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Die 7 häufigsten Fehler von Kleinunternehmern - und wie man sie vermeiden kann
11. Feb. 2022
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Jeder, der sich selbstständig macht und ein Klein- oder Einzelunternehmen aufbaut, macht anfangs Fehler. Aber auch diejenigen, die schon längere Zeit dabei sind und sich vergrößern oder verändern möchten, können durch Fehlentscheidungen zurückgeworfen werden.

 

Es gibt einige Fallstricke, die man als Freelancer, Selbstständiger oder Freiberufler machen kann. Und während viele fast schon dazu gehören, um sich zu entwickeln und dazuzulernen, können andere dafür verantwortlich sein, dass das Geschäft nicht so gut geht. Vielleicht kannst du dir hier den einen oder anderen Tipp mitnehmen.  

 

1. Zu wenig Geld verlangen

Besonders am Anfang muss man sich darauf konzentrieren, Kunden zu gewinnen, weshalb sich viele weit unter ihrem Wert verkaufen. Dies mag logisch erscheinen, ist aber keine gute Strategie. Gute Arbeit hat ihren Preis. Zwar mag diese Unterbewertung deines Produktes oder Services anfangs funktionieren, doch auf die Dauer wirst du damit keinen Erfolg haben können. Verdienst du nicht genügend, ohne dass du die doppelte Arbeit für weniger Geld machen musst, bist du sehr bald ausgebrannt und unglücklich.  

 

Beginne ruhig mit einem Einführungspreis, was allerdings deutlich gemacht werden sollte, dass es sich um einen solchen handelt. Damit erwarten Kunden, die wiederkommen, nicht, dass du stets für das kleine Geld arbeiten wirst. Schließlich musst du auch deine Ausgaben decken und möchtest ein wenig leben können.  

 

Statt deine Preise unter Marktwert zu halten, solltest du darüber nachdenken, welchen anderen Mehrwert du für deine Kunden bieten kannst. Geld ist nicht immer der ausschlaggebende Punkt für die Vergabe eines Jobs. Sei es, dass du mehr Service anbietest oder dein Geschäft durch deine ganz persönliche Art besonders machst. Dies zählt oft mehr als ein günstiger Preis.  

 

Lieferst du stets qualitativ gute und pünktliche Arbeit ab, sind die Auftraggeber durchaus bereit, mehr Geld zu investieren. 

 

2. Nutzung der falschen sozialen Medien

Mehr bedeutet nicht besser. Es geht nicht darum, auf wie vielen Social-Media-Plattformen du aktiv bist, sondern ob sie für dein Unternehmen, deine Zielgruppe und deine Ziele relevant sind. Denken über die Stärken der einzelnen wichtigen Social-Media-Kanäle nach – Facebook, LinkedIn, Twitter, YouTube, Instagram und Pinterest – und ob sie deinem Zweck dienen.   

 

LinkedIn in zum Beispiel ein großartiges soziales Netzwerk, auf das man sich konzentrieren sollte, wenn man ein B2B-Unternehmen betreibt. Instagram und Pinterest sind hingegen perfekt für Services und Produkte, die eine breite Masse ansprechen. Wähle weise, denn wenn du nicht fähig bist, überzeugende Inhalte regelmäßig auf den Plattformen zu produzieren, wird deine Marke darunter leiden. Konzentriere dich daher lieber auf eine oder zwei und sei dort stets präsent.  

 

3. Schlechtes Zeitmanagement

Schlechtes Zeitmanagement ist einer der häufigsten Geschäftsfehler, die Unternehmen machen. Deine Produktivität leidet darunter, auch wenn du den ganzen Tag schuftest oder sogar viele Überstunden schiebst. Viele Stunden zu arbeiten, heißt nicht automatisch, dass deine Arbeit von guter Qualität ist. Es kann sogar das Gegenteil der Fall sein, dass du schlichtweg eine schlechte Arbeitsweise an den Tag legst. 

 

Daher solltest du Produktivitätstools verwenden, ein gutes Zeitmanagement einführen und deine Arbeiten priorisieren. Erst wenn du eine Tätigkeit nach der anderen unter voller Konzentration erledigst, wirst du erstens eine gute Qualität abliefern und zweitens deine Zeit besser einteilen können.  

 

Falsches Zeitmanagement ist ein überraschend häufiger Fehler in kleinen Unternehmen, der mit ein wenig Vorplanung leicht vermieden werden kann. 

 

4. Keine klaren Ziele setzen

Ein wichtiger Teil der Gründung eines Unternehmens besteht darin, klare Ziele festzulegen und Strategien zu entwickeln, um dorthin zu gelangen. Leider machen viele Einzelunternehmer den Fehler, sich am Anfang keine klaren Ziele zu setzen und somit auch keine zu verfolgen. Wie soll man dann feststellen können, ob man erfolgreich ist? Dies kann dazu führen, dass Geschäfte aus der Spur geraten, was insbesondere dann kritisch wird, wenn etwas Unvorhergesehenes eintritt.  

 

5. Keinen Urlaub nehmen

Einzel- oder Kleinunternehmer, die für sich selbst tätig sind, sind üblicherweise diejenigen, die sich selbst am meisten vernachlässigen. Hart für seine Ziele zu arbeiten ist das eine, doch wirklich erfolgreich kannst du nur dann sein, wenn du dir ebenso mal eine Auszeit gönnst. Dies gilt vor allem, wenn du krank bist.  

 

Denn auch wenn manche sich denken mögen, wie fleißig du bist, weil du ein Jahr oder gar länger keinen Urlaub gemacht hast, ist dies in Wahrheit unproduktiv. Niemand kann so lange schuften, ohne sich zu entspannen, ohne dass die Motivation oder der Erfolg darunter leidet.  

 

Daher ist es wichtig, regelmäßig eine Auszeit zu nehmen und abzuschalten. Dein Körper und deine geistige Gesundheit werden es dir danken, wenn du ihnen ab und zu etwas anderes als nur ein Leben auf Hochtouren gönnst. Danach wirst du umso mehr vor Energie strotzen und neue Ideen haben. 

 

Wenn du dich jedoch gar nicht von deinem Unternehmen losreißen kannst, sorge wenigstens für einen Tapetenwechsel und arbeite weniger. Nimm im Notfall deine Arbeit mit in den Urlaub, verwende dafür allerdings nicht mehr als ein paar Stunden pro Tag. Damit hast du den Kopf freier, um dich auf die schönen Dinge konzentrieren zu können.  

 

6. Die Gesundheit vernachlässigen

Bei all den Gedanken an dein Unternehmen darfst du dich selbst nicht vergessen. Neben einem Urlaub und einer Auszeit ist es wichtig, dass du nicht zu viele Stunden schaffst, um eine gewisse Work-Life-Balance aufrecht erhalten zu können. Auch dein Sozialleben wie deine Familie, dein Partner und deine Freunde leiden darunter, wenn du nur arbeitest.  

 

Achte vor allem desgleichen auf deine Gesundheit, sowohl mental als auch körperlich. Ernähre dich bewusst und schieb nicht in der Schnelle etwas Ungesundes in dich hinein. Achte auf einen gesunden Ausgleich in deiner Freizeit und tu das, was du liebst. Sorge für genügend Bewegung, wenn du den ganzen Tag sitzt und gönne dir ab und zu etwas, denn schließlich arbeitest du hart für dein Geld.  

 

Tust du dies nicht, wirst du früher oder später ein Burnout erleben. Dann ist es zu spät und du kannst dich weder um dein Geschäft kümmern, noch um deine Liebsten. 

 

7. Die Konkurrenz ignorieren

Die Konkurrenz zu ignorieren ist einer der schlimmsten Fehler, die man als kleines Unternehmen tun kann. In deiner Branche wird es immer Wettbewerber geben. Verfolge also, was diese gut machen und hebe hervor, wo du denkst, dass du es besser machen könntest. Lerne aus den Fehlern anderer, damit du nicht dieselben machst. 

 

Du musst allerdings nicht davon besessen sein, jede ihrer Bewegungen zu verfolgen. Behalte jedoch im Auge, was sie tun, um deine Geschäftsstrategie zu formen und voranzutreiben. Vor allem beim Marketing werden hier oft viele Fehler gemacht. Beobachte zum Beispiel die Webseite oder den Blog deiner Konkurrenten und passe deine Strategie entsprechend an. 


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