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6 oft übersehene Muskeln, die wichtig sind
04. Mar. 2022
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Beim Fitnesstraining gibt es viele Dinge, die falsch laufen können. Eine falsche Ausführung der Übungen, zu wenig (oder zu viel) Gewicht oder auch ein schlechter Trainingsplan: Beim Workout muss auf viele Parameter geachtet werden.


Aber nicht nur die Übungen selbst oder das verwendete Gewicht sind oftmals alles andere als optimal. Auch das Zusammenspiel der Muskeln wird häufig übersehen. Das Resultat: Muskuläre Dysbalancen, die das Gleichgewicht des Körpers bedrohen können.


Die unterere Rücken

Beim Rückentraining denken viele direkt an den Latissimus oder den Trapezmuskel. Diese Muskeln sind unter anderem dafür verantwortlich, dass unser Rücken breit aussieht und daher sehr beliebt unter Trainierenden. Gemeinsam mit einer breiten Brust sorgt ein breiter Rücken dafür, dass du dir eine durchaus imposante Figur aneignen kannst.


Allerdings gibt es noch einen weiteren großen Rückenmuskel, der allzu häufig vernachlässigt wird: der Rückenstrecker. Dieser Muskel befindet sich zwischen dem Gesäß und den Schulterblättern und ist für eine Vielzahl an Bewegungen verantwortlich. Dazu gehören unter anderem so elementare Aufgaben wie das Beugen und Aufrichten der Wirbelsäule. Darüber hinaus stabilisiert er den Körper und trägt dazu bei, dass wir eine aufrechte Körperhaltung haben.


Leider wird dieser Muskel im Rahmen des Krafttrainings oft außer Acht gelassen. Mit teilweise dramatischen Folgen: Wird der Rückenstrecker vernachlässigt, kann das auf Dauer zu Beschwerden im Bereich der unteren Wirbelsäule führen. Da der Muskel auch an der Stabilisation des Körpers beteiligt ist, kann ein untertrainierter Rückenstrecker dazu führen, dass es zur Überbelastung an anderen Gelenken und Muskelgruppen kommt.


Hals- und Nackenmuskulatur

Die Muskulatur im Bereich von Hals und Nacken ist dafür verantwortlich, unseren Kopf in einer natürlichen Position zu halten. Wird sie nicht ausreichend trainiert, sind meistens Haltungsprobleme die Folge. Das wiederum führt zu einer Überstreckung des Kopfes, die sich negativ auf uns auswirken kann; neben Schmerzen und Muskelverspannungen im Halsbereich kann das sogar zu Kopfschmerzen und anderen Symptomen führen.


Dabei ist eine starke Hals- und Nackenmuskulatur nicht nur wichtig, sie kann auch gut aussehen. Denn ein durchtrainierter Oberkörper kann schnell unnatürlich oder gar unästhetisch wirken, wenn die Nackenregion nicht ebenso trainiert ist. Daher sollte man immer darauf achten, auch Nacken und Hals in das Training einzubinden. 


Beinmuskulatur

Eines der wohl häufigsten Bilder, das man im Fitnessstudio sieht, ist das von untrainierten Beinen. Viele Trainierende achten darauf, ihren Oberkörper in Form zu bringen. Dabei wird die Beinmuskulatur aber oftmals komplett ignoriert; entweder, weil der Fokus auf Muskeln wie Brust und Armen liegt, oder weil trainierte Beine den Oberkörper kleiner erscheinen lassen können. Beides sind aber keine triftigen Gründe, die Beinmuskulatur nicht zu trainieren.


Denn die Beine sind zu einem großen Teil dafür verantwortlich, unser Körpergewicht zu tragen. Wenn alles oberhalb der Hüfte gut trainiert ist, kann das dramatische Folgen haben. Denn das höhere Gewicht drückt nun (aufgrund der Schwerkraft) auf die Beinmuskulatur. Sind die Beine nicht ausreichend trainiert, sind Gelenkbeschwerden vorprogrammiert. 


Schulter-Rotatorenmanschette

Zwar werden die Schultern in vielen Übungen mittrainiert; allerdings kommt es dabei oft zu vergleichsweise einseitigen Belastungen. Die Schulter ist ein äußerst komplexer Verbund von Muskeln, die nur teilweise sichtbar sind. Unter dem Deltamuskel (dem Teil der Schulter, den man von außen sehen kann) verlaufen noch viele weitere Muskeln, die alle für die natürliche Funktion der Schulter (Rotation, Heben von Gegenständen) verantwortlich sind.


Daher ist es wichtig, die Schultermuskulatur effektiv zu trainieren. Wie du das schaffst? Indem du die Schulter aus verschiedenen Winkel trainierst. Vor allem die Außenrotation wird nämlich oftmals vernachlässigt oder gar nicht trainiert, was wiederum schwerwiegende Folgen haben kann. Verletzungen an der Schulter gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern beim Fitnesstraining, und oftmals sind eine schwach trainierte Muskulatur im Bereich der Schultern die Ursache dafür. 


Unterarmmuskeln

Beim Training für größere Arme legen viele Trainierende den Fokus auf Bizeps und Trizeps. Diese Muskeln lassen den Oberarm breit und kräftig aussehen. Beide Muskeln sind allerdings vergleichsweise klein, und können daher nur bedingt trainiert werden. Eine weitaus wichtigere Muskelgruppe wird dabei oftmals übersehen: Die Unterarmmuskulatur. Dabei sind Handbeuger und Handstrecker nicht nur funktionell wichtig, sie können auch zu einem Bild von breiteren Armen beitragen. 


Hinzu kommt die Tatsache, dass die Muskeln des Unterarms viel Arbeit leisten, wenn es um das Heben von Gewichten geht. Denn die Unterarmmuskulatur ist für unsere Griffkraft verantwortlich und bestimmt damit maßgeblich, wie viel Gewicht wir in unseren Händen halten können. Wenn du also beispielsweise bei einer Übung wie Klimmzügen nicht weiterkommst, sind eventuell gar nicht dein Rücken oder dein Bizeps das Problem; es besteht die Chance, dass dir die fehlende Griffkraft einen Strich durch die Rechnung macht. 


Seitliche Bauchmuskulatur

Beim Vergleich von Menschen, die ihren Körper im Fitnessstudio trainieren, und professionellen Sportlern sieht man oft einen gravierenden Unterschied: Die Bauchmuskulatur. Dabei geht es aber nicht um das Sixpack, dass sehr viele Fitnessbegeisterte haben; vielmehr geht es um die seitliche Bauchmuskulatur, die bei Sportlern oftmals deutlich stärker ausgeprägt ist.


Denn die Muskeln an der Seite des Rumpfes sind für Stabilität und Funktionalität verantwortlich. Sie halten den Körper bei verschiedensten Übungen, etwa dem Laufen, gerade und sind daher gerade für Sportler extrem wichtig. Dennoch sollte man auch als Hobbysportler darauf achten, diese Muskeln effektiv zu trainieren; denn sie können auch im täglichen Leben (etwa beim Sitzen) dazu beitragen, unseren Körper in einer gesunden Position zu halten.


Zusammenfassung

Beim Training im Fitnessstudio gibt es viele Dinge, die man falsch machen kann. Gerade Anfänger, aber auch Fortgeschrittene und sogar Profis, übersehen oftmals bestimmte Muskeln oder ignorieren diese komplett. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass unser Körper immer als Einheit arbeitet. Eine passende Balance zwischen den Muskelgruppen ist daher nicht nur ästhetisch wertvoll, sie ist auch eine Voraussetzung für die gesunde Zusammenarbeit unseres Körpers.


Achte daher darauf, dass du auch die kleinen Muskelgruppen nicht vernachlässigst. Denn ansonsten drohen dir langfristige Probleme, wie muskuläre Dysbalancen, Beschwerden oder gar Verletzungen. Sehe deinen Körper immer als Einheit und führe dir vor Augen, dass deine gesamte Muskulatur immer nur so stark ist, wie der schwächste Muskel. Mit dem passenden Trainingsplan kannst du dein Training aber optimieren und so dafür sorgen, dass auch die vergleichsweise kleinen Muskeln genug Aufmerksamkeit bekommen. Für einen starken und funktionalen Körper. 


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