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Arbeiten im Homeoffice nach Covid-19 – Ja oder Nein?
29. Sep. 2021
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Laut einer Umfrage der Bitkom arbeiteten 45 % aller Berufstätigen während der Covid-19-Pandemie ganz oder teilweise von zu Hause. Nachdem sich die Lage nun wieder zu entspannen scheint, denken Sie vielleicht darüber nach, wie Sie es in Zukunft handhaben sollen. Nicht wenige Unternehmen bieten inzwischen vermehrt die Arbeit im Homeoffice an, doch was eignet sich am besten für Sie?

 

Wenn Sie sich entscheiden müssen, sollten Sie sich ein wenig Zeit nehmen und die Vor- und Nachteile der neuen Arbeitswege abwiegen. Sonst kann es vorkommen, dass Sie in Ihrem Homeoffice sitzen und das Büro viel zu sehr vermissen, da es durchaus einsam werden kann und der Informationsfluss nicht immer der Beste ist. 


Wir haben Ihnen ein paar hilfreiche Punkte zusammengestellt, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten, ob Sie permanent im Homeoffice arbeiten sollen, ein Hybridmodell zwischen zu Hause und Büro oder ob es doch besser ist, wieder Vollzeit ins Unternehmen zurückzukehren.



1. Die Kommunikation im Homeoffice ist anders


Um eine reibungslose Kommunikation zwischen Ihnen im Homeoffice und Ihrem Unternehmen sicherstellen zu können, benötigen Sie Tools wie eine professionelle Videokonferenz Software, eine Messaging-Plattform, Projektmanagement- und Kollaborationssoftware wie Airtable und Google Docs und natürlich eine schnelle und stabile Internetverbindung.


Die mag während des Lockdowns wunderbar funktioniert haben, da die meisten von zu Hause arbeiteten, doch wie wird es sich damit verhalten, wenn viele wieder vor Ort tätig sind? Ihre Kollegen und Vorgesetzten können sich schnell miteinander austauschen und denken nicht immer daran, Ihnen wichtige Informationen mitzuteilen. 


Ein anderer Punkt zum Bedenken ist, dass Sie im Homeoffice praktisch immer erreichbar sein müssen. Während Sie sich im Büro auch mal zurückziehen können, um sich auf eine wichtige Aufgabe zu konzentrieren, der Chef weiß, dass Sie da sind und arbeiten. Bei der Arbeit von zu Hause kann dies eventuell ein Problem darstellen. Daher ist es äußerst wichtig, dass Sie ein sehr gutes Vertrauensverhältnis mit Ihren Vorgesetzten und Kollegen haben.


Während sich Ihre Kollegen in einem Meetingraum treffen werden, um Projekte oder anderes zu diskutieren, werden Sie entweder bei spontanen Terminen nicht dabei sein oder lediglich per Videokonferenz. Hier ist die Gefahr sehr groß, dass Sie wichtige Details der Diskussionen verpassen könnten. 


Zudem werden Ihnen wichtige Signale wie die Körpersprache Ihrer Gesprächspartner entgehen können oder einen ungezwungenen Plausch mit dem Chef am Kaffeeautomaten. Tatsächlich ist dies kein Problem, wenn das Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern und Vorgesetzten sehr gut ist und Sie ebenso ohne diese „Nebeninformationen“ leben können. Sie sollten dem auch vorbeugen, indem Sie sich virtuell regelmäßig mit Kollegen ungezwungen austauschen. Grundsätzlich gilt, dass Sie eventuell mehr Initiative zeigen müssen, wenn es um die interne Kommunikation geht. 



2. Mitarbeiter im Büro könnten bessere Aufstiegschancen haben


Auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist es für Teamkollegen, Manager und die Unternehmensleitung leider vollkommen normal, mehr über die Menschen nachzudenken, die sie jeden Tag persönlich sehen. Während der Pandemie haben die Mitarbeiter im Allgemeinen keinen ihrer Kollegen von Angesicht zu Angesicht gesehen, sodass jeder im selben Boot saß. Wenn der größte Teil Ihres Teams jedoch ins Büro zurückkehrt, werden Remote-Mitarbeiter nicht so sichtbar sein wie die vor Ort.


Selbst wenn Sie großartige Arbeit leisten, ist es für Ihre Vorgesetzten möglicherweise viel einfacher, die Leistungen und die harte Arbeit Ihres Kollegen, der direkt neben ihnen sitzt, zu sehen. Sie sollten also darüber nachdenken, ob Sie den gleichen Zugang zu Entscheidungen, Informationen und Weiterentwicklungen wie Mitarbeiter im Büro haben. Diese verringerte Sichtbarkeit kann dazu führen, dass Sie weniger für kurzfristige und dringende Projekte und andere Gelegenheiten sowie für Werbeaktionen genutzt werden. Außerdem kann es für Ihren Vorgesetzten schwieriger sein, zu erkennen, wo Sie sich auszeichnen und wo Sie Schwierigkeiten haben, und Vorschläge zu machen, wie Sie sich als Mitarbeiter verbessern können.


Doch dem kann entgegengewirkt werden, indem Sie sich regelmäßig mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten treffen, sei es von Zeit zu Zeit vor Ort im Unternehmen oder zumindest einmal pro Woche in einem virtuellen Meeting. Dort sollten beide Seiten offen und ehrlich über den Status sprechen. 


3. Fehlende soziale Kontakte im Homeoffice


Während der Pandemie war sicherlich jeder, mit dem Sie zusammenlebten, zu Hause. Wenn Sie Familie oder einen Partner haben, bedeutete dies mehr Zeit mit ihren Lieben. Während dies sehr schön war, kann es ebenso zu Ablenkungen führen oder auf Dauer zu wenig Abstand zwischen Privat- und Berufsleben. 


Nachdem jedoch die Kinder wieder in der Schule sind und Ihr Partner womöglich zurück im Büro ist, kann es im Homeoffice schon auch recht einsam werden. Leben Sie alleine, ist die Gefahr, sich sozial zu isolieren, sehr hoch. Je nach persönlicher Situation kann es somit sein, dass Sie sich zu wenig auf Ihre Arbeit konzentrieren können oder zu einsam werden. 



4. Mehr Flexibilität im Homeoffice


Über zwei Drittel, die während der Pandemie von zu Haus arbeiteten, gaben an, dass Sie die bessere Flexibilität und damit die Work-Life-Balance sehr genossen. Die des Öfteren langen und nervenaufreibenden Fahrten zur und von der Arbeit fallen weg, womit Sie viel Zeit und oft auch Stress sparen.


Das Homeoffice öffnet zudem vollkommen neue Möglichkeiten, was den Standort betrifft. So gibt jeder Fünfte an, dass er umziehen würde, wenn er nicht mehr ins Büro fahren müsste. Die Entscheidung, wo wir wohnen, wird sehr oft anhand unserer Arbeitsstätte gefällt, was durch eine Remote-Arbeit jedoch hinfällig werden würde. 


Wer Familie hat, erhält durch die Arbeit von zu Hause die Möglichkeit, mehr am Familienleben Anteil zu haben. Sei es ein gemeinsames Mittagessen, die Kids zum Training zu fahren oder von der Schule abzuholen oder von Zeit zu Zeit an Veranstaltungen teilnehmen zu können. Die logistischen Probleme und auch die Aufsicht der Kinder können durch die Arbeit im Homeoffice vorteilhafter gestaltet werden.



Ob für Sie persönlich die permanente Arbeit im Büro oder Homeoffice besser geeignet ist, hängt sehr stark von Ihrer persönlichen Situation ab, in welcher familiären Situation Sie sich befinden oder ob Sie nach einer Beförderung streben. Was Sie bei der Entscheidung für ein Homeoffice auf jeden Fall berücksichtigen sollten, ist ein ergonomisch gestaltetes Büro, um gesundheitliche Folgen von schlechter Haltung zu vermeiden. FlexiSpot hat eine breite Auswahl an höhenverstellbaren Schreibtischen, ergonomischen Stühlen und anderen gesundheitlich fördernden Möbel im Angebot.


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