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Ergonomischer Bürostuhl: So vermeiden Sie Rückenscherzen bei der Arbeit

16 Mai. 2024

Längeres Sitzen auf einem Bürostuhl kann auf jeden Fall Schmerzen im unteren Rückenbereich verursachen oder ein bestehendes Rückenproblem verschlimmern. Der Hauptgrund dafür ist, dass das Sitzen auf einem Bürostuhl oder generell eine statische Haltung, die Belastung von Rücken, Schultern, Armen und Beinen erhöht und insbesondere die Rückenmuskulatur und die Bandscheiben stark belasten kann.

Beim langen Sitzen auf einem Bürostuhl neigen die meisten Menschen dazu, sich auf dem Stuhl zu krümmen oder nach unten zu beugen, und diese Haltung kann die Wirbelsäulenbänder überdehnen und die Bandscheiben und die umliegenden Strukturen der Wirbelsäule belasten. Mit der Zeit kann eine falsche Sitzhaltung die Wirbelsäulenstrukturen schädigen und zu Rückenschmerzen beitragen oder diese verschlimmern.

So stellen Sie Ihren Bürostuhl richtig ein

Ein ergonomischer Bürostuhl ist ein Hilfsmittel, das, wenn es richtig eingesetzt wird, den Rücken optimal unterstützt und eine gute Haltung beim Sitzen ermöglicht. Es reicht jedoch nicht aus, nur einen ergonomischen Bürostuhl zu besitzen - Sie müssen den Bürostuhl auch richtig an die Proportionen des eigenen Körpers anpassen, um den Komfort zu verbessern und die Belastung der Wirbelsäule zu verringern.

Der erste Schritt bei der Einrichtung eines Bürostuhls besteht darin, die gewünschte Höhe des eigenen Schreibtisches oder Arbeitsplatzes zu bestimmen. Diese Entscheidung hängt in erster Linie von der Art der zu verrichtenden Arbeit und von der Körpergröße der Person ab, die den Bürostuhl benutzt. Die Höhe des Schreibtisches oder des Arbeitsplatzes selbst kann sehr unterschiedlich sein und erfordert eine andere Positionierung des Bürostuhls oder einen anderen Typ von ergonomischem Stuhl.

Sobald der Arbeitsplatz eingerichtet ist, können Sie Ihren Bürostuhl entsprechend Ihren körperlichen Proportionen einstellen. Hier sind die wichtigsten Richtlinien - zusammengefasst in einer kurzen Checkliste - um sicherzustellen, dass der Bürostuhl und der Arbeitsbereich so bequem wie möglich sind und die Wirbelsäule so wenig wie möglich belastet wird:

1. Ellenbogenmaß

Setzen Sie sich zunächst bequem so nah wie möglich an Ihren Schreibtisch, so dass Ihre Oberarme parallel zu Ihrer Wirbelsäule sind. Legen Sie Ihre Hände auf Ihre Arbeitsfläche (z. B. Schreibtisch, Computertastatur). Ihre Ellbogen sollten sich dabei in einem 90-Grad-Winkel befinden, ansonsten passen Sie die Höhe Ihres Bürostuhls entweder nach oben oder unten an.

2. Oberschenkelmaß

Prüfen Sie, ob Sie Ihre Finger an der Vorderkante des Bürostuhls leicht unter Ihren Oberschenkel schieben können. Ist das nicht möglich, oder reichen Ihre Füße nicht den Boden, sollten Sie Ihre Füße mit einer verstellbaren Fußstütze anheben. Wenn Sie ungewöhnlich groß sind und zwischen Ihrem Oberschenkel und dem Stuhl mehr als ein Fingerbreit Platz ist, müssen Sie den Schreibtisch oder die Arbeitsfläche erhöhen, damit Sie Ihren Bürostuhl höher stellen können.

3. Wade messen

Setzten Sie sich mit Ihrem Po gegen die Stuhllehne und versuchen Sie, Ihre geballte Faust zwischen der Rückseite Ihrer Wade und der Vorderseite Ihres Bürostuhls hindurchzuschieben. Wenn Ihnen das nicht leicht gelingt, ist die Sitzfläche zu tief (nach hinten). Dann müssen Sie die Rückenlehne nach vorne verstellen, eine Stütze für den unteren Rücken einlegen (z. B. ein Lendenstützkissen, ein Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch) oder einen neuen Bürostuhl kaufen.

4. Unterstützung des unteren Rückens

Ihr Gesäß sollte gegen die Rückenlehne Ihres Stuhls gedrückt werden, und es sollte ein Kissen vorhanden sein, das Ihren unteren Rücken leicht wölbt, damit Sie nicht nach vorne sinken oder im Stuhl zusammensacken, wenn Sie mit der Zeit ermüden. Diese Unterstützung des unteren Rückens im Bürostuhl ist wichtig, um die Belastung für Ihren Rücken zu minimieren. Lassen Sie sich auf dem Bürostuhl niemals nach vorne fallen, da dies eine zusätzliche Belastung für die Strukturen im unteren Rücken und insbesondere für die Bandscheiben im Lendenbereich darstellt.

5. Ruhende Augenhöhe

Schließen Sie die Augen, während Sie bequem sitzen und den Kopf nach vorne gerichtet halten. Öffnen Sie langsam Ihre Augen. Ihr Blick sollte auf die Mitte des Bildschirms gerichtet sein. Wenn Ihr Computerbildschirm höher oder niedriger als Ihr Blick ist, müssen Sie ihn entweder anheben oder absenken, um die Belastung der oberen Wirbelsäule zu verringern.

6. Armlehne

Stellen Sie die Armlehne des Bürostuhls so ein, dass sie Ihre Arme an den Schultern nur leicht anhebt. Die Verwendung einer Armlehne an Ihrem Bürostuhl ist wichtig, um Ihre obere Wirbelsäule und Ihre Schultern zu entlasten und zu verhindern, dass Sie sich in Ihrem Stuhl nach vorne beugen.

Ein guter Bürostuhl bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihn möglichst genau auf Ihren individuellen Körperbau anzupassen. Immerhin ist jeder Körper anders, zwei Personen mit der gleichen Körpergröße können zum Beispiel dennoch unterschiedlich lange Beine, Arme, etc. haben. Der BS12 Pro ermöglicht es Ihnen die Armlehne und Sitzhöhe individuell einzustellen. Außerdem hat er eine ebenso einstellbare Kopfstütze, die Ihre Haltung noch weiter verbessern kann. An der Rückenlehne können Sie zudem die Position der Lendenwirbelstütze anpassen. Nehmen Sie sich also zunächst etwas Zeit Ihren Bürostuhl und die Anpassungsmöglichkeiten genau zu erkunden, damit Sie ihn so gut wie möglich an Ihren Körper anpassen können.
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Aktiv bleiben, um Rückenschmerzen im Büro zu reduzieren

Unabhängig davon, wie bequem man in einem Bürostuhl sitzt, ist eine lange statische Haltung nicht gut für den Rücken und trägt häufig zu Rückenproblemen und Muskelverspannungen bei.

Um zu vermeiden, dass der Rücken über einen längeren Zeitraum in einer Position verharrt, sollten Sie alle halbe Stunde mindestens ein oder zwei Minuten aufstehen, sich strecken und gehen. Schon ein kurzes Dehnen oder eine minimale Bewegung - wie der Gang zur Küche oder zur Toilette - hilft.

Ein zwanzigminütiger Spaziergang ist sogar noch hilfreicher, da er eine gesunde Durchblutung fördert, die wichtige Nährstoffe zu allen Strukturen der Wirbelsäule bringt.

Generell tragen regelmäßige Bewegung und Dehnung dazu bei, Gelenke, Bänder, Muskeln und Sehnen locker zu halten, was wiederum zu einem allgemeinen Gefühl des Wohlbefindens, der Entspannung und der Fähigkeit, sich produktiv zu konzentrieren, führt.