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7 Maßnahmen für gesunde Augen bei Bildschirmarbeit im Büro
06. Jun. 2022
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Im Büro kommt man um intensive Bildschirmarbeit meist nicht herum: Fast alles findet dort mittlerweile digitalisiert statt und durch Corona wurden sogar eine Vielzahl der Meetings, die sonst analog stattfanden, durch Videokonferenzen ergänze oder sogar komplett ersetzt. Dabei warnen Mediziner, dass digitale Geräte mit Bildschirmen schädlich für unsere Augen sind. Besonders Personen, die in den 80ern geboren sind, seien demnach besonders gefährdet, denn in dieser Generation leiden fast 70 Prozent unter Symptomen, die die Augen betreffen und auf digitale Geräte zurückgeführt werden können, so eine US-Studie. 

Dieser Effekt wird besonders verstärkt dadurch, dass oft nicht nur im Büro an Bildschirmen gearbeitet wird, sondern auch in der Freizeit vieles mit Bildschirmen zu tun hat. Das fängt an dabei, dass man Nachrichten oft digital wahrnimmt und manchmal Videotelefonate mit Freunden macht, die weiter weg wohnen. Allerdings machen besonders lange Serienmarathons oder endloses Scrollen aus Social Media den Augen zu schaffen.

Um bei dieser Flut an digitalen Geräten die Augen zu schützen, haben wir einige simple Maßnahmen gesammelt, die helfen, Schäden an den Augen vorzubeugen.

Tageslicht statt künstlichem Licht

Wer kann, sollte um die Augen zu schonen mit so viel natürlichem Licht wie möglich arbeiten, denn das ist besonders gut für die Augen. Lampen dienen dann eher einer zusätzlichen Beleuchtung, wobei auch hier darauf geachtet werden kann, dass das Licht eher warm ist und so die Augen schont. Das heißt zum Beispiel, dass man möglichst nah am Fenster arbeitet. Idealerweise sollte die Blickrichtung parallel zu den Lichtquellen verlaufen, zum Beispiel, indem man den Bildschirm seitlich zu dem Fenster aufstellt. Wer nicht so flexibel mit dem Tisch ist, kann mit einem hochwertigen Bildschirmhalter noch viel reißen, denn diese lassen sich nicht nur nach oben und nach unten, sondern auch zur Seite und im Winkel verstellen. So ist man mit der Stellung des Bildschirms flexibler.

Gleichzeitig sollte man aufpassen, dass Blendungen vermieden werden. Wenn der Monitor direkt vor dem Fenster steht, dann kommt das Sonnenlicht oft direkt in die Augen des Nutzers und blendet. Das führt einerseits zu mehr Stress für die Augen, ebenso wie andere Blendungen oder Reflexionen auf dem Bildschirm, andererseits kann eine Folge aber auch sein, dass man die Dinge auf dem Bildschirm gar nicht mehr richtig erkennen kann und dadurch der Arbeitsfluss gestört wird.

Den Bildschirm richtig einstellen

Je nachdem, wie ein Bildschirm in der Höhe, der Neigung und der Entfernung eingestellt ist, kann das digitale Arbeiten weniger oder mehr Belastung für die Augen hervorrufen.

Auch die Körperhaltung wird maßgeblich durch die Stellung des Bildschirms beeinflusst: Ist der Bildschirm falsch eingestellt, versucht man mit seiner Haltung diese Einstellung zu kompensieren, es kommt schnell zu Fehlhaltungen - selbst wenn man einen ergonomischen Stuhl hat.

Der Blick sollte beim Arbeiten idealerweise leicht nach unten geneigt sein, allerdings so, dass man den Nacken dafür nicht merklich nach unten beugen muss. Dann soll der gesenkte Blick etwa senkrecht auf die Oberfläche des Bildschirms fallen. Dies kann erreicht werden, indem man den Monitor leicht nach oben neigt. Um Kopf und Nacken zu schonen, sollte der Bildschirm außerdem bei einer geraden Sitzposition im Zentrum des Blickfelds stehen und bezüglich der Entfernung wird ein Richtwert von 60 bis 70 cm zwischen den Augen und dem Bildschirm genannt.

Pausen für die Entlastung der Augen

Mit Mischarbeit, also indem man die Tätigkeit am Bildschirm regelmäßig durch analoge Arbeit unterbricht, kann man den Augen etwas Entlastung bieten, ohne gleich komplett aus dem Arbeitsfluss zu kommen. Arbeit, die hier mitinbegriffen sein könnte, ist zum Beispiel Telefonate, Meetings oder auch einfache Gänge zum Drucker. Gleichzeitig kann man allerdings auch immer wieder kurze Pausen machen, die neben der Schonung der Augen auch erreichen können, dass die allgemeine Produktivität während der Arbeitsphase gesteigert wird. Das wohl bekannteste Konzept für diese Arbeitsweise ist die Pomodoro-Methode, bei der zwischen Arbeitsphasen von 25 Minuten immer fünf Minuten Pause gemacht werden. Nach einem Block, der aus vier dieser Arbeitsphasen besteht, gibt es eine längere Pause.

Software richtig einstellen

Nicht nur die externe Einstellung des Bildschirms spielt eine Rolle, wenn es darum geht, die Augen zu schonen, sondern auch die interne Einstellung von digitalen Geräten. Dazu zählt zum Beispiel die Schriftgröße, die auf dem Bildschirm dargestellt wird, oder die Auflösung der Grafiken. Wenn die Schriftgröße zu klein oder die Auflösung zu schlecht ist, dann ist dies nur unnötig schwer für die Augen. Man sollte daher alle Einstellungen möglichst so anpassen, dass sie einem das Leben nicht unnötig schwer machen. In Schriftbearbeitungsprogrammen kann man diese Einstellungen meist direkt vollziehen. Wenn es um die generelle Software geht, dann funktioniert die Anpassung meist über die Einstellungen oder das Betriebssystem.

Das richtige Raumklima bewirkt Wunder

Das “Office-Eye-Syndrom” - ja, dafür gibt es ein richtiges Wort - resultiert oft nicht nur von dem Bildschirm, sondern auch von dem generellen Raumklima. Ein Faktor bei den Augen ist dabei, dass man generell weniger blinzelt, wenn man am Bildschirm arbeitet und daher die Augenoberfläche nicht so sehr befeuchtet wird wie sonst. Im Raumklima kommt dazu oft noch eine allgemein trockene Luft, die die Augen weiter austrocknet. Eine ausreichende Luftfeuchtigkeit liegt etwa zwischen 50 und 65 Prozent. Ansonsten kommt es zu dem besagten Syndrom, dessen Symptome Rötungen, Juckreiz und trockene Augen sind.

Vorsorgeuntersuchungen ab 40

Gesetzlich ist festgelegt: Ab 40 Jahren sollte alle drei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung für die Augen stattfinden. Sie sollte vom Arbeitgeber für die Angestellten, die an Bildschirmen arbeiten, angeboten werden und auch die Kosten für die Untersuchung sowie für Bildschirmbrillen sollte der Arbeitgeber tragen.

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