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Die Coronapandemie und deren Folgen für die Bürogestaltung
25. May. 2022
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Corona zeigte vielen Firmen, auch denen die eher eine konservative Arbeitseinstellung verfolgen, dass es auch andere Organisationsmethoden gibt. Während viele zuerst gezwungenermaßen in Arbeitskonzepte wie das Home Office und Videokonferenzen gedrängt wurden, war dies für viele Unternehmen auch ein langfristiger Anstoß zu mehr Digitalisierung. Auch konservative Unternehmen, die lange an dem Konzept der reinen Präsenzarbeit festhielten, ließen sich zum Teil überzeugen und nutzen auch jetzt, in einer fast endemischen Phase, weiterhin digitale Tools und das Home Office. Bei Änderungen, die so langfristig sind, kann man sich auch die Bürogestaltung ansehen und Dinge anpassen. Welche Dinge das sind, klären wir in diesem Artikel.

Hygiene in Büros

Abstand und Maskenpflicht - das waren zwei sehr wichtige Maßnahmen in den letzten Jahren. Während zumindest für die Coronakrise diese Maßnahmen größtenteils aufgehoben wurden, lässt sich doch nicht verneinen, dass es sich in Unternehmen auch generell lohnt, an Infektionsschutz zu denken. Nicht nur, weil Corona wahrscheinlich nicht die letzte Pandemie gewesen ist, sondern auch, um Arbeitsausfälle langfristig vermeiden zu können, ist ein Konzept für den Infektionsschutz sinnvoll. Dinge wie die Desinfektionsmittelspender, die größeren Abstände zwischen einzelnen Bürotischen und auch das Maskentragen bei Krankheitssymptomen sind für ein Büro durchaus sinnvoll.

Es lohnt sich ebenfalls, wenn nicht bereits passiert, über Belüftungssysteme nachzudenken. Diese haben sogar mehr Vorteile als nur die Minimierung von Viren, Bakterien und Aerosolen in der Luft. Sie können auch zur Sauerstoffzufuhr beitragen und so die Produktivität der Mitarbeiter steigern oder bei heißen Sommertagen eine kühle Erfrischung bieten.


Großraumbüros oder Hot Desking?

Bei Großraumbüros wird extra viel Platz für alle Mitarbeiter geschaffen, da alle weiterhin in Präsenz arbeiten. Beim Hot Desking wird dahingegen davon ausgegangen, dass es immer einige Mitarbeiter geben wird, die lieber von zuhause arbeiten, krank sind oder nur für Meetings erscheinen wollen, sodass die Anzahl an Arbeitsplätzen und somit auch die Größe des Büros verringert werden können. Letztendlich haben beide Ansätze Vor- und Nachteile und man muss als Unternehmen sehen, was am besten passt. Das Hot Desking spart Geld und schafft Flexibilität, kann aber auch dazu führen, dass Mitarbeiter weniger kommunizieren oder gar nicht mehr ins Büro kommen, weil sie Angst haben, keinen Platz zu bekommen. Das Geld, das man spart, kann man allerdings auch in das Unternehmen refinanzieren, indem zum Beispiel höhenverstellbare Tische möglich machen, die Arbeitsplätze immer perfekt an die jeweilige Person anzupassen. Das Großraumbüro ist hingegen teurer, besonders wenn man dann noch den Abstand zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen vergrößert, allerdings kann es bei der richtigen Einrichtung auch die Kommunikation und den Ideenfluss steigern. Trennwände und eine Anordnung Rücken zu Rücken schützen ebenfalls vor Ansteckungen.



Home Office als Aufgabenbereich des Unternehmens

Jetzt, wo das Home Office fast vollständig in der Gesellschaft angekommen ist und Unternehmen dies bereits bei ihrem Stellenausschreiben nennen, stellt sich die Frage, inwiefern es auch Aufgabe des Unternehmens ist, das Home Office der Person richtig auszugestalten. Wenn man immerhin erwartet, dass die Person auch arbeitet, wenn sie beispielsweise in Quarantäne ist, dann kann man auf Arbeitnehmerseite auch erwarten, dass der Arbeitgeber ein gewisses Budget zur Einrichtung des Home Offices zur Verfügung stellt. Dann kann man sich als Mitarbeiter auch für zuhause hochwertige, ergonomische Möbel leisten. Das hat auch für das Unternehmen Vorteile, denn bei Videokonferenzen wirkt das Büro des Mitarbeiters professioneller und bei neuen Bewerbungsverfahren kann es die Unterstützung des Home Offices in die Coorporate Identity mit aufnehmen und so attraktiver auf neue Arbeitnehmer wirken. Auch von der Firma zur Verfügung gestellte Laptops oder einheitliche Schreibprogramme können in diese Unterstützung miteinfließen. Sogar Beteiligungen an den Mietkosten oder Hilfe bei der Steuererklärung, um etwas für den Arbeitsbereich zurückzubekommen, sind denkbar. Gleichzeitig kann man die Coorporate Identity auch in die andere Richtung stärken und zum Beispiel jeden Arbeitnehmer damit beauftragen, in seinem Home Office das Firmenlogo so prominent zu platzieren, dass es bei Videokonferenzen sichtbar ist.

Herausforderung Kommunikation

Während Flexibilität und Gesundheit immer mehr in den Vordergrund gestellt wird, fällt ein Aspekt des Arbeitens ganz klar in den Hintergrund: Die Kommunikation. Jeder, der schon einmal in einer Videokonferenz war, weiß das, denn der Small Talk vor den Meetings bleibt hier oft aus. Statt Unterhaltung und Brainstorming hat man stattdessen eher ein peinliches Schweigen, das der Chef dann irgendwann bricht. Besonders Personen, die wegen persönlichen Gründen ziemlich oft aus dem Home Office arbeiten und selbst bei den Meetings oft nur per Videokonferenz dabei sein können, verlieren so den Anschluss und sind bei ihrer Arbeit ziemlich auf sich gestellt. Nicht nur in der Bürogestaltung, sondern auch bezüglich des Gemeinschaftsgefühls gibt es daher bei der Arbeit einige Stellschrauben, für die Innovationen nötig sind. Dazu zählt zum Beispiel ein regelmäßiges Socialising oder Workshops, an denen gebrainstormed wird. Dort kann man besonders auf die Personen achten, die sonst eher aus dem Home Office arbeiten würden.


Fazit: Alle Bürokonzepte haben auch Nachteile

Nicht nur das Home Office hat Nachteile, sondern auch das Großraumbüro. Dort wird es schnell zu laut, es gibt oft nicht so viel Budget für den einzelnen Arbeitsplatz - alle Bürokonzepte können auch Nachteile haben. Die Aufgabe der Firma ist daher eher, sich für ihr favorisiertes Konzept zu entscheiden und dies mit kreativen Ansätzen einzubringen, um die Nachteile zu minimieren. Das Konzept des Home Offices kam allerdings erst im Zuge der Digitalisierung und noch mehr durch die Coronapandemie an die Öffentlichkeit. Die kreativen Lösungen für damit auftretene Probleme müssen also erst noch erfunden und in der Realität getestet werden. Letztendlich liegt die Entscheidung daran, was besser zu der Coorporate Identity von deinem Unternehmen passt.

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