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Die häufigsten Bürokrankheiten
13. Aug. 2021
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Auf diese Krankheitsbilder sollten Sie im Büroalltag achten.

Der Büroalltag ist voller Herausforderungen: Deadlines, Stress und Hektik sind in vielen Arbeitsplätzen ein ständiger Begleiter. Neben der Arbeit lauern in den Großraumbüros aber auch Gefahren: Bürokrankheiten.

Ob durch Stress oder schlechte Körperhaltungen, im Büro gibt es viele Krankheitsbilder. Mit diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die häufigsten Bürokrankheiten und geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie diese Erkrankungen vermeiden können.

 

Burnout

Seit knapp 20 Jahren ist der Begriff Burnout in Deutschland bekannt. Das Krankheitsbild, häufig als mentale oder mentale Erschöpfung beschrieben, hat bereits zu vielen Krankschreibungen geführt. Und dennoch arbeiten viele Menschen, die bereits deutliche Anzeichen von Burnout zeigen, jeden Tag weiter. Experten gehen davon aus, dass die Rate von krankgeschriebenen Arbeitskräften mit Burnout in den nächsten Jahren deutlich steigen könnte.

Auch Depressionen kommen in Büros immer wieder vor. Durch Druck in der Arbeitswelt und einen Mangel an Privatleben zeigen sich bei vielen Menschen depressive Tendenzen, die in Situation wie der Coronakrise und den Lockdowns noch stärker geworden sind. Daher sollten Menschen, die bei sich selbst oder Anderen Anzeichen für Depression erkennen, schnellstmöglich einen Fachmann aufsuchen.

 

Spannungskopfschmerzen

Im Gegensatz zu Migräne und anderen Kopfschmerzen werden Spannungskopfschmerzen durch eine schlechte Körperhaltung ausgelöst. Das Überstrecken des Nackens, schlechte Rückenhaltungen und ein ungerades Sitzen sind hier meistens die Auslöser. Wenn die Schmerzen auftreten, lassen sich die Patienten zwar oft direkt vom Arzt beraten, einen Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und Fehlhaltungen erkennt aber nicht jeder Mediziner automatisch.

Um solchen Kopfschmerzen vorzubeugen, sitzen Sie aufrecht und vermeiden Sie einseitiges Sitzen. Stehen Sie in regelmäßigen Abständen auf und arbeiten Sie im Stehen weiter, beispielsweise an einem höhenverstellbaren Schreibtisch. So schonen Sie Ihren Rücken und beugen Verspannungen und den daraus resultierenden Spannungskopfschmerzen vor. Regelmäßige Bewegung sowie ein Dehnen der Muskulatur ist ebenfalls zu empfehlen. Hier eignet sich Sport, beispielsweise Yoga. So gehören Spannungskopfschmerzen bald zur Geschichte.

 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Stress ist ein sehr gefährlicher Umwelteinfluss, den Forscher immer wieder als führende Ursache für Herzerkrankungen und sogar Schlaganfälle verantwortlich machen. Auch, wenn die Forschung in diesem Bereich noch nicht zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen ist, gilt die Verbindung zwischen Stress und dem negativen Einfluss auf unsere Gesundheit größtenteils als gesichert.

Umso wichtiger ist es, dass Sie sich im Büroalltag davor schützen. Dabei müssen Sie sich im Klaren sein, dass Sie selbst für das Ausmaß des Stresses verantwortlich sind. Zwar können unsere Mitmenschen und Mitarbeiter (bzw. Vorgesetzte) versuchen, bei uns Stress zu erzeugen; ob das gelingt, liegt aber am Ende immer bei uns. Aus diesem Grund kommen manche Menschen besser mit Stress klar als andere. Führen Sie sich immer vor Augen, dass Stress eine subjektive Empfindung ist. Das nächste Mal, wenn Sie in einer stressigen Situation sind, schließen Sie die Augen und atmen tief durch. Manchmal ist das schon alles, was Sie brauchen, um eine stressvolle Lage zu entschärfen.

 

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine der häufigsten Krankheiten im Büro. Hier schwillt das Gewebe im Karpaltunnel im Bereich des Handgelenks an und drückt dadurch auf Nerven und Sehnen. Diese Erkrankung entsteht meist als Reaktion auf schlechte Armhaltung während des Arbeitens. Das Syndrom ist äußert schmerzhaft und muss in einigen Fällen operativ behandelt werden.

Eine gute Sitzposition sowie die richtige Einstellung von Maus und Tastatur können dabei helfen ein Karpaltunnelsyndrom effektiv zu vermeiden. Im Internet finden Sie zahlreiche Anleitungen, wie Sie eine gute Sitzposition einnehmen können. Dabei ist vor allem Ihre Position am Tisch sowie die von Maus und Tastatur entscheidend. So hat auch das Karpaltunnelsyndrom keine Chance bei Ihnen.

 

Atemwegserkrankungen

Die Luft in Großraumbüros ist oft schlecht. Es wird viel zu wenig gelüftet und die Heizung sorgt für eine sehr trockene Luft, die schlecht für die Atemwege ist. Neben Reizungen sind die Atemwege so auch mehr Erregern und Bakterien ausgesetzt. Das Resultat sind häufige Erkrankungen wie Erkältung Reizhusten, die über Dauer chronisch werden können.

Um solchen Erkrankungen vorzubeugen, sollten die Fenster regelmäßig geöffnet werden. Auch Lufttemperatur und –feuchtigkeit sollten streng kontrolliert werden. Die Prävention von Atemwegserkrankungen ist relativ einfach, die Folgen zu behandeln allerdings nicht immer. Gerade, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten und chronisch ist, können ernsthafte Krankheitsbilder wie Asthma entstehen. Daher sollten Sie in regelmäßigen Abständen Lüften, um frische Luft zu tanken und Viren und Bakterien keine Chance zu lassen.

 

Übergewicht

Als Folge von zu langem Sitzen und zu wenig Bewegung droht irgendwann Übergewicht. Das ist eine logische Folgerung aus dem stundenlangen Sitzen im Büro und dem Mangel an Sport und Bewegung. Dazu kommt noch die Tatsache, dass sich viele Menschen alles andere als gesund ernähren. Das alles ist ein gefährlicher Cocktail, der in Übergewicht und schweren Krankheitsbildern wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen münden kann.

Um Übergewicht vorzubeugen, ist neben einer guten Ernährung ausreichend Bewegung nötig. Ein wenig Sport als Ausgleich zur Büroarbeit kann schon wahre Wunder bewirken. Der Weg zur Arbeit kann beispielsweise mit dem Fahrrad erledigt werden, oder Sie gehen nach der Arbeit noch joggen. Es gibt viele Möglichkeiten, Sport in den Alltag einzubauen, egal wie voll der Kalender ist.

 

Erkrankungen des Verdauungssystems

Ebenfalls eine direkte Folge von schlechten Körperhaltungen und nicht ausreichenden Bewegung sind Erkrankungen des Verdauungssystems. Unsere Verdauungsorgane brauchen Bewegung, um aktiv arbeiten zu können. Wenn wir den Großteil des Tages nur sitzen, können Darm & Co. aber nicht richtig ihren Aufgaben nachgehen. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen.

 

Verspannungen

Schlechte Sitzgewohnheiten führen aber nicht nur zu Störungen des Verdauungstraktes, auch Verspannungen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern bei Büroarbeitern. Neben dem Rücken ist hier vor allem der Nacken am meisten betroffen. Durch schlecht eingestellte Bildschirme und unbequeme Bürostühle kommt es zu hartnäckigen Nackenverspannungen, die sich auf den ganzen Körper auswirken können.

Das beste Hilfsmittel ist hier ein ergonomischer Bürostuhl. Durch eine gute Sitzposition lassen sich Verspannungen vorbeugen und der Büroalltag gestalte sich schon direkt entspannter. Ebenso sollte der Monitor richtig auf die Augenhöhe und Sitzposition angepasst werden. Hier kann eine gute Monitorhalterung mehr als sinnvoll sein.

 

Zusammenfassung

Im Büro lauern viele Krankheitsbilder, die Ihre Arbeitsfähigkeit und Ihre eigene Gesundheit nachweislich gefährden können.

Aber mit ein wenig Vorsicht und der passenden Prävention lassen sich auch diese Erkrankungen vermeiden.

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