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Entrepreneurship: Wie Unternehmer denken
22. Nov. 2021
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Der Begriff Entrepreneurship wird oftmals als Unternehmergeist beschrieben. Ein Zeichen von Stärke, Mut und Verantwortung, gelten Entrepreneure als Denker und Visionäre. Für viele Business-Insider ist der Titel Entrepreneur daher ein Ritterschlag unter Unternehmern. 

 

In diesem Zuge werden immer wieder revolutionäre Denker wie Steve Jobs, Elon Musk oder Jeff Bezos genannt: Menschen mit einer Vision und dem Willen, diese durchzusetzen. Seitdem solche Beispiele verdeutlicht haben, dass man mit der richtigen Einstellung (fast) alles erreichen kann, haben viele Menschen versucht, in diese Fußstapfen zu treten. Leider oftmals vergebens.

 

Denn zur Entrepreneurship gehört mehr dazu als eine Vision. Willensstärke, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen sind genauso wichtig wie eine vielversprechende Idee. Daher schafft nicht jeder den Sprung vom ambitionierten Unternehmer zum Entrepreneur.

 

Aber was umfasst die Entrepreneurship? Was unterscheidet einen Entrepreneur von einem anderen Unternehmer? Das möchten wir mit diesem Artikel erklären.

 

Was ist ein Entrepreneur?

Wörtlich übersetzt kommt der Begriff französische Entrepreneur wohl der deutschen Übersetzung Unternehmer am nächsten. Über die Jahre hat sich allerdings eine eigene Bedeutung für den Begriff entwickelt, die heute vor allem im Business-Bereich zum Einsatz kommt. Heutzutage beschreibt das Wort Entrepreneur eine Person, die mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein und Tatendrang durchs Leben geht. Nicht selten zeichnen sich Entrepreneure auch durch starke Belastungsfähigkeit, Entscheidungsstärke und Führungsqualitäten aus. Kurzum: Ein Entrepreneur ist ein Anführer, der das Unternehmen und sich selbst zur Höchstleistung bringen möchte. 

 

Hinter all diesen Adjektiven und Beschreibungen befindet sich im Kern eine Person, die Worten Taten folgen lässt. Entrepreneure gehen mit gutem Beispiel voran und machen alles für den Erfolg Ihres Unternehmens. Der Begriff Entrepreneur beschreibt heutzutage vor allem eine Mentalität, die man oftmals unter erfolgreichen Geschäftsführern und Unternehmern findet. Nicht selten ist eine übergeordnete Vision das entscheidende Merkmal, das einen einfachen Unternehmer von einem Entrepreneur unterscheidet. 

 

Um als Entrepreneur zu gelten, muss man sich übrigens nicht nur auf eine Geschäftsidee beschränken: Viele erfolgreiche und legendäre Entrepreneure haben über mehrere Zweige ihren Wohlstand erreicht und ihre Ziele verfolgt. Hier wäre beispielsweise Elon Musk zu nennen, der zunächst den Zahlungsdienst PayPal aufbaute, ehe er sich dem Bauen elektrischer Autos mit Tesla und dem Erkunden des Weltraums mit SpaceX verschrieb. Sie sehen: Das Dasein als Entrepreneur kann also durchaus facettenreich sein.

 

Wie kann man ein Entrepreneur werden?

Ob Entrepreneurship ein angeborenes Talent oder eine erworbene Einstellung ist, darüber wird oftmals gestritten. Ohne Frage gibt es Menschen, die bereits in sehr jungen Jahren Ansätze zum unternehmerischen Denken aufzeigen und es schaffen, die Menschen um sich herum für ihre Ideen zu begeistern. Allerdings gibt es auch immer wieder Beispiele von Menschen, die erst deutlich nach dem Ende der Kindheit unternehmerische Züge zeigen. Ob diese “Spätzünder” ihr Potenzial erst spät erkannt haben oder sich im Laufe des Erwachsenwerdens neue Charakterzüge angeeignet haben, ist schwer zu beurteilen.

 

Aber zweifelsohne kann man Entrepreneur-Mentalität auch erlernen. Nicht selten nennen erfolgreiche Visionäre ihre früheren Chefs oder Familienmitglieder als Vorbilder für ihr Handeln. Daher darf man annehmen, dass diese Einstellung auch erlernt werden kann. Für die Entrepreneure waren diese Menschen eine Art Mentor, der ihnen wichtige Lektionen über das Business und nicht selten auch über das Leben mit auf den Weg gegeben hat. 

 

Unabhängig, wie man zum Entrepreneur werden möchte, gibt es ein paar elementare Punkte, die das Handeln bestimmen sollten:


  • Prinzipien: So gut wie jeder erfolgreiche Unternehmer handelt nach einer Reihe von Grundregeln oder Prinzipien. Diese Vorsätze werden von jeder Person anders definiert und legen fest, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten soll. Zu den wohl am häufigsten vertreten Prinzipien gehört eine “Nicht Aufgeben”-Einstellung.

  • Verantwortung: Entrepreneure übernehmen bereitwillig die Verantwortung. Dazu gehören alle Aspekte der Geschäftsführung: Neben der Übersicht der Geschäftsprozesse gehört auch das Management und die Organisation dazu. Entrepreneure überlassen nichts dem Zufall und arbeiten hart daran, ihre Vision umzusetzen.

  • Geduld: Viele Geschäftsideen scheitern bereits früh, da die angehenden Unternehmer zu früh aufgeben. Einem Entrepreneur muss klar sein, dass es vielleicht Jahre dauern kann, bis das Business rentabel wird. Daher gehört auch eine große Portion Geduld zu den Eigenschaften eines erfolgreichen Entrepreneurs. 

  • Mut: Ein neues Business zu starten, ist fast immer ein riskantes Unterfangen. Egal, ob es sich um eine umkämpfte Industrie oder eine komplett neue Geschäftsidee handelt: Garantiert ist der Erfolg nie. Daher müssen Entrepreneure Mut zeigen und zu ihren Ideen stehen.

 

Mit diesen Kernaspekten der Entrepreneurship kann rein theoretisch jeder Mensch zum erfolgreichen Unternehmer werden. Allerdings verfügen die wenigsten Menschen über all diese Eigenschaften; oftmals sind nur einzelne Aspekte des Entrepreneur-Daseins ausgeprägt, während andere zu kurz kommen. Um als Unternehmer erfolgreich zu sein, benötigt man aber meistens alle Eigenschaften eines Entrepreneurs.

Auch aus diesem Grund kann man durchaus annehmen, dass erfolgreiche Entrepreneurship eine Mischung aus Talent und erworbenen Fähigkeiten ist. Das sollte angehende Unternehmer jedoch nicht abschrecken; denn viele dieser Eigenschaften können auch später noch trainiert werden. Wichtig ist jedoch die richtige Mischung aus Neugier, Tatendrang und Kalkül.

 

Ist es einfach, Entrepreneur zu werden?

Wie man anhand der obigen Beschreibung vermutlich bereits erschließen kann, ist der Weg zum Entrepreneur hart und steinig. Denn selbst mit allem Talent dieser Welt ist ohne harte Arbeit Erfolg schlicht nicht möglich. Daher gehört zum Bestreben, Entrepreneur zu werden, auch ein gut durchdachter Plan.


Mit der richtigen Einstellung ist das Ziel aber alles andere als unrealistisch. Eine vielversprechende Idee für ein Geschäftsmodell zu haben, ist nur ein Teil der Rechnung; denn die Umsetzung ist oftmals der schwierige Part. Gerade technische Innovation scheitern oftmals an der Umsetzbarkeit, und attraktive Projekte wird so schon früh jegliche Zukunft genommen. Ist das Projekt aber einmal am Laufen, kommt bereits die nächste Hürde: die Geduld.


Denn die meisten Projekte werfen anfangs keine Gewinne ab. Das kann die Gründer schnell demotivieren und dazu führen, dass Unternehmen zu früh wieder aufgegeben werden. Entrepreneure aber glauben an den Wert ihres Produkts und sind daher darum bemüht, alles für den Erfolg des Unternehmens zu geben. Dazu gehören auch finanzielle Dürreperioden.


In vielen Fällen trennt sich hier die Spreu vom Weizen: Diejenigen, die an ihr Produkt glauben, sind oftmals auch diejenigen, die Erfolg haben. Denn um ein Entrepreneur zu sein, brauch man eben eine ganze Reihe von Charaktereigenschaften. Und nicht jeder ist aus dem Holz geschnitzt, um seine Träume vehement genug zu verfolgen. Das macht eben den Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Entrepreneur aus: Der absolute Wille, Erfolg zu haben.

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