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Die unterhaltsamsten und schönsten Osterbräuche

25 März. 2024

Ostern ist für viele eine ganz besondere Zeit im Jahr und ähnlich wie Weihnachten oder Silvester haben sehr viele Familien ihre ganz eigenen Traditionen, mit denen sie diese Zeit zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Wir möchten einen genaueren Blick darauf werfen, welche tollen Bräuche es zu Ostern gibt. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, haben sich viele verschiedene Traditionen entwickelt.

Tolle Osterbräuche aus Deutschland

In Deutschland gibt es viele bekannte Traditionen, zum Beispiel beeindruckende Osterfeuer, das Bemalen von Eiern und den Osterhasen, der die Eier versteckt, damit die Kinder sie suchen können. Traditionell schmückt man auch einen Baum oder Weidezweig mit bemalten Eiern, um die Osterzeit auch im Haus zu feiern. Viele Familien entwickeln zusätzlich ihre ganz eigenen Traditionen, mit denen sie die Osterzeit feiern. Genauso haben sich in einigen Regionen Deutschlands spezielle Osterbräuche entwickelt, die es sonst so nicht zu sehen gibt, einige davon möchten wir mit Ihnen teilen.

Brennende Osterräder

Während es in ganz Deutschland Osterfeuer gibt, sind die brennenden Osterräder eine Tradition, die es nur an bestimmten Orten gibt. Sie wird zum Beispiel in einigen kleineren Orten in Norddeutschland, Hessen und in den Österreicher Alpen noch zelebriert. Dazu wird ein Holzrad mit Stroh befüllt, angezündet und dann einen Hügel heruntergerollt. Ein wahres Schauspiel für Groß und Klein, das in dem Ort Lüdge jedes Jahr Zuschauer anlockt. Dort feiert man den Osterräderlauf anschließend noch mit einem Feuerwerk.

Eierwerfen

Eier haben während der Osterzeit in ganz Deutschland eine große Bedeutung, da sie Fruchtbarkeit symbolisieren. In Bayern begnügt man sich aber nicht nur mit gekochten und bemalten Ostereiern, sondern lässt sie auch durch die Luft sausen. Dabei gibt es je nach Ort verschiedene Varianten des Eierwerfens. Eine Möglichkeit ist es, das Ei in ein Wollsäckchen zu stecken und es dann auf einer Wiese zu werfen. Wessen Ei die meisten Würfe übersteht, gewinnt. Eine andere Tradition ist es, das Ei über das Hausdach zu werfen, wo es teilweise von einer zweiten Person aufgefangen werden muss. Laut Aberglaube soll dadurch das Haus vor einem Blitzeinschlag geschützt werden.

Eierlauf

Viele kennen das Spiel Eierlauf aus Ihrer Kindheit von Kindergeburtstagen. Aber auch zu Ostern wird es gerne gespielt, dabei müssen die Kinder ein Ei auf einem Löffel balancieren und eine bestimmte Strecke laufen. Einige Orte in Deutschland, haben aber zu Ostern ganz eigene Varianten des Eierlaufs, dazu gehört zum Beispiel Remlingen in Unterfranken. Dort wird für den Eierlauf ein Pärchen aus Läufer und Sammler benötigt. Der Läufer muss möglichst schnell zu einem etwa 2km entfernten Stein und zurück rennen. Währenddessen muss der Sammler 75 Eier, die im Abstand von zwei Fuß in einer Linie positioniert werden, aufsammeln und in einen Korb werfen. Das Team, das diese Aufgabe am schnellsten meistert, gewinnt.

Ostereierschieben

Wem das Verstecken von Ostereiern zu langweilig ist, für den ist vielleicht das Ostereierschieben eine spaßige Alternative. Dieser Brauch wird heute vor allem noch in Sachsen und so ähnlich auch in Bayern und Ostfriesland zelebriert. Hier werden keine brennenden Räder, sondern Ostereier und Süßigkeiten einen Hang heruntergerollt. Unten müssen die Kinder versuchen, diese aufzufangen, und können sich so einige Leckereien erbeuten. An einigen Orten kommen für diese Tradition auch von vielen Besuchern und anstatt Eier uns Süßigkeiten, werden daher Bälle heruntergerollt. Diese können dann später gegen kleine Geschenke eingetauscht werden.

Osterreiten

Um die Prozession nachzustellen und die Auferstehung Jesu zu verkünden, findet in einigen Orten Deutschlands meist am Ostersonntag ein Osterritt statt. Dabei sind die Reiter festlich in Frack und Zylinder gekleidet. Vor dem Umzug findet der Ostergottesdienst statt und anschließend werden die Reiter vor der Kirche gesegnet. An der Spitze tragen die Reiter Fahnen und teilweise auch Kreuze oder eine Jesusfigur. Oft führt die Prozession dabei entweder durch den Ort in den Nachbarort. Wird ein Ort von einem Osterritt besucht, ist es Tradition im Gegenzug dem anderen Ort ebenfalls einen Besuch abzustatten.

Osterpostamt

Eine gut bekannte Tradition ist der Wunschzettel an Weihnachten, in dem Kinder alles aufzählen dürfen, was ihr Herz begehrt. Wer möchte, kann den Brief nicht nur an die Eltern abgeben, sondern ihn auch an eine echte Poststelle abschicken. Aber nicht nur zu Weihnachten haben Kinder viele große Wünsche, sondern auch zu Ostern. Daher gibt es auch ein Osterpostamt, über das Kinder an den Osterhasen schreiben können.

Oster-Traditionen aus der ganzen Welt

Deutschland bietet viele spannende Traditionen rund um Ostern, wir waren aber neugierig und haben uns umgeschaut, wie andere Länder dieses besondere Fest feiern. Denn auch in Italien, Irland, Schweden und auch in Bulgarien gibt es viele tolle und interessante Bräuche zu Ostern. Hier möchten wir einige davon einmal vorstellen.

Osterbräuche aus Italien

Hört man Italien, denkt man sicher zuerst, an die vielen Köstlichkeiten aus dem Land und auch an Ostern spielt in Italien das Essen eine große Rolle. Es gibt viele traditionelle Gerichte, die während dieser Zeit aufgetischt werden, wie in etwa ein klassisches Osterlamm, leckerer süditalienischer Reiskuchen oder ein Kuchen in der Form einer Taube. Diesen nennt man Colomba und er wird mit Mandeln und kandierten Früchten verziert. Der Ostermontag ist für die Familie und das Schlemmen reserviert. Man trifft sich um im Freien ein leckeres Picknick zu essen und Zeit miteinander zu verbringen.

Osterbräuche aus Großbritannien

Auch in Deutschland werden zur Osterzeit Zweige mit Weidenkätzchen als Boten für den Frühling gerne zum Schmücken im Haus genutzt. In Großbritannien gelten sie zudem aber auch als echte Glücksbringer, daher berührt man an Ostern seine Liebsten mit den Zweigen voll weicher Weidenkätzchen, um dafür zu sorgen, dass sie im folgendem Jahr Glück haben.

Osterbräuche aus Irland

Der skurrilen Brauch des Heringsbegräbnisses stammt aus Irland. Während der Fastenzeit vor Ostern gab es früher vor allem Hering zu essen. Um das Ende der Fastenzeit zu feiern, wird in einigen Orten Irlands daher ein Hering symbolisch begraben. Abgesehen davon wird das Ende der Fastenzeit und des Verzichts aber auch mit traditionellen Tänzen gefeiert.

Osterbräuche aus Schweden

Besonders für Kinder ist Ostern in Schweden eine aufregende Zeit. Denn sie verkleiden sich am Gründonnerstag als Osterweiber und ziehen von Haus zu Haus. Dabei verteilen sie Osterbriefe und hoffen im Gegenzug auf kleine Geschenke. Traditionell gibt es zum Beispiel etwas Geld oder Süßigkeiten. Was die Deko angeht, findet man in dieser Zeit vor allem viel Gelb. Denn statt eines Osterhasen verteilen hier Osterküken die Ostereier. Statt Weidezweigen werden die Häuser mit Birkenzweigen und Federbüschel geschmückt.

"Osterbräuche aus Bulgarien"

Anstatt Ostereier in Büschen und Sträuchern zu suchen, muss man sich in Bulgarien eher vor Eiern, die aus der Luft fallen, in Acht nehmen. Hier gibt es eine Tradition, bei der, ähnlich wie bei dem Eierwerfen in Deutschland, derjenige gewinnt, dessen Ei am meisten Würfe übersteht. Der Sieger soll bis zum nächsten Ostern mit besonders viel Glück gesegnet sein. Wem das nicht geglückt ist, der hat aber noch eine zweite Möglichkeit. Streicht einem die älteste Frau im Haus mit dem ersten Ei, das rot gefärbt wurde, über das Gesicht, soll man dadurch Gesundheit und Stärke erhalten.