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Gartentherapie – Finden Sie Frieden und Ruhe in der Natur

01 April. 2024

Gartentherapie – Finden Sie Frieden und Ruhe in der Natur

Die Gartentherapie ist eine Begleittherapie bei psychischen und körperlichen Erkrankungen. Pflanzen haben eine erholsame und entspannende Wirkung auf den Menschen. Gärten fördern das sinnliche Erleben und fördern die menschliche Kreativität. Besonders Menschen mit psychischen Problemen und ältere Menschen können die Gartentherapie einsetzen, um Pflanzen und den Umgang damit zu therapeutischen Zwecken einzusetzen. Dabei können die folgenden Effekte auf die Verbesserung der Gesundheit erzielt werden:

Positive Effekte auf den Körper

● Steigerung der körperlichen Aktivität

● Förderung von motorischen Fähigkeiten

● Training von Bewegungs- und Handlungsabläufen

Positive Effekte auf die Psyche

● Verbesserung der Kognition und Wahrnehmung sowie der Kreativität

● Verbesserung der Kommunikations- und Orientierungsfähigkeiten

● Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens und Stressreduktion

Zudem wirken sich Gärten auf die soziale Interaktion aus, zumal sich Menschen in Gärten besonders entspannt fühlen. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass der Garten das subjektive Glücksgefühl steigert. Durch den vielfältigen positiven Einfluss auf den Menschen wurde der Garten für die gesundheitliche Therapie und Rehabilitation erobert. Selbst zur Vorbeugung von Erkrankungen wird der Garten eingesetzt.

Der Garten und Gartenarbeit sowie der regelmäßige Umgang mit Pflanzen haben eine beruhigende Wirkung auf den Menschen und eine anregende Wirkung auf die menschlichen Sinne. Gleichzeitig fördert die Bewegung im Garten die Lebensqualität der Betroffenen. Eine Gartentherapie kann in vielfältiger Weise eingesetzt werden, allerdings spielt sie ihr Heilungspotential nur bei Patienten aus, die einen positiven Bezug zum Garten haben.

Das vielfältige Potenzial der Gartentherapie

Für Menschen, die ein natürliches Verhältnis zur Natur haben bzw. Blumen, Pflanzen und Bäume lieben, kann die Gartentherapie zur Behandlung eingesetzt werden. Die Natur wirkt vor allem im Frühjahr und im Sommer enorm motivierend auf solche Menschen, weckt Entdeckungsfreude und häufig auch Erinnerungen an die eigene Kindheit. In Begleitung von Therapeuten hilft das Gärtnern, denn es entspannt und aktiviert. Bei den folgenden Erkrankungen kann die Gartentherapie erfolgreich zur Besserung beitragen:

● Essstörungen wie Übergewicht oder Magersucht, indem die Nahrungspflanzen genauer kennengelernt werden

● Herz-Kreislauf-Erkrankungen, denn die Gartenarbeit fördert die Ausdauer der Patienten auf eine sanfte Art und Weise

● Bei der chronischen Arthrose wird vorrangig die Pflanztätigkeit zur Steigerung der Beweglichkeit der Finger eingesetzt

● Menschen, die unter chronischem Schmerz leiden, hilft die Gartenarbeit, um auf andere Gedanken zu kommen und abgelenkt zu werden

● Menschen, die in einem Hospiz leben, können in einem Garten bzw. bei der Gartenarbeit neue Energie sammeln

Die Natur schafft es, einen positiven Einfluss auf diese Menschen zu nehmen. Die Nähe zur Natur und zu blühenden Pflanzen sowie den Düften der Blüten eröffnet bei diesen kranken Menschen Raum für neue Gedanken und Gefühle. Negative Gefühle wie Ängste werden abgebaut, viele Menschen kommen sich näher, da sie in der Gartenarbeit ein gemeinsames Thema gefunden haben. Sie kommen ins Gespräch, tauschen ihre Erfahrungen in der Gartenarbeit aus und denken gemeinsam darüber nach, wie sie die angebauten Produkte verarbeiten wollen.

Besonders erfolgreich bei der Demenzbehandlung

Untersuchungen belegen, dass ältere Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, mithilfe der Gartentherapie therapiert werden können. Vor allem ältere Menschen haben ein gutes Verhältnis zur Natur und besonders zum Garten. Die natürliche Umgebung des Gartens, das natürliche Pflanzenwachstum sowie die Ernte helfen Betroffenen, sich an Abläufe zu erinnern. Zudem erleben sie bewusst die frische Luft und den Wechsel der Jahreszeiten. Regelmäßig ausgeführte Arbeiten im Garten stärken die körperliche Fitness der älteren Menschen. Sie verspüren durch die durchgeführten Arbeiten Hunger und Durst – Empfindungen, die Demenzkranke häufig vergessen.

Da an Demenz erkrankte Menschen häufig unter Schlafstörungen leiden, kann die regelmäßige Gartentätigkeit dazu beitragen, den Schlaf zu verbessern. Dadurch kommt es zu einer Steigerung der Lebensqualität und des Wohlbefindens. Die vielfältigen Düfte und Gerüche, die im Garten vorhanden sind, dienen der Aktivierung des Geistes – selbst in Fällen sehr fortgeschrittener Demenz. Auch der soziale Aspekt spielt bei der Therapie der Demenz eine Rolle. Dabei geht es vor allem um die Teilhabe der Erkrankten im Mittelpunkt. Wenn sich Menschen im Garten treffen, hilft ihnen die entspannte Atmosphäre des Gartens, sich zu öffnen und Kontakt zu anderen zu finden.