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Der Zauber der Traditionen rund um Weihnachten in Deutschland

05 Dezember. 2023

Im Herzen Europas verwandelt sich Deutschland in der Weihnachtszeit in ein festliches Wunderland. In kaum einem anderen Land werden so viele unterschiedliche Traditionen zur Weihnachtszeit gefeiert wie bei uns.

Das Land ist durchdrungen von jahrhundertealten Weihnachtsbräuchen, die eine nostalgische Reise durch die Zeit ermöglichen. Von den glitzernden Christkindlmärkten bis hin zu den einzigartigen regionalen Bräuchen - die deutschen Weihnachtstraditionen sind eine Mischung aus Heiligem, Gemeinschaftlichem und Magischem und variieren stark je nach Region. Doch einige Traditionen haben fast alle Deutschen gemeinsam. Fassen wir sie zusammen:

Advent: Der Countdown beginnt

Die Weihnachtszeit beginnt in Deutschland offiziell mit dem ersten Advent, vier Sonntage vor dem ersten Weihnachtstag. Die Häuser werden mit traditionellen Adventskränzen geschmückt - kreisförmige Girlanden aus Tannenzweigen mit vier Kerzen. An jedem Sonntag vor Weihnachten wird eine Kerze angezündet, um die Ankunft der Festtage zu signalisieren.

Allgemein sind Kerzen ein sehr wichtiger Bestandteil der Weihnachtstradition. Sie verbreiten ein warmes Licht, das vielleicht nicht sehr den Raum erwärmt, aber dafür das Innere. Es gibt kaum etwas Gemütlicheres als ein warmes Kerzenlicht.

Adventskalender

Eine beliebte Tradition, besonders bei Kindern, ist der Adventskalender. Ab dem 1. Dezember haben diese Kalender 24 Türchen. Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein kleines Geschenk oder eine süße Leckerei, die täglich geöffnet werden muss, um die Vorfreude auf den Heiligabend zu steigern.

Der Nikolaustag: Der Schutzheilige der Kinder

Am 6. Dezember feiern die Deutschen den Nikolaustag. Die Kinder putzen ihre Stiefel und stellen sie vor die Tür, in der Hoffnung, dass der Nikolaus sie über Nacht mit Leckereien füllt. Diese Tradition ehrt die Großzügigkeit des Heiligen, der für seine heimlichen Geschenke bekannt ist, und verkörpert den Geist des Gebens, der die Weihnachtszeit bestimmt.

Besonders im Süden ist die Tradition des Nikolaus sehr verbreitet. Er kommt in die Häuser der Kinder, zusammen mit seinen Helfern, den sogenannten Krampussen, die weniger freundlich gesinnt sind. Der Nikolaus sieht und hört während des ganzen Jahres alles und er rügt auch schon mal die Kinder, wenn sie nicht brav waren.

Christkindlesmärkte: Märkte der Freude

Der Weihnachtsmarkt ist ein fester Bestandteil der deutschen Weihnachtszeit. Diese Märkte gehen auf das Spätmittelalter zurück und finden auf den Plätzen der Städte statt, wo die Händler alles von handgefertigtem Schmuck bis hin zu dampfenden Bechern mit Glühwein und Lebkuchen verkaufen. Der älteste und vielleicht berühmteste ist der Nürnberger Christkindlesmarkt, auf dem das Christkind (eine Engelsfigur, die Geschenke bringt) den Markt mit einem traditionellen Prolog eröffnet.

Kulinarische Köstlichkeiten

Die Luft auf diesen Märkten duftet nach gebrannten Mandeln, Bratwurst und Stollen - einem mit Nüssen und Gewürzen beladenen und mit Puderzucker bestäubten Früchtebrot, das ein Grundnahrungsmittel zu Weihnachten ist. Eine weitere Leckerei ist Marzipan, ein süßes Konfekt aus Zucker oder Honig und Mandelmehl.

Die festliche Tanne: O Tannenbaum

Der Weihnachtsbaum, oder Tannenbaum, ist das Herzstück des deutschen Weihnachtsfestes. Er wird traditionell am Morgen des 24. aufgestellt und mit echten Kerzen oder Lichtern, Glaskugeln und Familienerbstücken geschmückt. Der Baum verkörpert Leben und Hoffnung inmitten der winterlichen Dunkelheit. Allerdings hat sich die Tradition in den letzten Jahren ein wenig verändert, was bedeutet, dass der Baum schon sehr viel früher aufgestellt wird.

Heiligabend: Heiligabend in Deutschland

Der Heiligabend ist wohl der wichtigste Tag der Weihnachtszeit in Deutschland. Es ist eine Zeit, in der die Familien zusammenkommen und oft Gottesdienste wie die Christvesper besuchen, bei denen Lieder wie "Stille Nacht" gesungen werden.

Bescherung: Der Austausch von Geschenken

Nach dem Gottesdienst beginnt die Zeit der Bescherung oder des Austauschs von Geschenken. Dies ist ein besonders herzlicher Moment der Weihnachtszeit, der oft von der Lesung der Weihnachtsgeschichte und dem Singen traditioneller Weihnachtslieder begleitet wird. Während in vielen, auch europäischen Ländern das eigentliche Beschenken erst am 25. Dezember stattfindet, geschieht dies in Deutschland bereits am Nachmittag oder Abend des 24. Dezember.

Der zweite und dritte Weihnachtstag

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen die Feierlichkeiten nach dem 25. Dezember ausklingen, feiern die Deutschen auch am zweiten Weihnachtstag, dem 26. Dezember, weiter. Auch dieser Tag ist ein offizieller Feiertag, an dem alle Geschäfte und regulären Betriebe geschlossen sind. Diese zusätzlichen Tage sind offizielle Feiertage in Deutschland und werden oft dazu genutzt, Verwandte zu besuchen und die festliche Stimmung zu genießen. Die meisten Deutschen nutzen diese Zeit, auch vom 27. bis 31. Dezember Urlaub zu nehmen.

Die einzigartigen Aromen der regionalen Traditionen

Jede Region in Deutschland fügt dem Weihnachtsfest ihre eigene Note hinzu. Im Erzgebirge, einer bergigen Region in Sachsen, finden Sie kunstvolles Holzhandwerk und eine Parade von Bergleuten, die an die Tradition des Bergbaus in der Region erinnert. In Bayern begleitet die furchterregende Figur des Krampus, ein gehörntes Wesen aus der Folklore, den Heiligen Nikolaus, um unartige Kinder zu warnen und zu bestrafen.

Auch die sogenannten „Klopfer“ ziehen in der Adventszeit abends von Haus zu Haus. Dabei handelt es sich um Kinder, die Weihnachtslieder für die Menschen in der Nachbarschaft singen und spielen und dafür Nüsse, Mandarinen, Orangen und Süßigkeiten erhalten.

Silvester: Das neue Jahr willkommen heißen

Auch wenn es sich nicht um eine reine Weihnachtstradition handelt, ist die Feier von Silvester ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit. Feuerwerke erhellen den Himmel und Familien versammeln sich, um am Bleigießen teilzunehmen - einem Wahrsagebrauch mit geschmolzenem Blei. In Deutschland steht der Weihnachtsbaum traditionell bis zum Feiertag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar.

Fazit

Die deutsche Einstellung zu Weihnachten ist herzlich und traditionell, mit einer Gewichtung auf Familie, Besinnlichkeit und Fröhlichkeit. Vom ersten Flackern des Kerzenlichts auf dem Adventskranz bis zum letzten Feuerwerk an Silvester verkörpern die deutschen Weihnachtstraditionen die Wärme und das Wunder der Jahreszeit. Sie bieten eine Zeit der Entschleunigung, des Genießens des Augenblicks und des Kreierens von Erinnerungen, die ein Leben lang halten. Das beweist, dass Weihnachten in Deutschland nicht nur ein Tag im Kalender ist, sondern eine Lebenseinstellung.

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