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8 Dinge, die deinen Chef bei der Arbeit im Homeoffice beeindrucken werden
26. May. 2022
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Die Arbeitswelt im Homeoffice ist für viele Arbeitnehmer und auch für einige Führungskräfte noch relativ neu. Und der Versuch, sich mit der richtigen Etikette für die Arbeit von zu Hause aus zurechtzufinden, kann selbst für die leistungsstärksten Mitarbeiter eine Herausforderung darstellen.

Wenn dein Büro gleichzeitig dein Schlaf- oder Esszimmer ist, ist dein Chef nicht da, um zu sehen, ob du eine zweistündige Facebook-Pause machst oder ob du erst um 11 Uhr an deinen Computer kommst. Das heißt, dass du für deine Handlungen verantwortlich bist, dass du arbeitest, wie du es im Büro tun würdest. Hierzu musst du dir einige Gewohnheiten aneignen, um auch bei der Arbeit im Homeoffice professionell zu bleiben.

Nur weil dich dein Chef nicht sehen kann, bedeutet dies nicht, dass du dich auf die faule Haut legen solltest. Irgendwann kommt die Wahrheit dann doch ans Licht. Und damit du bei ihm einen guten Eindruck hinterlässt und zeigst, dass du dich zu Hause ebenso bemühst, haben wir einige hilfreiche Tipps für dich:

1. Stelle viele Fragen

Die Kommunikation online kann sich etwas schwieriger gestalten als vor Ort im Büro. Detailorientierte Fragen dazu zu stellen, wie Aufgaben erledigt werden sollten, kann ein Weg sein, deinem Vorgesetzten zu demonstrieren, dass du deine Arbeit ernst nimmst. Es zeigt, dass du die engagierst und versuchst, deine Sache am besten zu erledigen. 

Da die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht wegfällt, ist es umso wichtiger, lieber mehr Fragen zu stellen als zu wenig und dann die Tätigkeit falsch oder ungenügend auszuführen. Natürlich sollten deine Fragen jedoch im Rahmen bleiben, nicht, dass du den Eindruck erweckst, dass du nicht fähig bist, die Aufgabe zu lösen.

Beide Seiten, sowohl dein Chef als auch du selbst, müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Fernarbeit eine andere Form von Kommunikation erfordert. Sonst fühlt man sich schnell alleine gelassen oder dein Vorgesetzter bekommt den Eindruck, dass du nichts tust.


2. Gib regelmäßige Statusupdates


Bei der Fernarbeit hat sich die Strategie besonders gut bewährt, dass die Mitarbeiter Statusupdates übermitteln, welche lediglich zur Information für den Vorgesetzten dienen. Eine Antwort darauf ist nicht notwendig, sodass diese Meldungen keine Zeit von ihm erfordern. 


Doch wenn du einmal wöchentlich – oder je nach Projekt öfter – einen Zwischenstand mitteilst, kann er genau sehen, wo du stehst und was du getan hast. Hier kannst du auch schon eventuell aufkommende Fragen notieren, die du dann im geplanten Meeting besprechen wirst. 


Es ist eine Gelegenheit für dich, zu deinen eigenen Bedingungen zu teilen, woran du arbeitest und was du erreicht hast. Besonders dann, wenn du nicht unbedingt einen kurzen Plausch an der Kaffeemaschine führen oder im Büro des Chefs vorbeischauen kannst.


3. Sei flexibel


Wenn du im Homeoffice arbeitest, ist einer der Punkte, der deine Vorgesetzten besonders beeindrucken kann, Flexibilität. Damit ist jedoch nicht gemeint, dass du rund um die Uhr verfügbar sein musst, sondern natürlich lediglich während der Arbeitszeit. Signalisiere also deinem Chef, dass er dich jederzeit während der Bürozeiten erreichen kann. Damit bist du nicht nur flexibler, sondern auch transparenter. 


Dies lässt Raum für spontane Besprechungen und Terminänderungen, wenn sie notwendig sind. Darauf solltest du vorbereitet sein und die eventuellen Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Hier kommt es natürlich auch darauf an, welche Abkommen ihr getroffen habt. Hat dein Chef nichts dagegen, dass du jeden Tag die Kinder von der Schule abholst, dann ist dies selbstverständlich eine Zeit, die er dann auch respektieren muss. 


Achte vor allem darauf, dass du bei Calls und Videokonferenzen stets pünktlich bist – am besten ein paar Minuten vor Start. Dies zeigt, dass man sich auf dich verlassen kann und dass du die wertvolle Zeit von anderen respektierst. Diese Calls sollten dann zudem auch immer an deinem Arbeitsplatz stattfinden, nicht immer irgendwo anders wie im Garten, Supermarkt etc. 


4. Investiere in eine gute Technologie


Du kannst die Qualität der Videos verbessern, indem du eine HD-Webcam verwendest. Dies verbessert die Klarheit des Video-Feeds und auch den Ton. Am besten kaufst du eine Kamera, welche über ein Rauschunterdrückungssystem verfügt, welches Hintergrundgeräusche ausblendet. 


Du kannst jedoch auch ein Headset verwenden, welches ein Mikrofon mit Rauschunterdrückung hat. Damit werden sogar Hintergrundgeräusche wie das Tippen, wenn du dir Notizen machst oder von außen gedämpft und somit sorgst du für viel weniger Störungen. 


5. Sei stets transparent


Ein ehrliches Zeitmanagement ist beim Remote-Arbeiten extrem wichtig. Dies setzt vor allem voraus, dass du dich an verabredete Termine hältst. Wenn du zum Beispiel die Kinder von der Schule abholen musst, blockiere diese Zeit in deinem Kalender und schreibe auch hinein, um was es sich handelt. Doch dass die Wäsche gewaschen werden muss, der Hund Gassi will oder du den Einkauf noch zu erledigen hast – und all das während der Arbeitszeit – das wird keinen guten Eindruck hinterlassen. 


Sollte es sich wirklich um etwas Wichtiges handeln, dann kommuniziere dies offen. Andernfalls solltest du diese Tätigkeiten in deine Freizeit nach den Bürozeiten verlegen – auch wenn es verlockend ist. Insgesamt erfordert die Arbeit aus der Ferne Transparenz, Integrität und Hartnäckigkeit.


6. Richte eine virtuelle Kaffeepause/Happy Hour ein


Bei der Arbeit von zu Hause fehlt es an sozialer Interaktion. Die Gespräche bei einem Kaffee mit den Kollegen fallen weg, man geht nicht mehr nach der Arbeit auf einen Drink und kann nicht mal schnell was fragen. Um dies auszugleichen, solltest du mit deinen Kollegen eine virtuelle Kaffeepause machen oder dir nach der Arbeit zusammen einen Drink gönnen. 


Teile deinem Chef mit, dass du gerne so eine informelle Veranstaltung organisieren würdest. Damit signalisierst du, dass du dich um das Wohl des gesamten Teams kümmerst.


7. Erscheine stets frühzeitig zu virtuellen Meetings


Eines der Dinge, die am meisten beeindrucken, ist, wenn Remote-Mitarbeiter früh zu den Teambesprechungen kommen. Dies zeugt auch von Respekt, dass man nicht leichtfertig mit der Zeit der anderen umgeht. Es gibt fast nichts Frustrierendes, als zehn Minuten lang zu warten, bis es endlich jeder geschafft hat, sich einzuwählen. 


Indem du dich ein paar Minuten früher anmeldest und alles bereit hast, zeigst du, dass du dich bemühst, ein produktives Mitglied des Teams zu sein und Respekt vor allen und ihre Zeit hast.


8. Rekapitulierre Aktionspunkte am Ende der Meetings


Da es bei der Arbeit im Homeoffice noch schwieriger ist zu erkennen, wer was macht, ist es immer sinnvoll, dies am Schluss noch einmal zusammenzufassen. Damit zeigst du, dass du den Überblick behältst, den nächsten Schritten folgen wirst und sicherstellst, dass nichts untergeht. 

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