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Drei wichtige Erkenntnisse für mehr Gelassenheit
20. Apr. 2022
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Das Leben führt uns immer wieder auf Reisen, die wir niemals antreten würden, wenn wir die Wahl hätten. Doch dabei sind besonders diese harten Erlebnisse die besten Lektionen für uns, an denen wir wachsen können. Wir müssen lediglich dieser Reise vertrauen. 

 

Jeden Tag versuchen wir, den Sinn unseres Lebens besser zu verstehen. Wir sehnen uns danach, unsere Gaben zu entdecken und sie vollständig in die Welt freizusetzen. Wir hoffen, auf diesem Weg Glück, Frieden und Kraft zu finden. Für einige ist dieser Wunsch laut und deutlich und bestimmt von Moment zu Moment, was wir machen und wie wir es tun. Für andere sind diese tief verwurzelten Bedürfnisse unter dem Lärm des Alltags begraben, unter dem Ego, unter der Angst, unter dem Druck und den Normen, denen wir in der Gesellschaft ausgesetzt sind. Und daher denken sie nur wenig darüber nach. 


In allen Fällen wird das Glück, das wir entdecken und allmählich innerlich entwickeln, durch die Erkenntnis bestimmter harter, aber grundlegender Erkenntnisse über das Leben in der Gegenwart erhalten. Es scheint, dass wir alle hier sind, um diese Wahrheiten auf unsere eigene Weise zu unserer eigenen Zeit zu verwirklichen. Und sobald sie nicht nur intellektuell, sondern auch emotional und spirituell voll in Resonanz sind, sind wir besser in der Lage, das Glück, den Frieden und die Kraft zu finden, die wir suchen.


Daher sollten wir uns viel öfter darüber Gedanken machen, welche Lektionen und Tiefpunkte in unserem Leben erteilen. Hier sind ein paar Anregungen zum Reflektieren:


1. Alles, was du liebst und womit du dich wohlfühlst, ändert sich heute.

Die Hauptursache für den meisten menschlichen Stress ist unsere sture Neigung, an etwas festzuhalten. Wir halten an der Hoffnung fest, dass die Dinge genau so laufen, wie wir es uns vorstellen, und dann verkomplizieren wir unser Leben ohne Ende, wenn dies nicht der Fall ist.


Doch wie kann man damit aufhören? An sich ist es ganz einfach: Indem man erkennt, dass es überhaupt nichts gibt, woran man sich festhalten kann. Das meiste, an denen wir verzweifelt festzuhalten versuchen, als wären sie echte, solide, ewige Fixpunkte in unserem Leben, sind nicht wirklich da. Oder wenn sie in irgendeiner Form vorhanden sind, verändern sie sich, sie sind fließend, vergänglich oder es gibt sie lediglich in unserer Vorstellung.


Das Leben wird viel leichter zu bewältigen, wenn wir dies verstehen. Das ist natürlich einfacher gesagt als getan. Eine der schwierigsten Lektionen im Leben ist das Loslassen – ob Schuld, Wut, Liebe oder Verlust. Veränderung ist nie einfach – du kämpfst darum, dich festzuhalten, und du kämpfst darum, loszulassen. Aber Loslassen ist oft der gesündeste Kurs nach vorne. Es beseitigt toxische Ereignisse aus der Vergangenheit und ebnet den Weg, um die Gegenwart so positiv wie möglich zu nutzen.


Du musst dich emotional von einigen der Dinge befreien, die dir einst viel bedeutet haben, damit du die Vergangenheit und den Schmerz, den sie dir bringt, hinter dir lassen kannst.


2. 98 % des Schmerzes, den du heute empfindest, wird durch deine emotionale Bindung an die Vergangenheit verursacht.

Wenn jemand an sich arbeitet und sich zum Besseren verändert, ist es unnötig, seine Vergangenheit immer wieder zur Sprache zu bringen. Menschen können sich ändern und wachsen. Aber hast du dir auch eine faire Chance gegeben, dich zu verändern und zu wachsen? Hast du alles, was hinter dir liegt, bewusst aus dem Griff gelockert, um mit Anmut wieder nach vorne zu treten?


Mitunter fallen wir alle unseren Eigensinnigkeiten zum Opfer. Und manchmal merken wir nicht einmal, dass wir unsere eigenen gegenwärtigen Segnungen blockieren, indem wir an der Vergangenheit festhalten. Doch damit tun wir niemanden einen Gefallen – am wenigsten uns selbst.


Wachstum ist schmerzlich. Veränderung ist schmerzhaft. Aber am Ende ist nichts so schlimm, wie irgendwo in der Vergangenheit stecken zu bleiben. Du kannst eine herzzerreißende Geschichte aus der Vergangenheit haben, ohne dass sie deine Gegenwart beherrscht. Im gegenwärtigen Moment haben wir alle irgendeine Art von Schmerz: Wut, Traurigkeit, Frustration, Enttäuschung, Bedauern usw.


Nimm diesen Schmerz in dir wahr, beobachte ihn und erkenne, dass er durch die Geschichte verursacht wird, die du in deinem Geist eingemeißelt hast. Es ist lediglich das, was in der Vergangenheit geschehen ist. Dein Verstand könnte darauf bestehen, dass der Schmerz, den du empfindest, durch das verursacht wird, was passiert ist, doch was in der Vergangenheit geschehen ist, passiert NICHT jetzt. Es ist vorbei. Aber der Schmerz tritt immer noch auf, wegen der Geschichte, die du dir unbewusst ständig wiederholend selbst erzählst.


Und dabei ist es so, dass wir mit der Zeit diese Geschichten unbewusst sogar verändern. Es ist ein Prozess, der in unseren Köpfen abläuft:

  • Du erinnerst dich an etwas, das passiert ist.

  • Du nimmst dich unbewusst als Opfer dieses Vorfalls wahr.

  • Deine Erinnerung an das, was passiert ist, löst eine starke Emotion in dir aus.


Daher solltest du lernen, deine Geschichte einfach nur wahrzunehmen, ohne sie zu beurteilen und ohne über dich selbst zu richten. Und mach dir dabei klar, dass es in der Vergangenheit liegt. Der Schmerz, den du empfindest, müsstest du nicht mehr fühlen, denn es ist vorbei. Führ dir dies immer wieder vor Augen. Erst dann kannst du inneren Frieden finden. Habe Vertrauen in das JETZT.


3. Hör auf, alles kontrollieren zu wollen.

Manche Dinge im Leben sind es wert, verändert und kontrolliert zu werden. Die meisten sind es jedoch nicht. Und da wir dazu tendieren, stets das Ruder in der Hand zu haben, können wir den Moment gar nicht auf uns wirken lassen. Es gibt einen sehr schönen Satz, der hervorragend dazu passt: „Wenn du die Tiere kontrollieren willst, gib ihnen eine größere Weide.“ Man muss seine Einstellung zu den Dingen zu ändern, die man nicht ändern kann oder nicht ändern muss.


Anstatt zu versuchen, etwas streng zu kontrollieren, lockerst du dich und gibst ihm mehr Raum – eine größere Weide. Die Tiere werden glücklicher sein und sie werden herumlaufen und machen, was sie von Natur aus tun. Und deine Bedürfnisse werden auch erfüllt. Du wirst mehr Raum haben, um mit der Art und Weise, wie die Tiere sind, in Frieden zu sein.


Dieselbe Philosophie gilt für viele Aspekte des Lebens – zurückzutreten und zuzulassen, dass bestimmte Sachen geschehen, bedeutet, dass diese Dinge für sich selbst sorgen und deine Bedürfnisse ebenfalls erfüllt werden. Du hast weniger Stress, weniger zu tun und mehr Zeit und Energie, um an den Dingen zu arbeiten, die wirklich wichtig sind und die du tatsächlich kontrollieren kannst – nämlich deine Einstellung zu allem.


Diese Form des Loslassens ist kein Aufgeben. Es geht darum, jede obsessive Bindung an gewisse Menschen, Ergebnisse und Situationen aufzugeben. Es bedeutet, jeden Tag in deinem Leben mit der Absicht aufzutauchen, dein Bestes Selbst zu sein und das Beste zu tun, was du kannst, ohne zu erwarten, dass das Leben einen bestimmten Weg geht. Es geht darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das Unwichtige loszulassen.

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