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5 Jobs, die das Karpaltunnelsyndrom-Risiko erhöhen

26 Juni. 2023

Jeder sechste Deutsche leidet mindestens einmal im Leben unter der Nervenerkrankung, dem Karpaltunnelsyndrom. Dabei sind Frauen doppelt so häufig davon betroffen als Männer. Diese häufige Erkrankung tritt auf, wenn ein wichtiger Nerv in der Hand durch das Handwurzelband zusammengedrückt wird.

Wie kommt es zum Karpaltunnelsyndrom?

Du kannst das Karpaltunnelsyndrom bekommen, wenn Du dieselbe Handbewegung über einen langen Zeitraum hinweg wiederholst oder wenn Du den Medianusnerv verletzt, der von der Handfläche zum Handgelenk und zum Arm verläuft.

Während Sportlerinnen und Sportler das Karpaltunnelsyndrom nach Aktivitäten wie Paddeln oder Radfahren entwickeln können, besteht auch für viele Arbeitnehmer ein hohes Risiko, daran zu erkranken.

Nach stundenlangem Gebrauch der Hände und Finger können die Symptome des Karpaltunnelsyndroms dazu führen, dass die Beschäftigten ein Kribbeln verspüren, das sich vom Handgelenk bis zum Arm ausbreitet.

Was sind die gängigen Symptome des Karpaltunnelsyndroms?

Taubheitsgefühle und Armschwäche können ebenfalls Symptome des Karpaltunnelsyndroms sein, so dass Arbeitnehmer nicht mehr in der Lage sind, Gegenstände aufzuheben oder ihr Handgelenk zu drehen. Methoden wie manuelle Therapie und Ruhe können dazu beitragen, die Symptome des Karpaltunnelsyndroms zu lindern, aber auch Präventionsmaßnahmen können dazu beitragen, dass es gar nicht erst entsteht.

5 Arten von Arbeit, die ein erhöhtes Karpaltunnelsyndrom-Risiko haben

Bei einigen Berufen ist das Risiko, ein Karpaltunnelsyndrom zu entwickeln, höher als bei anderen. Wenn Arbeitgeber wissen, welche Tätigkeiten für Arbeitnehmer am gefährlichsten sind, können sie proaktive Maßnahmen ergreifen, um Hand- und Handgelenksverletzungen zu vermeiden und die Sicherheit am Arbeitsplatz zu fördern.

Sowohl bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten als auch bei Bürojobs besteht die Gefahr, dass ein Arbeitnehmer ein Karpaltunnelsyndrom entwickelt. Bei den folgenden Tätigkeiten können die Finger, Hände und Handgelenke der Beschäftigten einer wiederkehrenden Belastung ausgesetzt sein:

Fließband- und Fabrikarbeiter - Beschäftigte, die an einem Fließband arbeiten, wiederholen dieselben Gesten und bewegen oft stundenlang ein Objekt in dieselbe Richtung. Diese sich wiederholenden Bewegungen können bestimmte Bereiche der Hände belasten. Wenn die Hände von Fließbandarbeitern außerdem in ungünstigen Positionen gehalten werden, steigt das Risiko, ein Karpaltunnelsyndrom zu entwickeln. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten die Beschäftigten an der Linie nach Möglichkeit die Hände wechseln. Die Arbeitgeber sollten ihre Beschäftigten auch über die richtige Körpermechanik informieren, die den Druck auf den Medianusnerv während der Arbeit an der Linie verringert.

Büroangestellte - Büroangestellte, die stundenlang auf einer Tastatur tippen und eine Maus benutzen, haben ein höheres Risiko, ein Karpaltunnelsyndrom zu entwickeln, vor allem, wenn sie keine Pausen machen. Arbeitgeber sollten ihre Büroangestellten ermutigen, eine ergonomische Tastatur und Maus zu benutzen, ihren höhenverstellbaren Schreibtisch (Q8) und ergonomischen Bürostuhl (BS13) auf die richtige Höhe einzustellen und während der Arbeit regelmäßig Pausen einzulegen.

Telefonisten - Telefonisten haben die höchste Rate an Karpaltunnelsyndromen. Sie sitzen nicht nur den ganzen Tag am Schreibtisch, sondern müssen auch das Smartphone über längere Zeit ans Ohr halten. Dadurch werden Ellbogen, Finger und Handgelenke belastet und die Blutzirkulation eingeschränkt. Dies kann das Risiko erhöhen, ein Karpaltunnelsyndrom zu entwickeln. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Arbeitnehmer/innen bei Anrufen Headsets verwenden, die den Druck auf ihre Handgelenke verringern und ergonomische Tastaturen benutzen.

Bauarbeiter - Bauarbeiter arbeiten häufig mit vibrierenden Handwerkzeugen wie Presslufthämmern und Motorsägen. Über einen langen Zeitraum hinweg kann die ständige Vibration den Medianusnerv im Handgelenk reizen, so dass er sich entzündet und Symptome des Karpaltunnelsyndroms auftreten. Bauarbeiter können das Karpaltunnelsyndrom durch Vibrationen vermeiden, indem sie Antivibrationshandschuhe tragen und regelmäßig Pausen einlegen.

Friseure und Friseurinnen - Friseure und Friseurinnen sind den ganzen Tag auf ihre Hände angewiesen, um Frisuren zu kreieren, und wechseln oft zwischen Scheren, Kämmen, Trocknungsgeräten und anderen Werkzeugen hin und her.

Die lange Benutzung dieser Gegenstände kann die Sehnen und Nerven in den Händen und Handgelenken belasten, vor allem, wenn sie in ungünstigen Positionen gehandhabt werden. Dies kann zu einer Entzündung und Kompression des Medianusnervs im Karpaltunnel führen. Um den Symptomen des Karpaltunnelsyndroms vorzubeugen, sollten Arbeitgeber von Friseuren ergonomisch gestaltete Instrumente zur Verfügung stellen, ihren Beschäftigten Hand- und Fingerübungen beibringen und sie zu regelmäßigen Pausen zwischen den Übungen anhalten.

Wie kann man dem Karpaltunnelsyndrom vorbeugen?

Das Karpaltunnelsyndrom kann Deine Beschäftigten daran hindern, Unternehmensziele zu erreichen und produktiv zu bleiben. Außerdem kann die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, die auch eine Physiotherapie beinhalten kann, wie jede andere Verletzung Deine Beschäftigten davon abhalten, zur Arbeit zu kommen. Es ist wichtig, dass Du Strategien zur Vorbeugung des Karpaltunnelsyndroms optimierst, die auf die Art der Tätigkeit abgestimmt sind.

Verringere den Kraftaufwand und entspanne deinen Griff. Wenn du z.B. an einer Kasse oder einer Tastatur arbeitest, solltest du die Tasten sanft anschlagen. Wenn du länger schreibst, verwende einen großen Stift mit einem übergroßen, weichen Griffstück und frei fließender Tinte.

Mache kurze, häufige Pausen. Dehne und beuge Hände und Handgelenke regelmäßig sanft. Wechsle die Aufgaben wenn möglich ab. Das ist besonders wichtig, wenn du mit Geräten arbeitest, die vibrieren oder bei denen du einen hohen Kraftaufwand betreiben musst. Schon ein paar Minuten pro Stunde können einen Unterschied ausmachen.

Achte auf deine Handhaltung. Vermeide es, dein Handgelenk ganz nach oben oder unten zu beugen. Eine entspannte Mittelstellung ist am besten. Halte deine Tastatur auf Ellbogenhöhe oder etwas niedriger.

Verbessere deine Körperhaltung. Bei falscher Haltung werden die Schultern nach vorne gerollt, wodurch die Nacken- und Schultermuskeln verkürzt und die Nerven im Nacken zusammengedrückt werden. Das kann sich auf die Handgelenke, Finger und Hände auswirken und Nackenschmerzen verursachen.

Wechsle deine Computermaus. Achte darauf, dass deine Computermaus bequem ist und dein Handgelenk nicht belastet.

Halte deine Hände warm. Wenn du in einer kalten Umgebung arbeitest, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du Schmerzen und Steifheit in den Händen bekommst. Wenn du die Temperatur am Arbeitsplatz nicht kontrollieren kannst, solltest du fingerlose Handschuhe anziehen, die deine Hände und Handgelenke warm halten.

Um auch Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen zu vermeiden, solltest Du einen höhenverstellbaren Schreibtisch wie den E7 von FlexiSpot verwenden und einen ergonomischen Bürostuhl mit Rückensupport und Kopfstütze wie den BS8Pro von FlexiSpot. Nur durch die Verwendung von externen Geräten wie einer ergonomischen Tastatur und Maus in Kombination mit der richtigen Haltung kannst Du langfristige Schäden vermeiden.