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8 Tipps, um deine Produktivität im Homeoffice zu steigern
07. Apr. 2022
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Besonders im Homeoffice neigen wir schnell dazu, uns durch zum Beispiel das Handy, die Kinder oder den Fernseher ablenken zu lassen, da uns niemand so über die Schulter guckt, wie es sich im Büro oft anfühlt. Es ist stattdessen eher unsere eigene Aufgabe, uns während der Arbeitszeit zu Produktivität zu zwingen. 

 

Dieses Problem betrifft dabei nicht nur die, die durch die Corona-Pandemie neu vom Homeoffice betroffen sind, sondern teilweise auch die, die freiwillig, beispielsweise als Selbstständiger, von zuhause aus arbeiten. Auch diese langfristig geübten Homeoffice-Arbeiter können mal einen schlechten oder unmotivierten Tag haben und dann hilft es, die richtigen Tipps in der Hinterhand zu haben und Vorkehrungen zu treffen.

 

To-Do-Lists

 

Mache jeden Tag nach Dienstschluss eine To-Do-Liste mit allen Aufgaben, die du im nächsten Dienst beenden oder neu anfangen musst. So musst du, wenn du dich zu deinem Arbeitsplatz begibst, nicht erst nachdenken, was noch gemacht werden muss, sondern du kannst ganz einfach deine To-Do-Liste abarbeiten. Selbst wenn man also, noch etwas verschlafen, direkt aus dem Bett ins Homeoffice gehen würde, könnten man so direkt arbeiten: Die Hürde wird gesenkt und es braucht weniger Überwindung, um anzufangen.

 

“Eat the Frog”-Methode 

 

Wenn Du die To-Do-Liste erstellt hast, markiere die Aufgaben, die du am ehesten fertigstellen musst, sowie die Aufgaben, auf die du am wenigsten Lust hast. Das sind die sogenannten “Frogs” oder Frösche, denn dieses Quaken hörst du den ganzen Arbeitstag im Hinterkopf, wodurch deine Motivation und deine Produktivität gemindert wird. 

 

Wenn du dich direkt am Anfang des Arbeitstages um diese Aufgaben kümmerst, ist der Rest deines Arbeitstages deutlich entspannter und du kannst dich mehr zurück lehnen, als wenn du die ganze Zeit noch an dieses Aufgaben denken müsstest.

 

Schaffe ein ordentliches und gesundes Arbeitsumfeld

 

Niemand sitzt gerne auf Stühlen, die Rückenschmerzen bereiten. Im Umkehrschluss heißt das, dass du auch nicht gern arbeiten wirst, wenn dein Arbeitsumfeld dir wortwörtlich Schmerzen bereitet. Wenn es so aussieht, als würdest du längerfristig im Homeoffice arbeiten, ist es also geradezu notwendig, dass du dir ergonomische Büromöbel besorgst.

 

Ebenso wichtig, und das auch bei kurzfristigem Homeoffice, ist es, das Arbeitsumfeld ordentlich und sauber zu halten. Wenn du jeden Morgen erst eine Viertelstunde aufräumen müsstest, bevor du an die Arbeit gehen kannst, ist es vollkommen verständlich, dass du keine Motivation hast, mit dem Arbeiten anzufangen.

 

Die Devise lautet “Aufräumen während des Arbeitens”, denn so kannst du direkt anfangen zu arbeiten, auch hier wird wieder die Hürde gesenkt.

 

Regelmäßige Pausen

 

Das gute am Homeoffice ist, dass man sich seine Pausen frei einteilen kann, nur leider machen das die wenigsten. Der Gedankengang dieser Personen ist dabei oft, dass sie ja früher fertig mit der Arbeit seien, wenn man weniger Pausen macht. Vergessen wird dabei allerdings oft, dass mit weniger Pausen auch die Produktivität sinkt und man dementsprechend oft länger arbeiten muss, wenn das Ziel ist, eine To-Do-List abzuarbeiten.

 

Besonders, wenn man von zuhause arbeitet stehen einem dabei alle Möglichkeiten für Aktivitäten während der Pause offen, sodass man diese beispielsweise auch mit der Familie verbringen kann.

 

Ebenfalls eine Überlegung wert ist die Pomodoro-Technik, bei welcher du zwischen 25-minütigen Arbeitsintervallen jeweils 5 Minuten Pause machst und dich dabei strikt an die To-Do-Liste hältst. Nach vier dieser Intervalle machst du dann eine 20-30-minütige Pause. Wichtig bei dieser Methode ist, dass man sich in der Zeit, in der man arbeitet, wirklich keine Ablenkungen erlaubt, das heißt Klingelton aus und in einen ruhigen Raum setzen.

 

Eigene Deadlines setzen

 

Diese Deadlines können entweder stündlich sein, also zum Beispiel “Um 15 Uhr ist der Bericht fertig.”, oder einen Tag festlegen. Idealerweise setzt du deine Deadline ein paar Tage früher an als die Deadline deines Arbeitgebers, denn so hast du immer ein bisschen Puffer bis zur Abgabe. Du kannst dann also entweder noch entspannt Änderungen vornehmen oder die Aufgabe früher abgeben. Sinn dabei ist vor allem, dich zum einen produktiver zu machen, aber auch den Stress von dir zu nehmen, der oft mit dem Homeoffice einhergehen kann.

 

Arbeitest du besser allein oder in einer Gruppe? Wenn du gerne allein arbeitest, dann ist das Homeoffice kein großes Problem für dich, wenn du gerne in einer Gruppe arbeitest, musst du allerdings ein bisschen kreativer werden. Wenn dir Videoanrufe zum Beispiel nicht reichen, könntest du einen Kollegen zu dir nach Hause einladen, denn dort könnt ihr dann zusammen an dem Projekt arbeiten, das gerade benötigt wird.

 

Jeden Tag zur selben Zeit arbeiten

 

Gewohnheiten sind extrem wichtig, um uns gewissermaßen auszutricksen, wenn die Motivation mal ausbleiben sollte. Ein Zitat besagt, dass Motivation das ist, was einen anfangen lässt, aber Gewohnheit einen diese Tätigkeit weitermachen lässt. So ist es wahrscheinlich auch bei dir. Als du deinen Job angefangen hast, warst du wahrscheinlich die ersten paar Wochen Feuer und Flamme und danach wurde es schnell zur Gewohnheit für dich, jeden Tag ins Büro zu fahren. 

 

Diese Gewohnheit musst du auch zuhause beibehalten, denn sonst brauchst du tatsächlich Tag für Tag Energie und Motivation, diesen Beruf weiterzumachen. Das ist besonders problematisch im Home Office, denn hier gibt es während der Arbeitszeit, anders als im Büro, durchgängig Ablenkungsmöglichkeiten, die deinem Gehirn viel einfacher und dadurch attraktiver erscheinen als die Arbeit.

 

Für Ausgleich sorgen

 

Die Maximierung deiner Produktivität, aber in diesem Fall auch deiner mentalen Gesundheit, hört nicht auf, nur weil deine To-Do-Liste für die Arbeit abgehakt ist. 

 

Es ist ebenfalls von größter Wichtigkeit, dass du dich nach der Arbeit nicht nur von deinem Arbeitsstuhl auf das Sofa fallen lässt, um dich, nun wo die Pflichtaufgaben erledigt sind, endlich ablenken zu können. Stattdessen solltest du mindestens ein bis zwei Stunden mit Dingen verbringen, die dir einen Ausgleich schaffen. Das kann Sport sein, genauso gut aber auch Zeit mit der Familie, Kochen oder kreative Hobbies.


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