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7 typische Fehler beim Arbeiten am Computer
15. Jul. 2021
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Meist bemerken Sie erst dann, dass Sie bei der Arbeit am Computer etwas Falsches tun, wenn es bereits zu spät ist. Die Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich werden immer schlimmer und der Rücken macht Ihnen so richtig zu schaffen.


Auch Müdigkeit und Abgeschlagenheit kann von Fehlern bei der Arbeitshaltung am Computer kommen. Dies geht nicht selten so weit, dass Sie unter Schlaflosigkeit leiden. Doch alles, was Sie tun müssen, sind ein paar Änderungen bei der Arbeit vorzunehmen.


Wir haben Ihnen 7 typische Fehler beim Arbeiten am Computer zusammengefasst, welche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben und wie Sie dies ändern können. 


1. Sie sitzen zu aufrecht

Mutter hatte ausnahmsweise nicht recht! „Sitz gerade!“ ist ein gut gemeinter, aber falscher Rat. Durch das Sitzen im 90-Grad-Winkel belasten Sie Ihre Wirbelsäule mehr, als wenn Sie die Rückenlehne des Bürostuhls ein wenig nach hinten neigen, etwa 100-110 Grad. Durch das leichte Zurücklehnen mindern Sie die Belastung des Rückens um bis zu 25 %. 


Die ideale Position für den Rücken ist tatsächlich das Liegen. Haben Sie einen Bürostuhl, welcher sich auf 135 Grad nach hinten stellen lässt, wie der ergonomische Gamingstuhl von FlexiSpot, sollten Sie sich in den Pausen öfter mal zurücklehnen, um die Wirbelsäule zu entlasten. 


2. Sie lehnen sich nach vorne

Ein weiterer Haltungsfehler, den Sie eventuell unbewusst machen, ist das sich nach vorne beugen, wenn Sie den Computer benutzen. Während die aufrechte Position unnötigen Druck auf Ihre Wirbelsäule ausübt, hat das „nach vorne Lümmeln“ noch schlimmere Auswirkungen auf die Gesundheit.


Nicht nur die Wirbelsäule wird dabei unnötig belastet, sondern auch die Lungenkapazität vermindert sich. Die Lungen pumpen weniger Sauerstoff in Ihren Körper und wichtige Organe wie das Gehirn erhalten nicht genügend O2, um in voller Leistung arbeiten zu können.


Ihre Brustmuskulatur muss sich beim Atmen ungestört ausdehnen können, um die Lungen vollkommen mit Luft zu füllen. Sinken Sie nach vorne in Ihren Stuhl, schränken Sie die Ausdehnung ein. 


Sie können dem vorbeugen, indem Sie zwischendurch das Sitzmöbel wechseln. Verwenden Sie einen „aktiven“ Stuhl wie den ergonomischen Wobble Hocker von FlexiSpot. Durch seine flexible rotierende Basis bleiben Sie während des Sitzens in Bewegung und beugen somit Sitzermüdung vor. 


Um zu vermeiden, dass Sie zu oft nach vorne gebeugt arbeiten, sollten Sie Ihre Rückenmuskulatur stärken. Kniebeugen und Liegestütze eignen sich bestens dafür.



3. Sie haben die Höhe Ihres Bürostuhls falsch eingestellt

Was tun Sie als Erstes, wenn Sie an einem Arbeitsplatz ankommen? Die Höhe Ihres Stuhls einstellen. Die meisten Menschen denken, dass die optimale Höhe die ist, wenn die Füße auf dem Boden ruhen. Das ist jedoch nicht ganz richtig. 


Ist Ihr Arbeitstisch nicht höhenverstellbar, sollten Sie den Bürostuhl so einstellen, dass Ihre Unterarme auf der gleichen Höhe wie Ihr Schreibtisch sind und die Ellbogen sich in einem 90 bis 100-Grad-Winkel befinden. Dabei müssen die Unterarme parallel zum Schreibtisch, Ihre Schultern entspannt und die Handgelenke beim Tippen gerade sein.


Wenn Sie Ihren Sitz richtig einstellen und Ihre Füße damit in der Luft baumeln, können Sie eine Fußstütze verwenden. So liegen sie flach auf und die Knie bilden einen 90-Grad-Winkel. Am besten verwenden Sie einen ergonomischen höhenverstellbaren Schreibtisch, um Ihren gesamten Arbeitsbereich auf die optimale Höhe einzustellen.


4. Sie tippen im falschen Winkel an der Tastatur

Warum die meisten Tastaturen noch immer zwei Füße zur Erhöhung am hinteren Ende haben, ist ein Rätsel. Ursprünglich sollte dies das Erreichen der hinteren Tasten erleichtern, jedoch werden die Handgelenke damit nach oben gebogen und Sie riskieren eine Schädigung der Gelenke und Sehnen. Diese können so schwerwiegend werden, dass Sie einen operativen Eingriff benötigen oder eine dauerhafte Schädigung der Nerven erleiden. 


Lassen Sie die Tastatur ohne Erhöhung flach auf dem Tisch liegen, damit Ihre Handgelenke eine gerade Linie mit den Unterarmen bilden. Die Handgelenke können ein wenig nach unten zeigen, jedoch niemals nach oben.


Am besten benutzen Sie eine Tastaturablage, welche die Handballen beim Tippen abstützt. Damit stellen Sie sicher, dass die Gelenke nie nach oben zeigen. Wenn Sie einen Laptop verwenden, heben Sie den Bildschirm an, indem Sie ihn auf einem Stapel Bücher oder einen Laptopständer platzieren. Verwenden Sie eine externe Tastatur, um eine gute Ergonomie beim Tippen zu erzielen. 


5. Sie stehen zu viel bei der Arbeit

Sie sind nun verwirrt, denn Sie hören immer, wie schädlich zu langes Sitzen sei und dass man an einem Stehpult arbeiten soll? Sie vermeiden damit doch das Risiko von Herzerkrankungen, entlasten die Wirbelsäule und verbessern Ihre Produktivität, wenn Sie im Stehen tätig sind. 


Das ist richtig, doch zu langes Stehen ist genauso schädlich wie zu langes Sitzen. Die Abwechslung macht den entscheidenden Unterschied! Die meisten Befürworter des Stehpultes vergessen zu erwähnen, dass Sie idealerweise jede Stunde oder alle zwei Stunden vom Sitzen zum Stehen und umgekehrt wechseln sollten. 


Stehen Sie zu lange, muss sich Ihr Herz-Kreislauf-System zu sehr anstrengen, um den Blutfluss im Oberkörper aufrechtzuerhalten. Zusätzlich sammelt sich zu viel Blut in Ihren Beinen, sie schwellen an und fühlen sich sehr unangenehm an. 


Sie können zwischendurch zudem auch andere Positionen einnehmen, um sich zu entspannen oder den Körper zu dehnen. Wie zum Beispiel in die Hocke gehen, knien oder Squatten. Diese aktiven Sitzhaltungen sind besser als das Sitzen, um Muskelaktivität zu induzieren.


6. Ihr Monitor ist zu hoch oder zu niedrig

Es gibt aber auch so viel zu beachten! Da haben Sie sich gerade auf die Position ihrer Tastatur und der Maus konzentriert, und nun heißt es, Sie hätten Ihre Nacken- und Schulterschmerzen, weil Sie Ihren Computerbildschirm falsch eingestellt haben. 


Wenn Sie ihn zu hoch einstellen, werden Sie gezwungen, Ihren Kopf nach hinten zu neigen. Wenn Sie ihn zu niedrig platzieren, müssen Sie Ihren Nacken dehnen. Beides führt zu Verspannungen und kann sich sogar dauerhaft negativ auf die Nackenwirbel auswirken.


So stellen Sie den Monitor richtig ein:


  • Platzieren Sie ihn direkt vor sich in der Mitte. Sie sollten Ihren Hals oder Körper beim Blick auf den Bildschirm nicht verdrehen müssen.

  • Passen Sie die Höhe des Monitors so an, dass sich der obere Bildschirmrand auf oder etwas unter Augenhöhe befindet.

  • Stellen Sie ihn etwa eine Armlänge von sich entfernt, um eine Überanstrengung der Augen zu vermeiden.


7. Sie klemmen das Telefon beim Telefonieren zwischen Schulter und Ohr

Jeder hat es schon mal gemacht, den Telefonhörer mit der Schulter an das Ohr zu pressen, damit Sie die Hände frei haben. Dies ist ein absolutes No-Go. Beim Neigen des Nackens belasten Sie die Nacken- und Schultermuskulatur so sehr, dass Sie bereits nach kurzer Zeit Verspannungen spüren und Zerrungen erhalten. 


Verwenden Sie immer ein Headset oder wenn Sie im Homeoffice arbeiten, können Sie das Telefon auch auf Freisprechen stellen. 




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