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Auf einmal arbeitslos - Das kannst du in der Übergangszeit machen
25. May. 2022
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Um auf einmal gekündigt zu werden, muss man gar nicht unbedingt seinen Job super schlecht gemacht haben. Auch Budgetkürzungen oder ein geringerer Bedarf an Mitarbeitern kann bereits zu einer Kündigung führen - für viele Arbeitnehmer der größte Albtraum. Man hat auf einmal kaum etwas zu tun und muss hoffen, dass man mit seinen Rücklagen über die Runden kommt, bis man wieder an einen neuen Job gekommen ist. Kein Wunder, dass nach einer Kündigung oft mentale oder physische Symptome wie Rückenschmerzen, die man allerdings nicht so schnell durch ergonomische Möbel lösen kann, oder auch Depressionen oder depressive Verstimmungen.

Gerade, weil die Auszeit nicht von sich aus genommen wurde und weil sie meist sehr plötzlich kommt, ist die erzwungene Freizeit für viele Arbeitslose eine Belastung. So kommen Aktivitäten in der Übergangszeit dir in doppelter Weise zu Gute, solltest du betroffen sein. Auf der einen Seite hast du während der Überbrückungszeit etwas zu tun, dass dich von möglichen negativen Gedanken ablenkt, auf der anderen Seite kannst du die Zeit allerdings auch nutzen, um dich persönlich weiterzuentwickeln.

Der erste Schritt geht zur Arbeitsagentur

Die meisten Leute müssen sich, sobald sie ihre alte Stelle verloren haben, arbeitssuchend melden. Das erscheint zwar vielen unangenehm und belastend, ist aber wichtig, um zum Beispiel Anspruch auf Unterstützungsgelder für die Zwischenzeit zu haben oder auch um bei der erneuten Jobsuche Hilfe zu bekommen. Während für Personen mit einer festen Arbeitsstelle die Auszeit in Form eines Urlaubs oder eines Sabbats eine willkommene Abwechslung ist, steht bei Arbeitslosen meist immer die Angst dahinter, nach einiger Zeit zu wenig Geld zur Verfügung zu haben oder seinen Lebensstandard auf ein inakzeptables Maß herunterschrauben zu müssen. Deshalb setzt man sich oft selbst unter Druck, schnellstmöglich einen Job zu finden, wobei dann oft auch nicht ganz so stark auf die Angebote der Firma geachtet wird - Hauptsache, man kommt erstmal klar und hat eine Beschäftigung. Dabei kann man sich auch auf vielfältige andere Weisen beschäftigen und sich so eventuell sogar noch attraktiver als Arbeitnehmer machen. Auch der soziale Druck ist als Arbeitsloser sehr hoch, denn in unserer Gesellschaft bedeutet die Arbeit zu verlieren oft Versagen. Allein der Begriff “Arbeitssuchend” zeigt, dass es quasi inakzeptabel ist, einfach so arbeitslos sein zu wollen.

Tagesrhythmus beibehalten

Wenn du deinen Job verlierst ist es wichtig, dich selbst nicht hängen zu lassen. Wenn man erstmal in diesem Loch ist, ist es für viele sonst sehr schwer, sich wieder aufzuraffen und wieder aktiver zu werden. Behalte stattdessen deinen Tagesrhythmus bei, pass auf, dass du dich nicht sozial isolierst, beispielsweise, weil du Angst vor Vorurteilen hast und suche dir andere Aktivitäten, die du machen kannst. Anstatt in eine Spirale von Ängsten zu geraten, ist es wichtig, diese Zeit lediglich als Phase zu sehen. Wenn es dir hilft, deinen Ängsten entgegenzuwirken, kannst du direkt anfangen, dich auf neue Jobs zu bewerten.

Nutz die Zeit für Weiterbildungen

Vielleicht hat dir dein alter Job eh nicht so gefallen, wie du es gern hättest, oder du möchtest noch besser werden in dem, was du gemacht hast. Dann lohnt es sich, die gewonnene Zeit in Weiterbildungen zu investieren, die dir natürlich im nächsten Schritt auch bei der Jobsuche helfen können. Weiterbildungen nach einer Kündigung zeigen zukünftigen Arbeitgebern unabhängig von dem Thema, dass du auf Herausforderung gefasst und konstruktiv reagieren kannst und dass du aus Rückschlägen lernst - beides Eigenschaften, die in einem Unternehmen willkommen sind. Wenn dir dein Job nicht gefallen hat, kannst du diesen Bruch sogar als Chance sehen, dich in eine komplett andere Richtung zu entwickeln und nach dem Abschluss der Bildung einen komplett anderen Job zu machen, der dir mehr zusagt. 

Auszeit genießen ist auch in Ordnung

Während natürlich Bewerbungen schreiben dazu gehören, wenn man arbeitslos ist, aber einen neuen Job haben will, verbraucht das selten so viel Zeit wie eine volle Arbeitswoche. Dementsprechend ist es auch völlig in Ordnung, sich mal eine Auszeit zu gönnen und vielleicht einmal all die Sachen anzugehen, die man sonst immer auf Grund der Arbeit nach hinten geschoben hat. Das können die Bücher sein, die schon seit Jahren ungeöffnet in dem Regal verstauben, das kann aber auch mehr Zeit mit Freunden oder eine Auszeit in der Natur sein. Je mehr du in dieser Zeit regenerierst, desto stärker kannst du auch in die Arbeitswelt zurück kommen, wenn es so weit ist. Auch eine Renovation der Wohnung oder das Erlernen eines neuen Instruments sind Dinge, die gerne nach dem Ende einer Arbeitsperiode angegangen werden.

Zeit, die Zukunft zu planen

Unser Leben besteht nicht nur aus Arbeit. Deswegen musst du dich in dieser Auszeit auch nicht nur um die Bewerbung auf neue Arbeitsstellen kümmern, sondern kannst dir auch in Beziehung auf ehrenamtliches oder politisches Engagement, soziale Beziehungen, eigene Werte oder deine Selbstentwicklung neue Ziele setzen und auch die Umsetzung beginnen. Es sind allerdings nicht immer neue Ziele nötig. Oft reicht es auch schon, sich an die Ziele aus seiner Jugend zu erinnern oder die alte Checkliste herauszuholen und eine Bestandsaufnahme zu machen. Dann muss man nicht komplett von neuem anfangen, hat aber trotzdem viele verschiedene Ziele, die noch weiter verfeinert und ausgeweitert werden können.

Ein neues Hobby ausprobieren

Wenn man viel Zeit hat, dann kommt oft eine Zeit der Langeweile auf. Man hat keine Lust, sich andauernd mit den Sachen zu beschäftigen, mit denen man sich sonst beschäftigt, weil irgendwie alles nicht so viel Spaß macht. Langeweile zeigt uns in diesem Fall jedoch nicht, dass wir einfach keine Aufmerksamkeitsspanne haben, sondern eher, dass es Zeit ist, neue Sachen auszuprobieren. Nutz die Zeit also, um dich ein bisschen mehr selbst kennenzulernen, indem du zum Beispiel eine neue Sportart ausprobierst, einen Wanderurlaub unternimmst oder ein neues Skill lernst, auf das du schon immer einmal Lust hattest.

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