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8 Tipps zur Gehaltserhöhung
30. Mar. 2022
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Wer bei einem Unternehmen angestellt ist, möchte natürlich auch immer wieder eine Gehaltserhöhung bekommen. Dabei sprechen wir nicht von gesetzlich geregelten Indexanpassungen oder ähnlichem, sondern von tatsächlichen Gehaltserhöhungen, beispielsweise im Zuge einer Beförderung oder durch Zusatzausbildungen. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengefasst, wie du sich an deine nächste erfolgreiche Gehaltsverhandlung heranwagen können.


Tipp 1: Stellst du keine Forderung!

Versetzt du sich in die Rolle Ihres Chefs. Du bist für die Entscheidungen über Gehaltserhöhungen zuständig und nun kommt einer deiner Mitarbeiter zu dir und fordert mehr Geld. Höchstwahrscheinlich wirst du auf ein derartiges Auftreten mit Ablehnung reagieren, wie die meisten anderen Menschen auch. Also wird es bei deinem Chef sehr wahrscheinlich genauso sein.  

 

Stattdessen solltest du insbesondere beim Thema Gehalt deutlich mehr Finesse an den Tag legen und psychologische Tricks zu deinem Vorteil nutzen. Vergisst du beispielsweise das Wort “Gehaltserhöhung” und sprichst du stattdessen von einer “Gehaltsanpassung”. Das klingt weniger fordernd und eröffnet die Frage, woran das Gehalt angepasst werden soll.  

 

Hast du neue Verantwortungen übernommen, oder eine neue Position? Hast du erfolgreiche Projekte abgewickelt, oder dem Chef einen tollen Kunden eingebracht? Dann hast du gute Argumente woran dein Gehalt angepasst werden könnte.

 

Tipp 2: Machst du den ersten Zug!

Wartest du nicht, bis der Chef auf dich zukommt, sondern ergreifst du selbst die Initiative. Sprichst du deinen Chef mit konkreten Zahlen auf deinen Gehaltswunsch an und lassen sie ihn wirken. Ist der Wert nicht allzu unrealistisch, ist die Chance hoch, dass sich der Chef auf eine Verhandlung einlässt und sich deine Argumente anhört. Versuchst du aber auf jeden Fall, dass deine Gehaltserwartungen dem Markt entsprechen. 

 

Die Höhe des Gehalts ist dabei abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie deiner Bildung, deiner Erfahrung, dem Standort des Unternehmens und der Größe des Unternehmens. 


Ein Tipp am Rande: Gehaltserhöhungen im eigenen Unternehmen belaufen sich meist auf zwischen 3 und 10 Prozent. Beim Wechsel in eine neue Firma können 20 Prozent Gehaltserhöhung durchaus realistisch sein. Insbesondere, wenn du abgeworben wirst.

 

Tipp 3: Akzeptierst du nie das erste Angebot!

Wenn dein Chef schneller war als du und dein ein Angebot vorlegt, solltest du diesem nie sofort zustimmen. Schließlich handelt es sich bei Gehaltsverhandlungen um Verhandlungen und eine Verhandlung hat immer zwei Parteien. Wenn dein Chef deinen ein Angebot macht, heißt das auch, dass du ihm die Erhöhung wert bist und dass er auch bereit ist , mit dir zu verhandeln. Diesen Spielraum für größere Erhöhungen musst du mit Fingerspitzengefühl ausloten und mit passenden Argumenten ausnutzen.

 

Tipp 4: Trittst du selbstbewusst auf!

Wenn du etwas für das Unternehmen geleistet hast, solltest du auf deine Leistungen auch stolz sein! Bringst du also auch klar zum Ausdruck, welchen Mehrwert du dem Unternehmen bringst und wie du zum wirtschaftlichen und finanziellen Erfolg Ihres Unternehmens beitragen. Ihr Chef wird die Wachstums und Umsatzzahlen des Unternehmens zweifelsohne auf dem Schirm haben. Aber du kannst ihm dennoch deutlich machen, wie groß dein persönlicher Anteil an dieser Steigerung ist und war. Zusätzlich wird er sich auch darüber freuen, wenn er sieht, dass du selbst deinen Wert für das Unternehmen kennen, denn die meisten Chefs möchten keine klassischen Angestellten, sondern viel lieber Unternehmer in ihrem Unternehmen beschäftigen. Unternehmer sind gute und motivierte Vorbilder, die auch andere Mitarbeiter zu guten Leistungen ermutigen können.

 

Tipp 5: Entkräftst du Gegenargumente!

Natürlich ist es immer wichtig nicht nur mit Argumenten um sich zu schlagen, sondern auch gezielt die Argumente der Gegenseite zu entkräften. Noch besser ist es jedoch, diese Gegenargumente gleich vorweg zu nehmen und zu entkräften, bevor sie besprochen werden. Jetzt fragst du sich wohl, wie du das tun kannst! Hier gibt es nur eine Prämisse: Vorbereitung, gute Vorbereitung, perfekte Vorbereitung! Überlegst du, welche Argumente dein Chef gegen eine Gehaltserhöhung bringen könnte. Notierst du diese Argumente und schreiben anschließend sämtliche deiner Argumente dazu, die die Gehaltserhöhung sehr wohl rechtfertigen. Damit hast du automatisch die Antworten vorbereitet und gehen viel selbstbewusster in die Verhandlung.

 

Tipp 6: Bewahrst du Ruhe!

Verhandlungen können gerne auch sehr hitzig oder gar emotionsgeladen werden. Natürlich gilt das auch für Gehaltsverhandlungen. Dennoch solltest du auf jeden Fall darauf achten sachlich zu bleiben und niemals auf eine persönliche Ebene zu gehen. Ganz egal was passiert, ob dein Chef Ihnen ein unpassendes Angebot macht oder gleich gar nicht mit Ihnen sprechen möchte, bleibst du sachlich, ruhig und selbstsicher.  

 

Siehst du es so: Wenn Verhandlungen jetzt scheitern - warum auch immer - wird sich bald wieder eine neue Möglichkeit bieten, die vielleicht sogar noch besser ist als aktuell. Wenn die Verhandlungen voranschreiten und sich zum Ende neigen, gewinnt in der Regel der Partner, der ruhiger ist. Reduzierst du also ganz bewusst dein Sprachtempo und sprichst du so besonnen wie möglich. Womöglich wird dein Chef das Tempo noch einmal erhöhen wollen und versuchst den Preis zu senken. In diesem Fall solltest du völlig gelassen bleiben und auf alles bereits besprochene verweisen. Damit kannst du sehr klar zum Ausdruck bringen, warum deine Gehaltsanpassung gerechtfertigt ist.

 

Tipp 7: Bleibst du flexibel!

Wenn dein Chef aktuell nicht in der LAge ist dir mehr Geld zu zahlen, muss das nicht gleich das Ende bedeuten. Mit einem höheren Gehalt werden Sie wahrscheinlich einen höheren Lebensstandard finanzieren wollen. Um das zu erreichen gibt es aber noch zahlreiche andere Möglichkeiten, als deinen Chef um mehr Geld zu bitten. Schlägst du ihm doch (für Sie attraktive) Alternativen vor, wie beispielsweise flexible Arbeitszeiten, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel, Mitarbeiterrabatte, Home-Office Möglichkeiten oder Sonderurlaube. Damit zeigst du auf der einen Seite, dass du deinen Chef verstehst und zu Kompromissen bereit bist, andererseits kannst du ihm so steuerliche Vorteile verschaffen und dem Unternehmen beispielsweise Sozialabgaben ersparen.


Tipp 8: Haltest du alles schriftlich fest!

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das trifft auch beim Gehalt zu. Sobald du sich auf einen Betrag geeinigt hast, solltest du ihn sofort gemeinsam schriftlich festhalten. Das dient als Sicherheit für beide Parteien und ermöglicht dir beiden nicht, noch einmal nach zu verhandeln - es sei denn, dass du beide möchtest - und das Ergebnis verschwindet nicht einfach unter dem Teppich! 

 

Alles gute für die nächste Verhandlung!

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