dich glücklich sein lässt.

 

2. Zieh den Stecker

 

Schalte dein Handy aus und geh spazieren. Verbring einen Nachmittag im Wald, an einem See oder am Meer. Verbanne alle Telefone während des Abendessens in einen anderen Raum. Auch wenn sich unsere kleinen Handroboter für das moderne Leben notwendig anfühlen, setzt das Ausschalten Grenzen und rationalisiert deine Denkprozesse, da du nicht mit SMS, E-Mail oder einer anderen Benachrichtigung bombardiert wirst.

 

3. Sorge für einen guten Schlaf

 

Schlaf ist das Allheilmittel für so ziemlich alles. Er ist notwendig für das Gedächtnis, die Produktivität und die allgemeine geistige Funktion. Um sich von einem Burnout zu erholen, musst du die Ressourcen auffüllen, die du hast, um mit Stress umzugehen, und Schlaf ist die Nummer 1.

 

4. Achte auf deinen Körper.

 

Jeder Mensch und jeder Körper reagieren anders auf chronischen Stress. Manche könnten den ganzen Tag schlafen, andere haben Schwierigkeiten, überhaupt nur ein paar Stunden zu bekommen. Die einen essen gar nichts mehr, andere stürzen sich in ungesundes Wohlfühlessen. Einige können unter Kopfschmerzen oder Schulterverspannungen leiden. Vielleicht hast du auch Verdauungsprobleme oder leidest unter Angstattacken. Es ist wichtig, sich auf die körperlichen Signale einzustellen, die dir dein Körper gibt.

 

5. Verstehe, wo die Ursache liegt – bei dir oder von Außen?

 

Denke darüber nach: Ist dein Burnout durch interne Faktoren wie gesellschaftlichen Druck oder externe Faktoren wie höhere Anforderungen und weniger Ressourcen bei der Arbeit motiviert? Erkenne, was es ist, das dich so stresst und mit wem du darüber sprechen musst, ob die Situation zu ändern. Sei es dein Chef, dein Partner – oder du selbst.