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Digitale Störungen – einen Onlinearbeitsplatz absichern

17 April. 2024

Ein sicherer Zugriff auf das Internet gehört zu einem modern eingerichteten Arbeitsplatz einfach dazu. Es ist das wichtigste Instrument, um aktuelle Recherchen zu betreiben und sich neues Wissen anzueignen. Darüber hinaus ist eine funktionierende IT auch für die Kommunikation immens wichtig. Allerdings gibt es – sowohl im Homeoffice, aber auch beim regulären Arbeitsplatz im Unternehmen – immer wieder einmal Systemstörungen und IT-Ausfälle, deren Ursache die Online-Arbeit ist. Es ist bekannt, dass Arbeitnehmer aufgrund von IT-Störungen nicht durcharbeiten können. Solche Störungen haben schließlich die Konsequenz, dass die IT-Geräte, mit denen die Arbeitnehmer arbeiten, nicht mehr funktionstüchtig sind.

IT-Ausfälle und Systemstörungen können ganz verschiedene Gründe haben. Primär basieren sie auf Funktionsstörungen der IT-Hardware. Digitale Störungen resultieren zumeist aus einer Überhitzung der IT-Hardware, die durch Verunreinigungen ausgelöst wird. Durch sie kommt es zu teils massiven Systemstörungen, wodurch wiederum Datenverluste entstehen können. Neben einer defekten IT-Hardware verursachen auch Stromausfälle oder fehlerhafte Softwareprodukte digitale Störungen. In den letzten Jahren ist eine wesentliche Gefahr für das Entstehen von Problemen mit der IT-Sicherheit im unternehmerischen Umfeld im Angriff aus dem Internet – zumeist in Form von Hackerangriffen oder Attacken mit Malware – zu suchen.

Die IT-Sicherheit im Homeoffice gewährleisten

Wenn die Mitarbeiter eines Unternehmens ihre Arbeit von zuhause aus erledigen, stellt dies eine zusätzliche Gefahr für die IT-Sicherheit dar. Daher ist eine gute Pflege der IT-Umgebung zuhause unbedingt erforderlich. Nur so lassen sich IT-Ausfälle vermeiden, die durch Probleme mit den digitalen Endgeräten des Nutzers zuhause entstehen. Dabei sollten die folgenden Aktionen regelmäßig durchgeführt werden:

● Regelkonformes Herunterfahren des Computers nach dem Arbeitstag

● Der Cache muss regelmäßig geleert werden

● Ist eine Verifizierung bei der Anmeldung von bestimmten Webanwendungen erforderlich, sollten Zugriffsdaten nicht im Webbrowser gespeichert werden

● Die gewählten Keywords sollten jederzeit sicher sein und regelmäßig gewechselt werden

Gerade beim Zugriff auf sensible Daten über das Internet muss ein VPN (ein Virtual Private Network) verwendet werden. Dieses Tool leitet den gesamten Online-Datenverkehr der Nutzer durch eine verschlüsselte Verbindung zu einem Server des VPN-Anbieters. Die Datenverschlüsselung garantiert, dass Dritte nicht unbefugt die Daten der Anwender auslesen können. Websites und externe Online-Dienste sehen lediglich die IP-Adresse des VPN-Servers, die private IP-Adresse bleibt dagegen verborgen.

IT-Ausfälle stellen ein hohes finanzielles Risiko für Unternehmen dar

Durch die Gefahren aus dem Internet, die zunehmende Vernetzung und die steigende Aggressivität der Cyberkriminellen kommt es immer häufiger zu IT-Störungen im Unternehmen. Durch gezielte Cyberangriffe wurden Daten verschlüsselt, sodass sie unbrauchbar für den Nutzer wurden. Zudem traten vermehrte Datenverluste auf, sodass die wertvollen Daten - beispielsweise von Kunden oder von Prozessen - für immer verloren waren.

IT-Ausfälle führen zu massiven Produktionseinschränkungen gleich auf mehreren Ebenen. Das Personal kann nicht mehr gezielt ihre Aufgaben verrichten, dies führt zu Verzögerungen in der Produktion von Produkten und einer verspäteten Markteinführung von Neuentwicklungen. Wird bekannt, dass ein Unternehmen Opfer von IT-Ausfällen oder Cyberkriminalität geworden ist, leidet auch die Kundenzufriedenheit. Auch der Ruf des Unternehmens wird teils massiv beschädigt.

IT-Ausfälle können jedes Unternehmen - ganz unabhängig von seiner Größe und Branche - betreffen. Ein akuter IT-Ausfall führt nicht nur zu Produktionsausfällen, Verlust von Kundenloyalität und einem veritablen Imageproblem. Häufig kann der Geschäftsbetrieb nicht mehr aufrechterhalten werden und die Beseitigung der IT-Störung ist mit teils hohen Kosten verbunden, die kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) in den Ruin treiben können. Großunternehmen leiden vermehrt unter den Begleitfaktoren wie der Beschädigung des Rufs und dem Datenverlust.

Insgesamt spielen vier Faktoren eine Rolle, die die Kosten, der durch IT-Ausfälle entstehen, genauer beziffern. Dazu gehört zunächst einmal der Umsatzverlust, der durch fehlende Produkte und den Verlust an Kunden entsteht. Doch auch die Kosten für die Wiederherstellung, d.h. die Kosten, die entstehen, um die Ursprungslage wiederherzustellen. IT-Ausfälle gehen automatisch mit einem Produktivitätsverlust einher, auch das zählt. Die immateriellen Kosten sind Folgekosten durch Imageverlust, Datenverlust und Informationsabfluss.

Ein weiterer Schritt in Richtung zu mehr IT-Sicherheit liegt in der Bestellung eines Beauftragten für die IT-Sicherheit im Unternehmen. Mithilfe eines IT-Sicherheitsbeauftragten können Unternehmen einen Fachmann einsetzen, dessen Aufgabe es ist, die IT-Sicherheit im Unternehmen dauerhaft zu beobachten und bei Gefahren einzuschreiten. Zudem existieren verschiedene Normen – wie die ISO 27001-Norm – die in Verbindung mit der Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO) auf Maßnahmen der Informationssicherheit hinweist.

IT-Monitoring zur Vorbeugung einsetzen

Vor allem durch die steigende Komplexität der IT-Infrastruktur wird die Gewährleistung der IT-Sicherheit in Unternehmen immer schwieriger. Doch es gibt Mittel und Wege, um IT-Ausfällen effektiv vorzubeugen. Das Schlagwort der Stunde lautet IT-Monitoring. Hierbei wird ein spezielles Software-Tool eingesetzt, das die Aktivitäten innerhalb der IT-Infrastruktur des Unternehmens genau beobachtet. Selbst kleinste Abweichungen von den gängigen Systemparametern werden durch dieses Tool in Echtzeit erfasst und sind ein Indiz dafür, dass irgendetwas nicht regelkonform abläuft. IT-Verantwortliche können daran ersehen, dass es ein Problem gibt und müssen proaktiv reagieren.

Die bestehende IT-Infrastruktur des Unternehmens muss immer ganzheitlich beobachtet werden. Aufgrund der ständig steigenden Vernetzung der IT-Systeme innerhalb des Unternehmens müssen sowohl die IT-Hardware als auch die IT-Software ständig beobachtet werden. Dies umschließt auch Anwendungen, die aus einer Cloud stammen und vielleicht durch einen Dienstleister bereitgestellt werden. Nur, wenn sämtliche IT-Komponenten im Rahmen des IT-Monitorings überwacht werden, lässt sich sicherstellen, dass IT-Störungen im Unternehmen nicht in Erscheinung treten. Moderne Monitoring-Tools können selbst den Schweregrad von IT-Ausfällen einschätzen.