Wie du deinen Verstand auf Stärke polen kannst

June 23, 2022

Mentale Stärke ist unglaublich wichtig. Achte auf deinen Verstand und die Art, wie du mit dir selbst sprichst. Den nur allzu schnell schwächen wir uns selbst in unseren Selbstgesprächen, ohne dass wir es merken. Doch das lässt sich ändern.


Nehmen wir an, du bist gerade dabei, den Job zu wechseln, ein Unternehmen aufzubauen oder dich in Form zu bringen. Was ist die Story, die du dir über die Einbeziehung dieser Veränderung in dein Leben erzählst? Bist du der selbstbewusste Held der Geschichte? Oder ein Charakter, der nicht glaubt, dass er oder sie es schaffen kann? Wenn du Letzteres denkst, bist du nicht allein. Viele von uns kämpfen auf die gleiche Weise.


Nimm dir einen Moment Zeit und stell dir vor, ob die großen fiktiven Geschichten unserer Zeit den Linien der selbstzerstörerischen Geschichten entsprachen, die wir uns selbst erzählen:


  • Bruce Wayne probiert nie seinen Batman-Anzug an, weil er glaubt, dass er nicht das Zeug dazu hat, in Gotham City etwas zu bewegen. Also sitzt er zu Hause und scrollt stattdessen in den sozialen Medien.

  • Buffy Summers lehnt ihre Rolle als Vampirjägerin ab, weil sie noch nie zuvor versucht hat, einen Vampir zu töten, also warum jetzt anfangen.

  • Harry Potter kämpft nicht gegen Voldemort, weil es zu viel Arbeit für ein Kind in seinem Alter ist. Er entscheidet, dass es viel einfacher wäre, in seinem Zimmer zu bleiben und Videospiele zu spielen.

  • Frodo Beutlin gibt seinem Cousin DEN Ring zurück und kehrt ins Auenland zurück, weil er glaubt, dass die vor ihm liegende Suche viel zu riskant ist.


Wenn also alle so denken würden, würde sich nichts auf der Welt bewegen. Und doch neigen die Geschichten, die wir uns über unsere Wünsche und Ziele erzählen, dazu, uns als Verlierer hinzustellen. Sobald es etwas zäher wird, hören wir auf, an uns zu glauben.


Stell dir selbst die Frage: Was ist eine positive Modifizierung, die du in deinem Leben zu erreichen versucht hast, aber mit der du verzweifelt gekämpft hast? Was auch immer die positive Veränderung ist, denk an die Geschichte, die du dir zu erzählen begonnen hast, als du gemerkt hast, dass du nicht so schnell Fortschritte machst, wie du erwartet hattest. Gib dein Bestes, um dir die Geschichte im Detail vorzustellen, damit du besser verdeutlichen kannst, was wirklich in deinem Kopf vorgegangen ist. Das ist sehr wichtig, denn die Geschichte, die man sich im Kopf erzählt, ist oft diejenige, die in der Realität geschrieben wird.


Wie oft hast du schon gedacht:


"Ich bin nicht gut genug …"

„Ich kann das nicht …“

„Ich werde scheitern …“

„Ich verschwende nur meine Zeit …“

„Das ist sowieso nicht so wichtig …“

„Es ist die Zeit und das Risiko nicht wert …“

„Ich mache es stattdessen morgen …“

„Ich schaue lieber Netflix …“

Usw.


Was kannst du also tun, wenn dir deine Geschichte mehr schadet, als dass sie dir hilft? Ganz einfach: Ändere diese toxische Story, die du dir selbst erzählst! Sei der Held deiner Geschichte.


Was du brauchst, um dich selbst zu stärken


Hier sind einige Wege, wie du deinen Verstand dazu bringen kannst, dich davon zu überzeugen, dass du alles kannst und bist, wenn du nur daran glaubst. Denn nicht deine Gedanken kontrollieren dich, sondern du deinen Gedanken!


1. Erlaube dir, ein Anfänger zu sein

Niemand ist großartig geboren, jeder war mal ein Anfänger. Wir machen im Laufe der Zeit Erfahrungen, lernen und entwickeln uns weiter. Das macht uns letztlich zu Meistern. Wenn du es besser weißt, mach es besser.


2. Hör auf wegzulaufen

Atme tief durch. Sei in dem Moment, in dem du gerade bist. Du bist genau dort, wo du in diesem Moment sein solltest. Jeder Schritt und jede Erfahrung ist notwendig. Der einfache Weg ist nicht unbedingt der einfachere und ganz sicher nicht der, auf dem sich etwas bewegen wird.


3. Nutze Enttäuschung und Frustration, um noch mehr motiviert zu sein 

Du hast die Kontrolle darüber, wie du auf das Leben reagierst. Du bist kein Produkt deiner Umstände, sondern das deiner Entscheidungen. Es geht um die Entscheidung, nicht darum deine Frustration oder Angst über deine Zukunft entscheiden zu lassen.


4. Vergleiche deine Fortschritte nicht mit denen anderer

Wir alle brauchen unsere eigene Zeit, um unsere eigene Distanz zurückzulegen. Konzentriere dich auf den Schritt, den du jetzt gehst und mach das Beste daraus. In einer Kultur, die nach sofortigen Ergebnissen strebt, müssen wir Anstrengung, Geduld und Ausdauer lernen. Sei stark, Präsent und standhaft. Halte dich an deine positiven täglichen Rituale und lass dich nicht von anderen beirren. Du gehst deinen Weg, nicht den anderer.


5. Sieh Rückschläge als Lernherausforderungen an

Von etwas abgelehnt zu werden, das du willst oder etwas scheinbar gerade nicht zu erreichen, bedeutet oft, dass du in eine Richtung gelenkt wirst, die dir hilfreicher ist. Oft wirst du im Nachhinein sagen, dass es notwendig und gut war. Rückschläge solltest du nicht als Versagen ansehen, sondern als Option zum Lernen. 


6. Sei geduldig mit dir selbst

Nur weil andere vielleicht bereits dort sind, wo du gerne sein möchtest, heißt das noch lange nicht, dass du es nie schaffen wirst. Du musst Geduld haben – vor allem mit dir selbst. Große Veränderungen geschehen allmählich, in kleinen Schritten.


7. Scheue die Arbeit nicht

Abgesehen von allen Details, wenn es darum geht, eine bedeutende Veränderung in deinem Leben vorzunehmen – einen neuen Job zu finden, ein Unternehmen aufzubauen, in Form zu kommen, eine neue Beziehung zu pflegen, eine Familie zu gründen, produktiver zu sein oder jede andere persönliche Reise, die Zeit braucht, Geduld und Engagement – eine Sache, die du dich fragen musst, ist:


„Bin ich bereit, jeden Tag ein wenig Zeit zu verbringen, damit ich den größten Teil meines Lebens verbringen kann, wie ich es mir wünsche?“


Denk darüber nach. Letztendlich werden wir zu dem, was wir wiederholt tun. Der Erwerb von Wissen bedeutet nicht, dass man wächst und sich entwickelt. Wachstum geschieht, wenn das, was du weißt, deine Lebensweise verändert. Jeden einzelnen Tag.



Es ist nicht einfach. Du wirst auf dem Weg unweigerlich kämpfen. Aber die Geschichte, die du dir selbst erzählst, wird dich Schritt für Schritt dorthin bringen. Du hast die Kontrolle darüber, was du dir selbst einredest.