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Cyber Sicherheit im Büro
20. May. 2022
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Ganz egal, ob du im Büro, im Home Office oder von unterwegs arbeitet: Wenn dein Beruf es erfordert, dass du mit digitalen Geräten arbeitest, dann muss Cyber Sicherheit für dich absolute Priorität haben. Denn schließlich entsteht alleine in Deutschland jedes Jahr ein wirtschaftlicher Schaden von mehr als 80 Millionen Euro durch verschiedene Cyber Attacken! 

Grund genug für uns, dir mit unserem umfassenden Ratgeber zum Thema alle Tools an die Hand zu geben, die du benötigt, um nicht das Opfer von Cyber Kriminellen zu werden. Wir erklären dir nicht nur, wie Cyber Kriminelle vorgehen und warum deren Angriffe so gefährlich sind, sondern auch, wie du mit ein paar simplen Tricks das Risiko einer solchen Attacke deutlich reduzieren kannst. 

Wie hoch ist die Gefahr durch Cyber Attacken wirklich? 

Laut dem Bundesministerium des Inneren gehört die Cyber Kriminalität weltweit zu den gefährlichsten Kriminalitätsformen überhaupt. Das hat verschiedene Gründe. Erstens können und werden diese Verbrechen von überall auf der Welt begangen. Ein Hackerangriff in Deutschland kann z.B. problemlos von Russland aus durchgeführt werden. Das wiederum mach eine Strafverfolgung der Täter ungleich schwieriger.  

Gleichzeitig sind die meisten Hacker aber eben nicht nur „Gelegenheitsdiebe“. Nein, dabei handelt es sich vielmehr um professionelle Kriminelle und zum Teil sogar staatliche Akteure, die mit einem unglaublich großen Budget und unglaublich fähigen Hackern arbeiten. Häufig sind lokale Strafverfolgungsbehörden daher gar nicht in der Lage, effektiv gegen dieses Verbrechen vorzugehen.  

Zuletzt ist diese Art der Kriminalität auch auf Grund der Ziele der Verbrecher so gefährlich. Denn Hacker manipulieren eben nicht nur den Code eines Lieferdienstes, um kostenlos eine Pizza zu erhalten. Nein, stattdessen greifen Cyber Kriminelle auch Behörden, Energieversorger und Einrichtungen, die für die Aufrechterhaltung unseres täglichen Lebens verantwortlich sind, an.  

Und die Kriminellen suchen sich immer neue Ziele: Besonders in den vergangenen 4 Jahren sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen in das Fadenkreuz der Hacker gelangt. Diese verfügen natürlich über geringere Sicherheitsausstattungen als die großen Konzerne und sind daher leichtere Ziele. Dabei werden häufig die gesamten Datenbanken eines Unternehmens temporär funktionsuntüchtig gemacht. Will ein Unternehmen auf das eigene IT-Netz wieder zugreifen, muss zunächst ein Lösegeld gezahlt werden.  

Der dadurch angerichtete Schaden ist enorm und erreicht jedes Jahr neue Ausmaße. 2021 erlitt die deutsche Wirtschaft einen Schaden in Höhe von 223,5 Milliarden Euro durch Cyberkriminalität. Das sind 120,6 Milliarden mehr als noch im Vorjahr! Betrug die jährliche Wachstumsrate von Cyberverbrechen im Jahr 2015 noch 7%, so ist diese inzwischen auf 117% gestiegen!  

Durch den Anstieg der Home Office Mitarbeiter und die besondere Verwundbarkeit eines IT-Systems, das nicht mehr nur intern im Unternehmen, sondern auch in der privaten Wohnung jedes Mitarbeiters aktiv ist, sind auch die Attacken in diesem Bereich deutlich angestiegen. Ganze 52,5 Millionen Euro des finanziellen Schadens in Höhe von 223,5 Milliarden Euro wurden durch Attacken auf Home Office Infrastrukturen verursacht!  

Professionelle Hacker, die zum Teil mit staatlicher Unterstützung arbeiten und nur schwer strafrechtlich verfolgt werden können, entscheiden sich also auch immer häufiger für deutsche KMUs als Ziel der nächsten Cyberattacke. Die gute Nachricht ist, dass es dagegen durchaus effektive Maßnahmen gibt. Wie genau diese aussehen, verraten wir im nächsten Abschnitt des Artikels. 

Die besten Tipps für mehr Cyber Sicherheit im Büro 

Kein Wunder also, dass Cyber Security für deutsche Unternehmen immer wichtiger wird. Und auch wenn du als Selbstständiger oder Freiberufler arbeitest, musst du dem Schutz deiner digitalen Infrastruktur absolute Priorität geben, um nicht selbst zum Opfer einer solchen Attacke zu werden. Die - ironischerweise - gute Nachricht für dich: Hacker suchen sich immer das einfachste Opfer aus. Umso mehr unserer Tipps du also befolgst, umso geringer wird auch das Risiko, dass du selbst zum Opfer einer solchen Attacke wirst. 

Passwörter – die größte Schwachstelle 

Passwörter sind die größte Schwachstelle eines jeden IT-Systems. Denn schließlich ermöglichen diese ganz legal den Zugang zum System. Gelangt ein Hacker also in den Besitz dieser Passwörter oder kann eines dieser Passwörter erraten, dann muss der Kriminelle keine Cyberattacke starten, sondern kann sich ganz einfach mit den Anmeldedaten einer anderen Person einloggen. So bleibt der Angriff auch deutlich länger unbemerkt – meistens, bis es zu spät ist.  

Auf den Schutz der Passwörter muss also besonders geachtet werden. Das beginnt damit, dass die Passwörter schwer genug sein müssen, um weder erraten noch durch Software Anwendungen geknackt werden zu können. Dafür sollte ein Passwort mindestens 10 Zeichen lang sein und aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen bestehen. Darüber hinaus darf das Wort in keinem Wörterbuch stehen, es darf sich also um kein reales Wort handeln und das Wort darf keinen persönlichen Bezug zu dir haben.   

Aber auch das komplizierteste Passwort bringt nichts, wenn der Hacker dieses irgendwo findet. Passwörter dürfen daher wirklich niemals dokumentiert werden. Das gilt sowohl für den physischen Notizzettel als auch für das Word Dokument mit Passwort Liste. Darüber hinaus dürfen Passwörter niemals per Mail, Textnachricht oder Telefon weitergegeben werden – ganz egal wer danach fragt. Denn Hacker geben sich nur zu gerne als Kundendienstmitarbeiter aus, um in den Besitz sensibler Daten zu gelangen. 

Kein öffentliches Netzwerk

Vor allem, wenn man teilweise auch von Zuhause aus arbeitet, ist die Versuchung groß, Home Office Aufgaben in einem Cafés zu erledigen. Das ist auch kein Problem, solange du dabei nicht das Wlan Netzwerk des Cafés nutzt. Oder irgendein anderes öffentliches Netzwerk. Denn hier fällt es Hackern besonders leicht, deinen gesamten Datenfluss mitzulesen. Dadurch können nicht nur Daten sondern eben auch Passwörter abgefangen werden, was den Kriminellen wiederum Zutritt zu deinem gesamten Netzwerk gibt. 

Keine Nachrichten von unbekannten Absendern öffnen 

Auch diese Methode ist extrem wichtig, um sich effektiv vor Cyberangriffen zu schützen. Öffne, wenn möglich, keine Nachrichten von unbekannten Absendern, egal ob Mail, SMS oder in einer anderen Form. Wirklich niemals darfst du Anhänge unbekannter Nachrichten öffnen. Das ist schließlich immer noch die am häufigsten genutzte Methode von Kriminellen, um sich Zugang zu einem fremden Netzwerk zu verschaffen. 

Halte deine Software immer auf dem neuesten Stand 

Wenn der eigene Laptop oder das eigene Smartphone mal wieder nach einem Update verlangt, kann das ganz schön nervig sein. Allerdings ist es extrem wichtig, dass du diese Updates immer so schnell wie möglich durchführst. Schließlich werden damit vor allem Sicherheitslücken geschlossen, von denen der Hersteller deines Geräts weiß. 

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