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Ergonomische Probleme im Labor und wie man sie beheben kann

28 Juni. 2023

Bei der Arbeit am Labortisch sammeln Labortechniker Proben, zeichnen Daten auf und helfen, dass Forschungsprojekte reibungslos ablaufen. Doch auch wenn sie viele Aufgaben zu erledigen haben, sitzen oder stehen sie oft lange Zeit an einem Ort.

Wenn Labortechniker ihre Körpermechanik im Labor nicht zu ihren Prioritäten machen, können sie anfällig für Muskel-Skelett-Schmerzen und Verletzungen sein. Richtige ergonomische Techniken können für die Leistung und Konzentration entscheidend sein.

4 ergonomische Fehler, die die Arbeit im Labor erschweren

Die Arbeit am Labortisch kann stundenlanges Sitzen bedeuten, ohne dass der Rücken gestützt wird oder die Körperhaltung richtig ist. Arbeitnehmer, die schlechte ergonomische Gewohnheiten haben, können ermüden und chronische Schmerzen bekommen. Laut einer Studie sitzen Menschen mit chronischen Rückenschmerzen meistens länger als Menschen ohne chronische Rückenschmerzen.

Labortechniker, die an Werkbänken arbeiten, sind besonders gefährdet, durch stundenlanges Sitzen und sich wiederholende Bewegungen Rücken- und Nackenschmerzen zu bekommen. Im Folgenden sind häufige ergonomische Fehler aufgeführt, die deine Beschäftigten im Labor machen könnten:

1. Bücken über den Labortisch

Es mag zwar verlockend sein, sich über eine Probe zu beugen, um sie genauer anzusehen, aber wenn du das ständig tust, kann das Folgen haben. Langes Bücken über den Labortisch kreiert eine anhaltende Fehlhaltung, die die natürlichen Kurven der Wirbelsäule abflacht. Das kann zu starken Nacken- und Rückenschmerzen bei der Arbeit führen.

Um diesen Symptomen vorzubeugen, sollten die Beschäftigten die Höhe ihres Labortisches, ihres Stuhls und ihrer Geräte - wie z. B. ihrer Mikroskope - so einstellen, dass sie auf Augenhöhe arbeiten. Dadurch werden Nackenverspannungen und hängende Schultern vermieden und eine bessere Haltung der Wirbelsäule gefördert. Außerdem sollten sie üben, ihre Wirbelsäule sowohl im Sitzen als auch im Stehen neutral zu halten.

2. Auslassen von Pausen

Wenn Arbeitnehmer Pausen auslassen, können sie ihre Augen, ihren Rücken und ihren Nacken über längere Zeit belasten. Es kann eine gute Idee sein, Pausen in den Arbeitstag einzubauen. So können sie monotone, sich wiederholende Bewegungen unterbrechen und das Risiko von Überlastungsschäden verringern. Experten empfehlen, alle 20 Minuten aufzustehen und sich mindestens zwei Minuten lang zu bewegen, um die Durchblutung des Körpers während der Arbeit zu fördern.

3. Enge oder unbequeme Schuhe

Wenn du lange stehst, kann die Art der Schuhe, die du trägst, einen großen Unterschied machen. Arbeitnehmer, die schlecht sitzende Schuhe tragen, laufen Gefahr, ihr Gleichgewicht zu beeinträchtigen und ihre Knie zu belasten. Untersuchungen zeigen, dass das Tragen von bequemen Schuhen über den ganzen Tag hinweg das Gewicht gleichmäßig verteilt und Knieschmerzen verringert. Darüber hinaus kann das Tragen von Kompressionsstrümpfen die Durchblutung fördern und die Beine beim Stehen stützen.

4. Lange Zeit in einer Position verharren

Es ist besser, zwischen Sitzen und Stehen abzuwechseln, statt lange in derselben Position zu verharren. Ein ständiger Bewegungsmangel kann die Durchblutung einschränken und zu erhöhter Müdigkeit führen. Viele Werkbänke lassen sich in der Höhe verstellen, so dass der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen bequemer ist.

Wie kann man die Arbeit am Labortisch ergonomischer gestalten?

Wenn wir von Ergonomie sprechen, denken die meisten hauptsächlich an die typischen Büros, in denen an Computern gearbeitet wird. Doch auch in anderen Berufsbereichen wie Labortechnikern ist es wichtig, darauf zu achten, dass keine Fehlhaltungen entstehen.

Viele Labortechniker stehen sehr lange an ihrem Tisch, der sich meist nicht in der Höhe verstellen lässt. Ein höhenverstellbarer Tisch von FlexiSpot kann dem auch in Laboren Abhilfe schaffen. Zwar lassen sich viele Laborarbeiten nicht im Sitzen durchführen, aber damit kann der Tisch auf die richtige Höhe eingestellt werden, sodass sich die Techniker nicht nach vorne beugen oder strecken müssen.

Bei Tätigkeiten im Sitzen ist es wichtig, dass die Techniker über einen ergonomischen Bürostuhl wie den BS8Pro von FlexiSpot verfügen, der ihnen eine optimale Haltung ermöglicht. Aber auch im Stehen kann ein Aktiv-Stehhocker wie der BH4 von FlexiSpot dazu beitragen, dass die Gelenke beim Stehen entlastet werden und dennoch eine optimale Haltung eingehalten werden kann.