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Buchtipps für den Mai
25. Apr. 2022
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Bücher sind eine wundervolle Freizeitbeschäftigung. Wo auch immer du dich gerade befindest – mit einem spannenden oder interessanten Buch kannst du zu jeder Zeit in eine völlig neue Welt eintauchen und allen Alltagsstress vergessen. Aber auch für den beruflichen Erfolg ist regelmäßiges Lesen wichtig.  

 

Schließlich macht uns nicht nur das Lesen von Sachbüchern, sondern auch das Schmökern in Romanen schlauer, kreativer und weltoffener. Im folgenden Artikel wollen wir dir daher unsere Bücherempfehlungen für den Mai vorstellen. Die hier zusammengefassten Lese-Hits versprechen wieder jede Menge Nervenkitzel, Emotionen und wichtige Lektionen für das eigene Leben. Viel Spaß beim Entdecken!

 

Müll 

Der Mittelpunkt des neuen Krimi Hits und Spiegel Nr.1 Bestsellers „Müll“ von Wolf Haas ist ein Wiener Mistplatz. Ein Mistplatz entspricht dem deutschen Altstoffsammelzentrum. Die fiktive Müll-Sammelstelle des Romans ist bestens organisiert und funktioniert störungsfrei – bis eines Tages ein menschliches Knie im Altstoff gefunden wird. Nach und nach tauchen immer mehr Körperteile eines einzelnen Opfers auf – nur vom Herzen des Ermordeten fehlt jede Spur.  

 

Die Polizei tappt bei ihren Ermittlungen im Dunkeln. Die Kripo ist daher auf die Hilfe eines ehemaligen Kollegen angewiesen, der jetzt auf dem Wiener Mistplatz arbeitet. Dieser findet nicht nur das fehlende Herz des Mordopfers inklusive Begleitschreiben des Täters und sondern scheint darüber hinaus auch als einziger Ermittler dazu in der Lage zu sein, die Spur des Mörders aufzunehmen. Ein absolut spannungsgeladener Thriller, den du au keinen Fall verpassen solltest! 

 

Das mangelnde Licht

Das mangelnde Licht von Nino Haratischwili spielt im jungen georgischen Staat unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. In der unglaublich alten und historisch bedeutenden Altstadt der georgischen Hauptstadt Tbilissi kreuzen sich 1989 die Schicksale vier fundamental unterschiedlicher Mädchen, die allesamt versuchen, ihren Lebensweg in der neuen, post-sowjetischen Realität zu finden.  

 

Die kluge Außenseiterin Ira, die romantische Nene, die gleichzeitig die Nichte des mächtigsten Mafioso der Stadt ist und die sensible Qetu werden trotz ihrer Unterschiede zu unzertrennlichen Freunden. Bis ein tragischer Tod und ein unverzeihlicher Verrat die Gruppe auseinanderzureißen drohen – können die jungen Mädchen im oft grausamen Tbilissier Alltag der 1980 Jahre wirklich Freiheit und Glück finden oder drohen ihre Träume zu platzen?  

 

Der Roman überzeugt nicht nur durch seinen spannenden Handlungsstrang, sondern verzaubert darüber hinaus auch durch seine realitätsnahen Einblicke in den Alltag in post-sowjetischen Staaten wie eben dem jungen Georgien. Diese Einblicke sind vor dem Hintergrund des aktuellen Ukraine Kriegs wichtiger denn je. Für uns gehört „Das mangelnde Licht“ daher zu den wichtigsten Büchern im Mai 2022. 

 

Stay away from Gretchen

Das Leben als Angehöriger eines Alzheimer Betroffenen kann unglaublich schmerzhaft, herausfordernd und erschöpfend sein. Wenn ein Familienmitglied anfängt zu vergessen, kann das eigene Leben für immer verändern. Susanne Abel adressiert dieses Thema in ihrem neuen Roman Stay away from Gretchen auf eine unglaublich sensible, aber gleichzeitig spannende und bewegende Art und Weise.  

 

Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Was anfangs ärgerlich für sein scheinbar so perfektes Leben ist, wird unerwartet zu einem Geschenk. Nach und nach erzählt Greta aus ihrem Leben. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt, verstummt Greta. Zum ersten Mal beginnt Tom, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen. 

 

Im Mittelpunkt des Romans steht der Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath. Als dessen 84-jährige Mutter Greta an Alzheimer erkrankt, nimmt Tom dies zunächst vor allem als Bedrohung für sein scheinbar perfektes Leben wahr. Nach und nach wird die Erkrankung für den Nachrichtenmoderator aber zu einem wahren Geschenk: Zum ersten Mal seit seiner Geburt erzählt Greta ausführlich ihre eigene Lebensgeschichte.  

 

Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt und dies seiner Mutter zeigt, verstummt Greta. Tom beginnt daher, sich intensiv mit dem Leben seiner Mutter zu befassen – eine Entdeckungsreise, die auch sein Leben für immer verändern wird. Susanne Abel hat mit ihrem neuen Roman nicht nur einen echten Spannungsthriller, sondern auch ein sehr einfühlsames Buch zum Thema Alzheimer geschaffen. 

 

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst

Alexander Bojcan ist vor allem für seine Rolle als Kurt Krömer bekannt, die der Künstler sowohl im Fernsehen als auch auf der Bühne spielt. Unter demselben Namen hat Bojcan jetzt auch sein neues Buch „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“ veröffentlich, dass es erstmals tiefe Einblicke in das private Leben des Künstlers gibt. Das Buch ist dabei aber alles andere als eine weitere generische Promi Biographie.  

 

Denn den 47 Jahre alte Bojcan ist nicht nur trockener Alkoholiker, sondern auch ein alleinerziehender Vater und litt darüber hinaus jahrelang an Depressionen. Der Lebensbericht des Künstlers führt den Leser dabei durch die Höhen und Tiefen eines Lebens als Vater mit psychischer Erkrankung. Starke Emotionen sind hierbei garantiert! 

 

Uns hat das Buch besonders gut gefallen, weil es sich dabei nicht um einen Leidensbericht des Künstlers handelt. Vielmehr liefert Bojcan mit „Du darfst nicht alles glauben, was du denkst“ eine Liebeserklärung an die Kunst sowie das Leben im Allgemeinen. Noch wichtiger: Der Autor setzt sich damit für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen ein und macht deutlich, dass man sich für ein solches Leiden keinesfalls schämen braucht, sondern ganz im Gegenteil nur heilen kann, wenn man damit offen und ehrlich umgeht. 

 

Was Politiker nicht sagen

Die Meinung, dass man den Aussagen der Politik nicht trauen kann, war noch niemals so verbreitet wie heutzutage. Das liegt in erster Linie an den oft nichtssagenden oder dauerhaft wechselnden Statements der Politiker selbst. Warum der Sachverhalt allerdings nicht ganz so klar liegt, will niemand anderes als Gregor Gysi in seinem neuen Buch „Was Politiker nicht sagen“ darlegen.  

 

In dem Sachbuch, das schon jetzt zum Bestseller geworden ist, erklärt der Politik-Veteran, wie schwierig der tägliche Drahtseilakt in diesem Beruf oft sein kann. Denn Politiker müssen dazu in der Lage sein, sich zu jedem Thema äußern zu können. Gleichzeitig können genau diese Äußerungen aber auch äußerst gefährlich sein. Schließlich können Aussagen nur zu leicht aus dem Zusammenhang gerissen, auf die Goldwaage gelegt oder vom politischen Gegner bewusst fehlinterpretiert werden.  

 

Gysi gibt in seinem Buch tiefe Einblicke hinter die Kulisse des politischen Betriebs und erklärt darüber hinaus, wie moderne Medien funktionieren und was das mit der aktuellen globalen politischen Stimmung zu tun hat. Pflichtlektüre, nicht nur für Politik-Interessierte. 

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