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7 Tipps zu besserer Kommunikation
05. Nov. 2021
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Häufig scheitern Gespräche, ob beruflich oder privat, an scheinbaren „Kleinigkeiten“.

Es wimmelt nur so vor Schuldzuweisungen, Emotionen, unklaren Ausdrücken und Missverständnissen und plötzlich war das mit der Beziehung oder dem Kaufvertrag zu tun.

Man geht womöglich verstimmt auseinander und will sich am besten nie wieder sehen.

Dabei lässt sich Kommunikation mit wenigen kleinen Tipps oft deutlich verbessern!

Wir haben hier die 7 wichtigsten Tipps für Sie zusammen getragen, wie Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten fördern.

 

Tipp 1: Trennung Beziehung und Sache

Gerade im Beruflichen Bereich ist es unabdingbar die Beziehung zum Gesprächspartner unbedingt von dem Gesprächsgegenstand zu trennen.

Egal ob Sie die besten Freunde sind oder eher schlecht auf einander zu sprechen, nichts davon sollte mit in das Gespräch mitgenommen werden.

Lassen Sie sich nicht von Ihren Emotionen leiten, sondern kommunizieren Sie sachlich und fachlich.

Sprechen und diskutieren Sie über Fakten, nicht über persönliche Befindlichkeiten. Diese haben am Gesprächstisch nichts zu suchen.

 

Tipp 2: Selbst und klar mitteilen

Machen Sie sofort Schluss mit „Du-Botschaften“ wie „Du hast gesagt!“, „Du hast doch aufgetragen…“. Das führt beim Angesprochen automatisch zu einer Abwehrhaltung und macht Konsens sehr schwer.

Steigen Sie also stattdessen auf „Ich-Botschaften“ um wie „Ich habe deine Worte so verstanden: …“, „Ich habe deine Anweisung so verstanden: …“

Das hat den Vorteil, dass das Gegenüber Ihre Gedanken erfährt, ohne sich aber angegriffen zu fühlen.

Hier kommt selten eine Abwehrhaltung als Reaktion, was ein gemeinsames Gespräch deutlich fördert.

Außerdem ist ab jetzt Schluss mit Vorwürfen wie „Sie hätten doch…!“ oder mit unklaren Verallgemeinerungen wie „eigentlich“, „normalerweise“ oder mit unklaren Aussagen wie „Man könnte doch“, „Wir möchten“ oder „Wir sollten“.

Steigen Sie stattdessen um auf klare, deutliche Worte wie „Ich will…“, „Ich denke…“

Beachten Sie auch hier wieder die Kombination aus Ich-Botschaft und klarer Sprache!

 

Tipp 3: Aktiv Zuhören

Reden ist Silber, Zuhören ist Gold. Dieses leicht abgewandelte Sprichwort könnte wahrer nicht sein. Aber wie geht das denn am besten?

Versuchen Sie immer zuerst Ihren Gesprächspartner zu verstehen.

Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie nach oder bitten Sie Ihr Gegenüber seine Worte zu wiederholen. Reflektieren Sie außerdem immer, was Sie gerade gehört haben, vielleicht hat Ihr Gegenüber etwas anderes gemeint, als Sie gehört haben?

Damit können Sie Missverständnisse gleich im Keim ersticken und Ihr Gegenüber erhält gleichzeitig die Gelegenheit sich zu erklären, oder leichter verständlich auszudrücken.

Dennoch sollten Sie immer die Situation im Auge behalten. Selbst mit den besten Kommunikationstechniken und dem sachlichsten Gespräch, können die Emotionen leicht hochkochen.

Wenn Sie merken, dass die Situation angespannt wird, machen Sie eine Pause, damit sich die Gemüter bei etwas Kaffee und Smalltalk wieder abkühlen können.

 

Tipp 4: Respekt

Zeigen Sie immer (unter anderem mit aktivem Zuhören), dass Sie Ihr Gegenüber respektieren.

Sprechen Sie höflich und lassen Sie die anderen immer ausreden. Fragen Sie anschließend nach, ob Sie alles richtig verstanden haben.

Ab und zu ein ehrliches Wort der Anerkennung (ohne zu Schmeicheln!) kann ebenfalls Wunder bewirken und Respekt vor der Person und/oder den Leistungen dieser Person ausdrücken.

 

Tipp 5: Vorbereitung

Gehen Sie niemals mehr ohne Vorbereitung in ein Gespräch. Sie müssen jetzt nicht ellenlange Notizen oder Agenden vorbereiten. Aber die wesentlichen Punkte müssen Sie wissen:

Was wollen Sie mit dem Gespräch erreichen? Das erleichtert Ihnen, sich im Gespräch gezielt in die Richtung Ihres Zieles zu bringen.

Was will Ihr Gegenüber mit dem Gespräch erreichen? Das gilt es in jedem Fall herauszufinden. Optimalerweise können Sie das bereits im Vorhinein abklären. Wenn nicht, ist es sehr wichtig im Gespräch auszuloten, welche Ziele Ihr Gegenüber verfolgt.

Sobald Sie beide Punkte abgehakt haben, kommt nämlich der wesentliche Punkt: Finden Sie Gemeinsamkeiten! Selbst wenn es zu Meinungsverschiedenheiten kommen sollte, können Sie so immer auf das gemeinsame Ziel zu sprechen kommen. Damit können Sie das Gespräch rasch in die Richtung Ihrer beiden Ziele lenken.

Sie können Ihrem Gegenüber auch gerne sehr deutlich sagen, dass Sie beide auf derselben Seite stehen. Das hilft oft ungemein die Kommunikation zu verbessern. Gemeinsam für etwas zu kämpfen fühlt sich deutlich besser an als verbal gegen einander zu kämpfen. Es ist unwahrscheinlich, dass Ihr Kunde etwas von Ihnen kauft, wenn Sie nicht auf derselben Seite stehen.

Daher ist Vorbereitung einer der wichtigsten Punkte, bevor das Gespräch überhaupt erst beginnt.

 

Tipp 6: Zeit nehmen

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für das Gespräch. Wenn 15 Minuten nicht reichen, müssen Sie eben mehr Zeit im Vorhinein einplanen.

Wenn das Meeting dann aber geplant ist, hat nichts anderes Vorrang! Lassen Sie sich auf keinen Fall ablenken. Das zeigt Respekt und auch, wie wichtig Ihnen das Gespräch ist!

Fassen Sie sich außerdem möglichst kurz und (zurück zum Zuhören) geben Sie Ihrem Gegenüber möglichst häufig die Möglichkeit selbst zu sprechen. Menschen LIEBEN es sich selbst sprechen zu hören!

 

Tipp 7: Nachfragen und Wiederholen

Dieser Punkt ist äußerst wichtig. So oft wie möglich (ohne dass es künstlich wirkt) sollten Sie nachfragen und das eben Gehörte wiederholen. Das können Sie mit Phrasen wie: „Habe ich Sie richtig verstanden, dass…?“ oder „Für mich hat das geklungen, als ob…“ oder „Ich habe das so und so verstanden. Ist das korrekt?“.

Probieren Sie es gerne einmal aus. Wenn Sie etwas gar nicht verstanden haben, können Sie das auch gerne in aller Deutlichkeit sagen: „Ich habe das nicht verstanden. Können Sie das bitte noch einmal wiederholen?“.

Damit stellen Sie sicher, dass Sie alle von der gleichen Sache sprechen und dasselbe Verständnis vom Gesprächsthema haben!

 

Fazit

Kommunikation ist alles andere als einfach. Aber mit den richtigen Mitteln, ist es sehr rasch möglich, eine gute Basis aufzubauen. Obwohl das Beispiel hier eher auf den beruflichen Bereich bezogen war, gelten alle diese Punkte ebenso im privaten Bereich.

Und merken Sie sich eines unbedingt: Zum Streiten gehören immer zwei.

Wenn Sie also immer ruhig und respektvoll bleiben, wird es Ihrem Gegenüber sehr schwer fallen mit Ihnen zu streiten. Damit können Sie sehr rasch selbst schwierige Gespräche sehr gut meistern.

Üben Sie die einzelnen Punkte gerne in Ihren nächsten Gesprächen! Je mehr Sie davon umsetzen, desto besser, denn Sie werden sehen, die Kombination aus all diesen Punkten ist noch einmal deutlich stärker, als die einzelnen Punkte alleine!

 

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