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DIY: eine Minibar mit Hockern

20 Juni. 2023

Egal ob im Wohnzimmer, in der Küche, auf dem Balkon oder im Garten, eine stylische Minibar mit Hocker schafft einen neuen sozialen Raum in Deinem Zuhause. Während private Minibars in Nordamerika schon länger verbreitet sind, werden sie auch hierzulande immer beliebter. Die Minibar dient als Mittelpunkt für ausgefallene Partys, einen geselligen Apéro, ein entspanntes Glas Wein in Zweisamkeit und für vieles mehr.

Möchtest Du Dir eine Minibar ganz nach Deinen eigenen Bedürfnissen anschaffen und dabei die Kosten im Blick behalten? Dann kannst Du Dir relativ einfach selbst eine Do it Yourself (DIY) Minibar mit Hockern bauen. Wie das geht, erfährst Du in diesem Beitrag.


Wie kann man selber eine Minibar mit Hockern bauen?

Zuallererst sei gesagt; sich selbst eine Minibar zu bauen ist nicht für jedermann. Wirklich schwierig ist es nicht, eine gewisse handwerkliche Fertigkeit (und eine Grundausstattung für Handwerker) solltest Du allerdings schon mit an den Tag bringen. Aber keine Angst, Du musst kein Möbelbauer sein, um eine Minibar zu erstellen. Statt die Konstruktion von Grund aufzubauen, kannst Du vorgefertigte Komponenten nutzen und diese nach Deinem Belieben zusammenbauen.

Bei den Hockern lohnt es sich, nur selbst Hand anzulegen, wenn Du Erfahrung in diesem Bereich hast. Stühle müssen nicht nur bequem, sondern auch stabil sein und eine gesunde Sitzhaltung ermöglichen. Für die meisten Leute empfiehlt es sich daher, die zur Minibar passenden Sitzgelegenheiten, wie höhenverstellbare Barhocker (BH05)  zu kaufen, statt sie selbst zu bauen.

Planen und vermessen

Bevor Du mit der Konstruktion loslegen kannst, musst Du den verfügbaren Platz vermessen, die Minibar planen und die nötigen Materialien einkaufen. Viele Minibars sind rund 150 bis 300 Zentimeter lang, 25 bis 55 cm tief und 90 bis 120 cm hoch. Allerdings ist es ganz Deinen Bedürfnissen und Deiner gestalterischen Freiheit überlassen, für welche Maße Du Dich schlussendlich entscheidest.

Gehe aber auf Nummer sicher, dass genügend Platz für Deine DIY-Minibar vorhanden ist und Du die nötigen Komponenten in der richtigen Größe einkaufst oder zuschneidest.

Um den Überblick besser zu behalten, kann es sich lohnen, im Vorhinein online oder physisch auf Papier einen Plan zu skizzieren. Architektonische Präzision ist hierbei kaum nötig. In den meisten Fällen reicht es vollkommen aus, den Grundriss aufzuzeichnen und die entsprechenden Maße zu vermerken.

Tischgestell errichten

Obwohl Du auch selbst ein Tischgestell bauen kannst, empfiehlt es sich für die meisten Heimwerker, ein Tischgestell zu kaufen. Das Tischgestell trägt das Gewicht der Minibar und es ist wichtig, dass es stabil und widerstandsfähig ist. Wenn Du auf der Suche nach dem Optimum aus Komfort, Flexibilität und Stabilität bist, kannst Du Dir ein ein elektrisch verstellbares Tischgestell (E7Q) mit vier Beinen kaufen.

Zusätzliche Komponenten wie die Tischplatte oder eine allfällige Außenverkleidung kannst Du Dir dazu kaufen oder selbst erstellen. Bei den nicht-tragenden Komponenten hast Du die größte künstlerische Freiheit, und kannst Deine DIY-Minibar genau nach Deinen Vorstellungen gestalten.

Die richtigen Hocker wählen

Neben dem Tisch benötigst Du Sitzgelegenheiten für Dich und Deine Gäste. Normale Stühle empfehlen sich in der Regel nicht, da sie zu tief und nicht fürs Sitzen an einer Bar konzipiert sind. Stattdessen solltest Du Dir Barhocker anschaffen, die zu Deiner Minibar passen. Die Wahl der Barhocker ist ebenfalls Dir überlassen und hängt von Deinen Anforderungen, Bedürfnissen und Vorlieben ab, die Du an Deine neue DIY-Minibar stellst.

Wie bereits in diesem Beitrag erwähnt wurde, ist der Bau von Barhockern eher etwas für Fachleute. Für die meisten Menschen ist es besser, einen höhenverstellbaren (Dreh-)Hocker wie den BH4 zu kaufen. Mit diesem Hocker kann man bequem, sicher und gesund an der Bar sitzen.

Getränkekühlung einbauen

Primär dient eine private Minibar als sozialer Ort, an dem es sich in geselliger Runde etwas trinken lässt. Als guter Gastgeber möchtest Du daher natürlich stets dafür sorgen, dass genügend gekühlte Getränke vorhanden sind.

Wenn Du Deine Minibar in der Küche baust, reicht der Kühlschrank vermutlich aus. Sobald Du die Minibar aber etwas weiter vom Kühlschrank entfernst oder sogar draußen aufbaust, kann es sich lohnen, eine Getränkekühlung einzubauen. Entsprechende Kühleinrichtungen lassen sich in den meisten Baumärkten oder Elektrofachgeschäften erwerben und bedürfen bis auf einen Stromanschluss keine speziellen Voraussetzungen. Lies aber dennoch auf jeden Fall die Instruktionen des Herstellers und lass Dich fachgerecht beraten. Gerade wenn die Minibar draußen steht, ist es wichtig, dass Du sehr vorsichtig mit dem Thema Elektrizität umgehst und keine unnötigen Risiken eingehst.

Für Dekoration sorgen

Die Dekoration ist freiwillig. Für viele Heimwerkerinnen und Heimerker ist sie aber der Teil des DIY-Vorhabens, der am meisten Spaß macht. Hier kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen und Deine Minibar genau so dekorieren, wie Du möchtest. Schlussendlich ist es vor allem die Dekoration für die optische Wirkung der Minibar sorgt und darüber entscheidet, ob sie in Dein Zuhause passt oder nicht.

Einige Möglichkeiten, Deine Minibar zu dekorieren, sind die Verwendung von Pflanzen, Beleuchtung, verschiedenen Farben, Folien oder Kunstobjekten. Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du Dir beispielsweise Inspiration bei anderen Heimwerkern und Heimwerkerinnen oder im Netz suchen. Ein beliebtes soziales Netzwerk, um Inspiration für die Inneneinrichtung und DIY-Möbel zu durchstöbern, ist Pinterest.


DIY Minibar mit Hockern: Fazit

Selbstgemachte Minibars werden immer beliebter. Sie bilden einen sozialen Raum, der sich frei nach Deinen Vorstellungen anpassen lässt. Ein paar grundlegende handwerkliche Fähigkeiten solltest Du zwar haben, schwierig ist der Bau der eigenen DIY-Minibar aber nicht. Besonders, wenn Du vorgefertigte Komponenten verwendest, verläuft der Bau sicher und reibungslos.

Wenn Du die Konstruktion geplant hast, kannst Du Dich direkt ans Werk machen. Kaufe am besten ein stabiles Tischgestell und platziere eine beliebige Tischplatte und ggf. eine Außenverkleidung. Bei den Sitzgelegenheiten setzt Du am besten auf professionelle Barhocker. Die Getränkekühlung und die Dekoration hingegen ist Dir überlassen.

Alles in allem baust Du Dir mit Deiner DIY-Minibar eine gemütliche, preiswerte und maßgeschneiderte soziale Ergänzung für Dein Zuhause. Viel Spaß!