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Die häufigsten Bürokrankheiten, die von Schreibtischen ausgehen können
21. Apr. 2022
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Beim Begriff Bürokrankheiten denken die meisten Menschen vermutlich an Burnout oder andere stressbedingte Erkrankungen. Dabei ist das Bild der Bürokrankheiten äußerst diffus: Neben psychologischen Krankheitsbildern sind es vor allem Schmerzen und Beschwerden, die am Bewegungsapparat auftreten. Der Grund: Mangelnde Bewegung, schlecht eingestellte Büromöbel und die mentalen Belastungen des Arbeitsalltags.

 

Daher kann ein nicht ergonomischer Arbeitsplatz auf lange Sicht Probleme bereiten. Warum ein Schreibtisch krank machen kann, und wie ein ergonomischer Schreibtisch helfen kann, beleuchten wir mit diesem Artikel.

 

Disclaimer: Dieser Artikel stellt keinen Ersatz für eine medizinische Beratung dar. Bei Schmerzen und anderen Symptomen sollte zur Abklärung immer ein Arzt konsultiert werden.

 

Was ist eigentlich eine Bürokrankheit?

 

Der Begriff Bürokrankheit beschreibt eine Gruppe von Krankheitsbildern, die besonders häufig bei der Arbeit im Büro auftreten. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Erkrankungen des Bewegungsapparats, die sich aufgrund von Fehlhaltungen oder mangelnder Bewegung entwickeln. Zu den Bürokrankheiten gehören, mit Einschränkungen, auch psychologische Krankheiten wie Burnout oder Depressionen, die als Folge von Stress und anderen Faktoren im Büro auftreten können.

 

Die häufigsten Bürokrankheiten

 

Grundsätzlich ist man auch im Büro nicht vor Erkrankungen geschützt. Neben saisonalen Krankheiten (wie etwa Grippe, Erkältung etc.) treten vor allem Probleme mit dem Bewegungsapparat auf. Nachfolgend möchten wir einen Blick auf die Krankheitsbilder werfen, die besonders häufig im Büro auftreten.

 

Karpaltunnelsyndrom

 

Der Karpaltunnel befindet sich zwischen Ober- und Unterarm und ist für Bewegungen des Armes notwendig. Als Folge von Fehlbelastungen wird der Nerv geschädigt und es kommt zu den bekannten Symptomen des Karpaltunnelsyndroms: Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle in Armen, Fingern und Hand. Ein normales Arbeiten ist als Folge dessen nicht mehr möglich.

 

Daher ist es wichtig, dass Schreibtisch und Stuhl ideal aufeinander abgestimmt sind. Die Arme sollten beim Tippen auf der Tastatur und dem Arbeiten mit der Maus immer einen 90-Grad Winkel zwischen Ober- und Unterarm bilden. Ebenfalls helfen können regelmäßige Pausen, um den Muskeln und Sehnen des Arms eine Pause zu gönnen. Besteht der Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom, können ein Gang zum Arzt sowie entzündungshemmende Salben helfen.

  

Rückenschmerzen

 

Viele Krankheiten können Rückenschmerzen auslösen. Oftmals ist es allerdings eine Erkrankung des Bewegungsapparats, die die Schmerzen auslöst. Stundenlanges Sitzen in ungünstigen und unnatürlichen Positionen ist eine starke Belastung für das Skelett und die darüber liegenden Muskeln und Sehnen. Als Folge von zu wenig Bewegung können sich Muskeln verhärten und verkürzen, und es kommt langfristig zu Muskeldysbalancen. 

 

Daher sind auch hier regelmäßige Pausen wichtig, um die Muskulatur nicht zu einseitig zu belasten. Das sogenannte “dynamische Sitzen”, bei dem die Sitzposition oft geändert wird, kann ebenfalls helfen. Auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann Abhilfe schaffen, da man auf Knopfdruck von der Sitz- in die Stehposition wechseln kann. 

 

Kopfschmerzen

 

Auch bei Kopfschmerzen ist eine schlechte Körperhaltung oft der Hauptgrund für die Schmerzen. Die sogenannten Spannungsschmerzen werden oft durch eine zu hohe Belastung der Nacken- und Rückenmuskeln verursacht. So gilt auch bei Kopfschmerzen: eine gute Körperhaltung und ein ergonomisches Arbeitsumfeld helfen dabei, Schmerzen und anderen Beschwerden vorzubeugen. 

 

Ähnlich wie bei Rückschmerzen gibt es jedoch viele weitere Gründe, warum Kopfschmerzen auftreten. In den meisten Fällen steckt allerdings keine ernsthafte Erkrankung dahinter. Neben Fehlhaltungen kann das etwa Wassermangel sein oder einfach ein Resultat von zu viel Stress. Dennoch ist eine Abklärung mit dem Arzt sinnvoll, wenn Kopfschmerzen regelmäßig oder besonders stark auftreten.

 

Herz-Kreislauf-System

 

Zu wenig Bewegung ist einer der treibenden Faktoren bei Bürokrankheiten. Aber nicht nur unsere Muskulatur und Sehnen leiden unter der fehlenden Bewegung, auch unser Herz und Kreislauf können darunter leiden. Bluthochdruck, zusätzlich angetrieben durch Stress und Erschöpfung, kann eine ernsthafte Bedrohung sein. Daher sind Pausen, Bewegung und Ernährung elementar wichtig, um den eigenen Körper gesund zu halten.

 

Daher empfehlen Experten Arbeitnehmern ab 35 Jahren, sich regelmäßig checken zu lassen. Ein Gang zum Kardiologen kann dabei helfen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems rechtzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Als Ausgleich zum Büroalltag sollten Sport und andere Aktivitäten nicht zu kurz kommen. So bringt man Bewegung in den Alltag und kann gleichzeitig Stress abbauen. 

 

Magen und Verdauung

 

Vor allem das Essen kommt im Büroalltag oftmals viel zu kurz. In den Kantinen vieler Betriebe werden nicht immer gesunde Speisen angeboten und die Mittagspausen sind oftmals viel zu kurz. Dadurch hat unsere Verdauung viel zu wenig Zeit, um die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten. Nicht selten mündet das in Magenschmerzen, Sodbrennen oder anderen Symptomen. 

 

Darüber hinaus kann das lange Sitzen einen negativen Einfluss auf die Verdauung haben. In sitzender Position werden die Organe im Margen zusammengedrückt, was die Arbeit von Magen & Co. behindern kann. Daher ist es sinnvoll, nach dem Essen im Stehen zu arbeiten. So bekommt der Verdauungstrakt genug Raum zum Arbeiten und Problemen wie Magenschmerzen kann vorgebaut werden. 

 

Augen

 

Das menschliche Auge ist ein faszinierendes Organ, das eine Vielzahl von Farben erkennen kann und uns in unserem täglichen Leben unterstützt. Dennoch ist auch unser Auge nicht dafür geschaffen, stundenlang auf einen Computermonitor zu schauen. Wer einen Blick in die Büros dieser Welt wirft, der sieht ein einheitliches Bild: Menschen, die während der Arbeit über Stunden hinweg nur auf den Bildschirm schauen.

 

Dieses Starren auf den Monitor kann jedoch zu Problemen, von geröteten Augen über Verspannungen der Augenmuskulatur bis hin zu Schmerzen im Auge, führen. Auch hier gilt: Pausen sind wichtig! Unsere Augen sind darauf eingestellt, viele Dinge aus verschiedenen Winkeln wahrzunehmen. Bei der Arbeit am Bildschirm sind sie jedoch in der Regel auf einen kleinen Punkt fixiert. Hier kann ein größerer Monitor, der in der passenden Höhe eingestellt ist, Abhilfe schaffen. Gepaart mit Pausen kann das Auge so entlastet werden. 

 

Zusammenfassung

 

Bürokrankheiten können viele Gründe haben. In der Regel sind es jedoch zu wenig Bewegung, ein stressiger Alltag sowie ein schlecht eingerichteter Arbeitsplatz die Hauptschuldigen. Gerade der letzte Punkt kann aber besonders einfach angegangen werden: Ein ergonomischer Schreibtisch, wie etwa der höhenverstellbare Schreibtisch von FlexiSpot, können sofort für eine spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen sorgen.

 

Der einfache Wechsel von Sitz- zu Stehposition hilft dir dabei, jederzeit ergonomisch zu arbeiten. Ändere deine Position und spüre, wie sich die Verspannungen lösen. Die Schreibtische von FlexiSpot machen deinen Arbeitsalltag ergonomischer – ob im Home-Office oder im Büro!