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Darum wird Diversität und Inklusivität bei der Arbeit immer wichtiger
02. Jun. 2022
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In der Politik ist Diversität und Inklusion bereits größtenteils angekommen, wobei das Ausmaß natürlich auch von der Partei abhängt. Aber auch in der Wirtschaft sind die beiden Themen seit einiger Zeit auf der Tagesordnung und auch hier gibt es Vorreiter der inklusiven Arbeit. Die “Charta der Vielfalt”, die innerhalb des Arbeitsumfelds zu einem Umgang ohne Vorteile verpflichtet gibt es dabei schon länger - seit 2006, also schon seit 16 Jahren. Die “Charta der Vielfalt” ist eine Initiative unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel, die damals erst seit kurzem im Amt war. Die Studien im Jahr 2016 zeigten aber erschreckende Ergebnisse: Etwa zwei Drittel der Unternehmen, die befragt wurden, haben damals noch keint Maßnahmen umgesetzt und etwa 20% der Unternehmen hatten keine Maßnahmen geplant. 


In unserem modernen Umfeld, in dem ein Großteil der Individuen bereits inklusiv denken, sind Unternehmen dabei oft ein echter Nachzügler. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen nun ein inklusives Arbeitsumfeld, in dem die Diversität ganz normal ausgelebt werden kann, fördern. Nicht nur aus moralischen Gründen ist dies wichtig, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.


Inklusion zieht Arbeitnehmer an

In einem inklusiven Arbeitsumfeld wird jeder so akzeptiert und geschätzt, wie er oder sie ist, ohne dass sich diese Person verstellen muss. Die Aufgabe des Unternehmens ist es, dass alle Arbeitnehmer sich willkommen fühlen, unabhängig von der Herkunft, der Religion, unterschiedlicher sexueller Identitäten und einem weiten Altersspektrum. Auch die Inklusion von Personen mit mentalen Krankheiten oder körperlicher und mentaler Behinderungen wird immer wichtiger. 

Besonders die jüngeren Generationen achten dabei zunehmend auf Faktoren wie diese, sogar oft wenn sie nicht betroffen sind, da sie Unternehmen, die nicht inklusiv handeln, nicht fördern wollen. 

Vor allem vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist es also wichtig für die Zukunft auch die Generation der Millenials und die Generation Z miteinzugliedern und ihnen ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten.


Inklusion gegen den demographischen Wandel im Unternehmen

Diversität ist ein Begriff, der sehr viele Aspekte beschreibt. Kein Wunder, denn eins der Synonyme ist eben Vielfältigkeit und genau das sieht man auch bei den Kategorien, die dahinter stecken. Das können romantische Vorlieben, non-binäre Geschlechteridentitäten, generationsübergreifende Zusammenkünfte, aber auch mentale oder physische Besonderheiten sein, die es zu inkludieren gilt. 

Eine Auswirkung von Vorurteilen in Unternehmen ist, obwohl man bei Inklusion vor allem an die jüngeren Generationen denkt, auch die Benachteiligung von Mitarbeitern der älteren Generationen. Im Englischen gibt es ein richtiges Wort dafür, den Ageism. Auch die EU-Kommission und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sind sich diesem Problem bewusst und fördern daher gezielt Maßnahmen, die ältere Generationen unterstützen oder sie mit jüngeren Generationen zusammenbringen, so zum Beispiel das intergenerationelle Lernen. Innerhalb des Unternehmens kann man durch flexiblere Arbeitszeiten oder andere Maßnahmen, die auf die Bedürfnisse und Erwartungen der älteren Mitarbeiter eingehen, ebenfalls die älteren Generationen inkludieren.


Flexibilität und moderne Raumgestaltung kommt allen zugute

Während ein barrierefreies Gebäude, ein flexibler Arbeitsplan oder offene Arbeitsplätze meist durch den Gedanken an eine bestimme Gruppe an Arbeitnehmern entsteht, kommt sie meist viel mehr Personen zugute, als man denkt. Ein barrierefreies Gebäude ist so nicht nur für die Personen hilfreich, die im Rollstuhl sitzen, sondern auch Personen, die sich vielleicht gerade ein Bein gebrochen haben oder die schon älter sind und deswegen nicht mehr so gut Treppen steigen kann. Auch bei Personen, die blind sind oder die Hörschwierigkeiten haben, bietet ein gut durchdachtes barrierefreies Gebäude viele Vorteile. 

Ein flexibler Arbeitsplan lohnt sich nicht nur für Personen, die kurz vor der Rente stehen, sondern auch für Eltern, die sich aus ihrem Elternschutz langsam wieder in die Arbeitswelt eingliedern wollen oder für Studierende, die bereits neben dem Studium Berufserfahrungen in einer bestimmten Branche machen wollen ohne ihre studentischen Vorteile zu verlieren. 

Allerdings lohnt es sich immer auch, bei inklusiven Konzepten nachzudenken, ob auch eine Gruppe exkludiert werden könnte. Ein Beispiel hierfür sind die offenen Arbeitsplätze, die zwar die Interaktion zwischen Mitarbeitern mit verschiedenen Eigenschaften fördern und so auch mehr Kreativität schaffen können, gleichzeitig gibt es aber auch Personen, die sich in einem solchen Umfeld nicht ausreichend konzentrieren können, sodass auch stille Arbeitsplätze, in denen man sich zurückziehen kann, von Vorteil wären. 

Auch Stehtische helfen zum Beispiel vielen Personen, ihre Arbeit gesünder zu gestalten und machen durch ihre Ergonomie besonders für jüngere Generationen einen guten Eindruck, allerdings können zum Beispiel Rollstuhlfahrer natürlich nicht daran arbeiten. Ein höhenverstellbarer Tisch bietet stattdessen vielseitige Anpassungsmöglichkeiten für alle Ansprüche.

Diversität und Inklusion als Identität des Unternehmens

Diversität und Inklusion lässt das Unternehmen nicht nur auf die Arbeitnehmer gut wirken, sondern macht auch einen guten Eindruck auf die Kunden, die ebenfalls immer mehr auf die ethische Vertretbarkeit bei Unternehmen gucken, wenn sie das Budget dafür haben. Im Endeffekt stellt auch jeder Kaufvorgang durch einen Kunden eine Art Wahl für das Unternehmen dar und bestätigt auch die Zukunftsfähigkeit der Produkte und der Firmenphilosophie. 

Dadurch, dass immer mehr Personen auf die Zukunftsfähigkeit und die Attraktivität des Unternehmens achten, ist eine ethische Firmeneinstellung mit Diversität und Inklusion nicht nur ein schönes Extra, sondern wird immer bedeutender für die Zukunft des Unternehmens - Wenn kein Kunde das Produkt kauft, dann kann auch das Unternehmen nicht mehr weiterbestehen. Jedoch sollte Diversität innerhalb des Unternehmens nicht erzwungen werden, sondern das Unternehmen sollte zu einem inklusiveren Arbeitsumfeld tendieren, damit das Unternehmen im nächsten Schritt attraktiver für diverse Gruppen wird. 

Die Diversität ist eine Folge der Inklusivität des Unternehmens und sollte keine Folge der spezifischen Suche nach diversen Arbeitnehmern sein.

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