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6 Möglichkeiten, dein Büro grüner zu gestalten
24. Jan. 2022
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In Unternehmen wird das Thema Umweltschutz in den Büros inzwischen glücklicherweise großgeschrieben. Doch wie sieht es bei dir im Homeoffice aus? Hast du dir auch dort schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob du nachhaltig arbeitest? 

 

Da die meisten seit zwei Jahren nun von zu Hause arbeiten, müssen wir alle dafür sorgen, dass wir auf die Umwelt achten. Hier sind einige Möglichkeiten, die du am besten sofort umsetzt. 

 

1. Achte auf Recycling

Die wichtigste Regel lautet: Wiederverwenden, Reduzieren und Recyceln. Am besten achtest du bereits vor dem Kauf oder der Nutzung darauf, wie du Müll vermeiden kannst. So solltest du zum Beispiel zu Hause komplett auf den Drucker verzichten. Inzwischen ist dies durchaus möglich. Musst du dennoch ab und zu etwas ausdrucken, gibt es viele Geschäfte, die dies anbieten. Somit sparst du dir nicht nur Kosten, sondern es fällt kein Papiermüll an und du musst keine umweltschädlichen Toner verwenden. 

Verwende bei Elektrokleingeräten solche, die wieder aufladbar sind und du somit den Einsatz von Einweg-Batterien vermeiden kannst. Denke vor dem Wegwerfen von Artikeln darüber nach, wie oder ob du ihn wiederverwenden kannst. So kann eine Dose mit Bohnen beispielsweise nach dem Verspeisen als dekorativer Stifthalter dienen.  

Wie du es genauso in der Küche bereits tust, solltest du zudem alles recyceln, was möglich ist. Dies gilt zudem auch für dein Mittagessen. Versuche so wenig Lebensmittel wie möglich zu verschwenden und alles zu trennen, was in den Müll kommt. Achte bereits beim Einkauf darauf, wie du Abfall vermeiden kannst.  

Für dein Homeoffice kannst du dir zudem gebrauchte, hochwertige Möbel anschaffen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und Kreativität hast du so ein funktionales und schönes Büro zu Hause, das ebenso den Geldbeutel schont und Müll vermeidet.  

Beim Thema Elektroschrott solltest du ganz besonders achtsam sein. Bevor du etwas wegwirfst, frage dich: Kann man das Gerät eventuell noch reparieren? Gibt es ein Reparatur-Café in deiner Nähe, wo du lernen kannst oder Hilfe bekommst, wie du es wieder flott machst? Oder kannst du es wiederverkaufen oder spenden? Elektronische Geräte sind nicht nur durch die Verwendung von Kunststoffen und ähnlichen Materialien bei ihrer Konstruktion umweltschädlich. Bei der Entsorgung von Elektronik gelangen gefährliche Stoffe wie Blei und Quecksilber in die Umwelt. 

 

2. Nutze erneuerbare Energiequellen

Wind- und Solarenergie sind inzwischen rentabler denn je. Dies bedeutet jedoch nicht, dass du die hohen Kosten auf dich nehmen musst, um eine Solaranlage auf deinem Dach zu installieren. Du kannst dich für einen Stromanbieter entscheiden, welcher grünen Strom liefert. Tatsächlich sind erneuerbare Energien wie Wind-, Wasser- und Solarstrom günstiger zu erhalten als umweltschädliche Stromquellen. 

 

3. Entferne Papier aus deinem Leben

Es ist bequem, schnell ein paar Seiten auszudrucken, um sie zu korrigieren oder aktualisieren. Die meisten sind es gewohnt, Dokumente schwarz auf weiß vor sich zu haben, um sie lesen zu können. Dabei ist es jedoch nichts anderes als eine Gewohnheit.

Inzwischen gibt es hervorragende digitale Möglichkeiten, wie du Papier vollkommen aus deinem Leben verbannen kannst. Sei es, dass du dir einen E-Reader oder ein Tablet aussuchst, welches dem Aussehen und Gefühl von Papier sehr nahekommt und du mit einem Stift Korrekturen machen kannst. Das Beste daran: Diese werden damit oft digital umgesetzt. Damit sparst du dir sogar Zeit, das Korrigierte auf den PC zu übertragen. 

Auch Verträge lassen sich heute bereits zu 100 % digital abschließen. Mit einer digitalen Unterschrift ist kein Ausdrucken mehr notwendig. Du sparst damit nicht nur Papier ein, sondern auch teure und umweltbelastende Geräte wie Drucker und Scanner. 

Auch bei Rechnungen solltest du die Anbieter bitten, dir diese per E-Mail zukommen zu lassen. Dies spart Kosten, Papier und Transportwege ein.  

 

Tipps für ein papierloses Büro

  • Verkaufe deinen Drucker und stelle deine Abläufe auf papierlos um. 

  • Verwende für Notizen ein Tablet oder dein Smartphone statt Papier.

  • Fordere ausschließlich elektronische Rechnungen und Kontoauszüge an.

  • Implementiere ein digitales Unterschriftensystem.

  • Halte Ordnung in deiner digitalen Ablage, damit du alles einfach finden kannst und nichts ausdrucken musst. 

 

4. Nutze natürliches Licht 

Die Verwendung von natürlichem Licht ist eine der einfachsten Methoden, um Strom zu sparen. Auch in dunkleren Arbeitsbereichen ist dies mit etwas Fantasie möglich. Stelle hierzu deinen Schreibtisch in deinem Homeoffice direkt ans Fenster oder zumindest in die Nähe davon. Achte darauf, dass natürliche Lichtquellen nicht durch große Möbelstücke blockiert werden und so das gesamte Tageslicht in den Raum gelangen kann. 

Sollte die natürliche Beleuchtung nicht ausreichen, verwende indirekte Beleuchtung wie eine Schreibtischlampe, Lichterketten oder Stehlampen. Benutze ein offenes Bürokonzept, sodass das Licht den ganzen Raum durchfluten kann. Verwende bei elektrischen Leuchten LED-Lampen, welche energiesparender sind.   

Zudem solltest du in dunkleren Zimmern helle Farben an den Wänden und bei der Einrichtung verwenden, damit das Tageslicht reflektiert werden kann. Auch ein Spiegel im Raum kann helfen, ihn heller wirken zu lassen.  

 

5. Verwende Grünpflanzen im Homeoffice

Grünpflanzen beruhigen uns nicht nur, sondern sie sorgen auch für eine gesunde Rauminnenluft. Sie filtern auf natürliche Weise Schadstoffe aus der Luft, absorbieren Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen und Kohlenmonoxid, wodurch frischer, reiner Sauerstoff entsteht. Damit kannst du am Tag bis zu 87 % der Luftschadstoffe in deinem Büro entfernen.

Die Nähe zur Natur beruhigt uns Menschen zudem, sodass alleine der Anblick von Grünem Stress abbauen kann und du dich rundum wohler fühlst. Wenn du dies mit natürlichen Materialien wie Holz oder Bambus kombinierst, wirst du deine Produktivität zu Hause enorm steigern können. 

 

6. Verwende energiesparende Geräte

Die meisten elektronischen Geräte verfügen heute über energiesparende Funktionen. Sei es dein Laptop, der Computer oder der Bildschirm. Stelle sie so ein, dass sie so wenig Elektrizität als möglich verbrauchen. Wusstest Du zudem, dass dein Laptop sehr viel Strom frisst, wenn du ihn stets am Ladekabel hast? Daher solltest du ihn immer wieder auf Batterie laufen lassen und das im Stromsparmodus.

Verwende zudem intelligente Steckdosen, die erkennen, dass Geräte für eine längere Zeit nicht verwendet werden und sie komplett ausstellen. Besonders nach Feierabend solltest du alles im Büro abschalten, damit auch im Stand-by-Modus kein Strom verbraucht wird. 

Dies heißt jedoch nicht, dass du nun deine elektronischen Werkzeuge gegen energiesparende austauschen musst. Dies würde die Umwelt nur unnötig mit Müll belasten. Wenn du bei der Verwendung achtsam bist und nach und nach umrüstest, kannst du bereits einen großen Teil beitragen.


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