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6 Dinge, die du gegen den Klimawandel tun kannst
24. Jan. 2022
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Der Klimawandel ist in aller Munde. Dabei werden die Maßnahmen, die man dagegen ergreifen kann, meist auf hoher politischer Ebene diskutiert oder von Großunternehmen. Doch jeder Einzelne kann einen wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel leisten.

 

Zwar kannst du alleine keine drastischen Modifikationen hervorrufen, doch wenn jeder ein wenig tut, um dagegen anzukämpfen, wird sich ebenso das allgemeine Gesamtbild ändern. Verwendest du deine Stimme als Verbraucher, Kunde, Wähler und aktiver Bürger, wirst auch du Veränderungen in einem viel größeren Umfang bewirken.


Hier sind einige Dinge, die du als Einzelperson gegen den Klimawandel tun kannst:


1. Iss weniger Fleisch und Milchprodukte

Der Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte ist eine der einfachsten Möglichkeiten, die Umweltbelastung des Planeten zu reduzieren. Studien deuten darauf hin, dass eine ballaststoffreiche pflanzliche Ernährung auch besser für deine Gesundheit ist. Damit erreichst du also nur Gutes – für die Umwelt und dich selbst.


Schränke deinen Fleischkonsum auf ein oder zweimal pro Woche ein und nutze vermehrt Milchalternativen. Wähle stets frische, saisonale Produkte, welche lokal angebaut werden, um die CO2-Emissionen durch Transport, Konservierung und längere Kühlung zu reduzieren. Der CO2-Fußabdruck eines Cheeseburgers entspricht dem von neun Falafel in Pitabrot!


2. Reduziere Flugreisen

Wenn du geschäftlich viel fliegen musst, solltest du darüber nachdenken, ob eine Videokonferenz nicht genauso gut ausreicht. Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass es auch ohne viele Flugreisen gehen kann. Für innerdeutsche oder nahe Treffen solltest du eher auf Zugreisen setzten, als dich in ein Flugzeug zu setzen. Oder wie wäre es damit, ein Elektroauto zu mieten?


Wenn du dennoch fliegen musst, gibt es bei den meisten Fluggesellschaften die Möglichkeit, einen kleinen Aufpreis für die CO2-Bilanz zu bezahlen. Fliege dann immer Economy Class, denn tatsächlich hat ein Passagier in der Business Class eine dreimal höhere CO2-Bilanz als einer in der Economy.


Besonders auf Kurzstrecken kann sich eine alternative Reisemöglichkeit zudem für dich besser auswirken. So hast du in den meisten Zügen stets Internet und kannst die Zeit für die Arbeit nutzen, es ist weniger stressig und bedenkt man die Zeiten vor und nach dem Flug, die du für Transfers, Security usw. aufwenden musst, bist zu im Zweifel sogar schneller an deinem Ziel.


3. Lass das Auto öfter stehen

Anstatt ins Auto zu steigen, geh zu Fuß oder nimm das Fahrrad. Dies ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern desgleichen für deine Gesundheit. Und obendrein sparst du damit auch noch Geld. Nutze für längere oder notwendige Fahrten die öffentlichen Verkehrsmittel oder Carsharing-Alternativen.


Autos tragen nicht nur zu den Treibhausgasemissionen bei. Auch die Luftverunreinigung durch die Gase des Straßenverkehrs stellt eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. Wusstest du, dass die Luftverschmutzung durch Abgase das Demenzrisiko erhöht und bereits ungeborene Babys in der Schwangerschaft negativ beeinflussen?


Zudem werden die Luftverschmutzungen, welche durch Autoabgase hervorgerufen werden, mit Asthma und schweren Lungenerkrankungen in Verbindung gebracht. Damit verkürzt sich auch die Lebenserwartung von Menschen, die beispielsweise in einer Großstadt täglich den Autoabgasen ausgesetzt sind.


Kannst du nicht auf ein Auto verzichten, solltest du über ein Elektro- oder Hybridmodell nachdenken. Für einmalige oder kurzfristige Verwendungen kannst du ein Elektroauto auch mieten. 


Und auch bei der Nutzung des Autos kannst du den CO2-Ausstoß reduzieren, indem du bei Wartezeiten immer den Motor abstellst, dafür sorgst, dass die Reifen immer vollständig aufgepumpt sind, damit der Widerstand reduziert wird und du eine kraftstoffsparende Fahrweise verwendest. All dies kann bis zu 40 % des Benzinverbrauches einsparen. Dies kommt also auch deinem Geldbeutel zugute.


4. Reduziere deinen Energieverbrauch

Kleine Änderungen an deinem Verhalten zu Hause helfen dabei, weniger Energie zu verbrauchen, deinen CO2-Fußabdruck und deine Energiekosten zu senken. Dies kannst du zu Hause tun:


  • Reduziere die Raumtemperatur um zwei Grad und trage dafür mehr Kleidung.

  • Schalte alle Lichter und Geräte aus, wenn du sie nicht verwendest.

  • Ersetze Glühbirnen durch LEDs oder andere energiesparende Lampen.

  • Reduziere die Zeit unter der heißen Dusche und stelle das Warmwasser auf 55 Grad ein. Dies genügt vollkommen und spart viel Energie.


Als Hausbesitzer solltest du dafür sorgen, dass dein Haus energieeffizient ausgestattet ist. Dichte alle Türen und Fenster ab und investiere eventuell in eine zusätzliche Isolation des Hauses. 


Ein weiterer Weg ist, dass du auf Ökostrom umstellst. Damit unterstützt du nicht nur alternative Energiequellen, sondern sparst oft auch Strom.


5. Schütze und respektiere Grünflächen

Grünflächen wie Parks und Gärten sind nicht nur für die Umwelt wichtig, sondern auch für unser mentales Wohlbefinden. Sie absorbieren Kohlendioxid und werden mit einer geringeren Luftverschmutzung in Verbindung gebracht.


Sie helfen, die Temperatur zu regulieren, indem sie überhitzte Stadtgebiete kühlen, können das Hochwasserrisiko durch die Aufnahme von Oberflächenregenwasser reduzieren und können wichtige Lebensräume für eine Vielzahl von Insekten, Tieren, Vögeln und Amphibien bieten.


Zudem haben Gärten und Parks einen beruhigenden Effekt auf die Menschen, wodurch Stress reduziert wird. Du kannst deinen Teil beitragen, indem du in eine Organisation investierst, die Bäume pflanzt. Oder wenn du einen Garten hast, kannst du auch selbst einem Baum einen Lebensraum schenken.


Selbst auf dem Balkon kannst du für eine Grünanlage sorgen, am besten mit blühenden Pflanzen, um ebenso Insekten und Bienen anzuziehen und ihnen wichtige Nahrung zu bieten. Ersetzte in deinem Garten keine Grünflächen durch Steine, Sand oder Kunstrasen, sondern belasse ihn natürlich.


6. Reduziere Müll

Alles, was wir als Verbraucher nutzen, hat einen CO2-Fußabdruck. Hier kann jeder Einzelne viel mehr tun, als man denken mag. Vermeide Einwegartikel, Billigkleidung und unnötige Plastikverpackung und versuche nicht mehr zu kaufen, als du brauchst.


  • Kaufe mehr gebrauchte Artikel oder hochwertige, die länger halten.

  • Wähle Marken aus, die sich für die Umwelt einsetzen.

  • Versuche, so viel Abfall wie möglich zu vermeiden und recycle.

  • Repariere defekte Geräte, statt neue zu kaufen.

  • Viele Dinge kannst du wiederverwenden.

  • Werfe alte Möbel oder Geräte nicht weg, sondern spende oder verkaufe sie.

  • Verschwende keine Lebensmittel.



Wie du sehen kannst, gibt es sehr viele Dinge, die du als Einzelperson zur Verhinderung des Klimawandels machen kannst. Wenn dies immer mehr Menschen tun, wirkt es sich in der Masse nicht nur gut auf die Umwelt aus, sondern es zwingt Unternehmen auch dazu, umzudenken.


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