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Anzeichen von Nährstoffmangel
07. Mar. 2022
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Nährstoffe sind wichtig für unseren Körper. Sie sorgen dafür, dass elementare Körperfunktionen, wie die Produktion von Hormonen, möglich sind. Umso wichtiger ist es, ausreichende Mengen dieser Nährstoffe aufzunehmen – ansonsten drohen viele gesundheitliche Probleme, die teilweise sogar lebensbedrohlich sein können.


Aus diesem Grund ist Nährstoffmangel ein ernstzunehmendes Thema. Denn eine unzureichende Zufuhr von bestimmten Nährstoffen kann schwere gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Wir werfen einen Blick auf die häufigsten Mangelerscheinungen und wie man sie erkennen kann. 


Wichtig: Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind kein Ersatz für eine Beratung und Behandlung durch den Arzt. Solltest du den Verdacht haben, unter einem Nährstoffmangel zu leiden, solltest du dich von einem Arzt untersuchen lassen.


Die häufigsten Nährstoffmangel und ihre Symptome

Eisen

Eisen ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Es hilft dabei, Sauerstoff über das Blut zu transportieren und ihn anschließend in den Muskeln zu speichern. Allerdings können wir dieses Spurenelement nicht selbst produzieren und müssen es daher über die Nahrung aufnehmen. Die häufigsten Anzeichen von Eisenmangel sind Müdigkeit, Schwindel sowie ein allgemeines Schwächegefühl. 


Als Teil einer ausgewogenen Ernährung nehmen wir Eisen über Lebensmittel wie Fleisch, Hülsenfrüchten und grünem Gemüse (Salat, Spinat) auf. Für besonders schwierige Fälle von Eisenmangel können auch Nahrungsergänzungsmittel helfen, diese sollten allerdings nur in Absprache mit dem Arzt aufgenommen werden. Bei einer gesunden Ernährung sollte es an Eisen nicht mangeln.


Jod

Jod ist vor allem für die richtige Funktion der Schilddrüse elementar wichtig. Da die Schilddrüse wiederum an vielen Funktionen unseres Körpers – etwa der Produktion von Hormonen – beteiligt ist, muss die Ernährung ausreichend Jod beinhalten. Eines der prägnantesten Symptome von Jodmangel ist eine Vergrößerung der Schilddrüse. Da es sich hierbei jedoch auch um viele andere Krankheitsbilder handeln kann, ist eine Abklärung mit dem Arzt sinnvoll. Der Arzt kann dann auch direkt Maßnahmen für die Bekämpfung des Jodmangels einleiten.


Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Zu viel Jod kann wiederum schädlich für den Körper sein. Das gilt zwar grundsätzlich bei allen Nährstoffen, bei Jod kann eine zu hohe Dosierung aber besonders gefährlich sein. Neben Nervosität und Zittern kann zu viel Jod auch auf das Herz schlagen und dort zu weiteren Erkrankungen führen. Daher sollte man die empfohlene Tagesdosis Jod auf keinen Fall überschreiten.


Magnesium

Vor allem für unsere Knochen und Zähne ist Magnesium von großer Bedeutung. Auch unsere Muskeln brauchen Magnesium, um die Reparatur der Muskelzellen (etwa nach einem Krafttraining) einzuleiten. Darüber hinaus ist das Spurenelement am Stoffwechsel beteiligt und hat sogar einen Einfluss auf unsere Psyche. Dennoch leiden Millionen von Menschen weltweit an Magnesiummangel.


Dieser Mangel äußert sich durch eine Vielzahl von Symptomen. An erster Stelle sind hierbei Muskelkrämpfe zu nennen, die besonders häufig bei zu wenig Magnesium auftreten. Aber auch der Herzrhythmus kann aus dem Tritt geraten und allgemeine Müdigkeit tritt ebenfalls häufig im Zusammenhang mit Magnesiummangel auf.


Magnesium kann über Lebensmittel wie Spinat und Nüsse, aber auch dunkle Schokolade aufgenommen werden. Präparate und Tabletten mit Magnesium gehören zu den bekanntesten Nahrungsergänzungsmitteln überhaupt, sollten aber nur bei einem klinisch diagnostizierten Mangel and Magnesium eingenommen werden.


Vitamin B-12

Grundsätzlich sind alle Vitamine ein wichtiger Bestandteil eines gesundes Lebensstil. Besonders Vitamin B-12 wird oftmals aber nicht ausreichend aufgenommen, was sich auf den Körper auswirken kann. Unsere Zellen brauchen Vitamin B-12, um richtig funktionieren zu können. Neben kognitiven Ausfällen wie Konzentrationsstörungen kann sich ein Vitamin B-12 Mangel auch durch Symptome wie Anämie, eine krankhafte Vergrößerung der roten Blutkörperchen, äußern. 


Glücklicherweise findet sich Vitamin B-12 in vielen verschiedenen Lebensmitteln. Vor allem Fleisch und Fisch enthalten das Vitamin in ausreichenden Mengen, um den täglichen Bedarf abzudecken. Auch andere Tierprodukte wie Eier und Milch enthalten Vitamin B-12. Damit das Vitamin produziert werden kann, müssen Mikroorganismen vorhanden sein. Pflanzliche Quellen sind somit ausgeschlossen.


Für Veganer kann die Aufnahme von Vitamin B-12 darum problematisch werden. Das Vitamin kommt fast ausschließlich in Fleisch und Tierprodukten vor, daher kann in so einem Fall eine Zuführung per Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Hierfür gibt es spezielle Präparate, die vom Arzt verschrieben werden können.


Omega-3-Fettsäuren

Bereits seit vielen Jahren wissen Forscher, dass nicht alle Fettsäuren schlecht sind. Vor allem Omega-3-Fettsäuren werden immer wieder als elementarer Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung hervorgehoben. Die Fettsäuren sind notwendig, um die Funktion unseres Immunsystems und des Herz-Kreislauf-Systems zu unterstützen. Allerdings nehmen viele Menschen nicht genug Omega-3-Fettsäuren über die Nahrung auf.


Die Fettsäuren kommen vor allem in Fischen und Meeresfrüchten vor. Es handelt sich hierbei um hochwertige Omega-3-Fettsäuren, die besonders gut von unserem Körper aufgenommen werden können. Allerdings sind die Mengen an Nährstoffen, die man so aufnimmt, oftmals nicht ausreichend. Daher kann es sinnvoll sein, zusätzliche Omega-3-Fettsäuren über Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen. Hierfür gibt es spezielle Tabletten und Kapseln, die oftmals rezeptfrei im Supermarkt erworben werden können.


Vitamin D

Als einziger Nährstoff auf dieser Liste kann Vitamin D nicht über die Nahrung aufgenommen werden. Das Vitamin wird über die Haut produziert und benötigt daher direkte Sonnenstrahlung. Es ist maßgeblich an Zellprozessen beteiligt und trägt dazu bei, dass unsere Muskeln richtig funktionieren. Vor allem Kinder benötigen viel Vitamin D, da es ansonsten zu Wachstumsstörungen kommen kann.


Ein Vitamin-D-Mangel äußert sich besonders stark durch Schwächegefühle und verminderte Muskelkraft. Gerade im Winter, wenn die Tage kurz und Sonnenschein rar gesät sind, droht eine unzureichende Einnahme von Vitamin D. Damit sind vor allem Menschen in den nördlichen Regionen gefährdet, zu wenig Vitamin D aufzunehmen. Bewohner von Regionen nahe des Äquators haben hingegen eher selten Probleme mit der Zufuhr von Vitamin D.


Daher gilt es, sich auch im Winter so viel wie möglich im Freien zu bewegen. Die wenigen Sonnenstunden, die einem in weiten Teilen Deutschlands zur Verfügung stehen, sollten bestmöglich genutzt werden. So kann einem Vitamin-D-Mangel effektiv vorgebeugt werden, auch, wenn das Wetter alles andere als optimal ist. 


Zusammenfassung

Nährstoffmangel ist ein weit verbreitetes Phänomen. Viele Menschen nehmen über ihre Nahrung nicht genug der teilweise lebensnotwendigen Spurenelemente auf und riskieren somit ihre Gesundheit. Mit ein paar Änderungen an der Ernährung können allerdings alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um die Nährstoffmängel zu verhindern. Achte darauf, dass du dich gesund und ausgewogen ernährst, viel Zeit an der Sonne verbringst und bei Mangelerscheinungen deinen Arzt aufsuchst. 


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