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5 Gründe, warum das Büro bestehen bleibt
06. Apr. 2022
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Die Arbeit von zu Hause und hybride Arbeitsmodelle sind seit der Covid-19-Pandemie in aller Munde. Sie hat unser Arbeitsleben nachhaltig verändert und die Unternehmen gezwungen, umzudenken. 

 

Die Arbeit im Homeoffice hat sehr viele Vorteile und die meisten möchten obendrein nach der Entspannung der Situation nicht wieder zum traditionellen Neun-bis-fünf-Arbeitsmodell zurückkehren, bei dem sie den ganzen Tag im Büro vor Ort verbringen müssen. Doch diese neue Freiheit hat auch ihre Schattenseiten und genau das ist der Grund, warum wir auch künftig noch Büros unserer Arbeitgeber besuchen werden. Allerdings wird sich das Arbeitsmodell verändern in Richtung hybrides arbeiten, bei dem wir zwischen unserem Homeoffice und dem Büro wechseln. 

 

Es gibt fünf Hauptgründe, warum das Büro generell nicht komplett verschwinden wird. Wir haben sie uns für dich näher angesehen. 

 

1. Soziale Kontakte

Rund 45 % der Arbeitnehmer fühlen sich bei der Arbeit von zu Hause nicht mit ihren Kollegen und der Organisation verbunden. Das Zugehörigkeitsgefühl – das für die Mitarbeiterzufriedenheit unerlässlich ist – ist einer der Hauptgründe für Mitarbeiter, wieder ins Büro zu gehen. Die Angestellten müssen sich als Teil einer Organisation fühlen, um ihre beste Arbeit leisten zu können.


Vielen fiel während der Zeit, in der wir ausschließlich im Homeoffice arbeiten mussten, die Decke auf den Kopf. Es fehlten einfach die netten Unterhaltungen an der Kaffeemaschine, das gemeinsame Mittagessen oder die Drinks nach der Arbeit. Die Arbeit von zu Hause kann isolieren, was sich negativ auf das mentale Wohlbefinden auswirken kann.


2. Persönliche Kommunikation

Obwohl es bequem sein mag, in Jogginghose und T-Shirt hinter der Webcam zu sitzen, reicht es nicht immer aus. Unser Informationsaustausch besteht aus 55 % Körpersprache, 38 % Stimme und Tonfall und 7 % gesprochenen Worten. Das bedeutet, dass wir im letzten Jahr 55 % unseres Bedarfs an persönlicher Kommunikation vermisst haben.


Gesichtsausdrücke werden im persönlichen Gespräch besser verstanden und das Lernen ist einfacher von Angesicht zu Angesicht. Im Jahr 2020 hatte fast die Hälfte der Betriebsangehörige das Gefühl, nicht von anderen lernen zu können, während sie von zu Hause aus arbeiteten. Untersuchungen zeigen, dass Mitarbeiter, die einen neuen Job aus der Ferne beginnen, sich selbst mehr beibringen müssen, als ihnen lieb ist. Außerdem wissen die Teammitglieder nicht, was die neuen Angestellten können und im Gegenzug hat der neue Kollege keine langfristigen Beziehungen, die ihm helfen, die Arbeit zu erledigen. Dies führt zu Lernstagnation und schwächeren Soft Skills, weil die Mitarbeiter schlichtweg nicht genug persönlichen Kontakt haben.


3. Autonomie

Mitarbeiter im Büro haben alle einen ähnlichen Arbeitsplatz, die Angestellten zu Hause leider nicht. Sie können mit einem ungeeigneten Homeoffice, einer schlechten Internetverbindung oder Einsamkeit zu kämpfen haben. Auch wenn viele Unternehmen ihren Mitarbeitern bei der Einrichtung ihres Homeoffice durch die Bereitstellung von Geräten geholfen haben, kann es sich für einige jedoch noch immer schwierig gestalten, von zu Hause zu arbeiten. Auf der anderen Seite ziehen es einige Angestellte vor, so viel wie möglich von zu Hause aus zu arbeiten.


Als Arbeitgeber sollte man seinen Betriebsangehörigen die Möglichkeit bieten, von zu Hause aus oder im Büro tätig zu sein. Dies ist wichtig, um den Menschen die Autonomie zu lassen, die sie brauchen, um sich in ihrer Arbeit wohlzufühlen. Den Angestellten die Freiheit und Flexibilität zu geben, wann und wo sie arbeiten, ist im nun von entscheidender Bedeutung und wird das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern. Untersuchungen zeigen, dass 60 % der Mitarbeiter Flexibilität wünschen, wie und wo sie in Zukunft arbeiten. Wenn man die Möglichkeit nimmt, ins Büro zu gehen, könnte man möglicherweise einen Teil der Belegschaft an andere Unternehmen verlieren, die Wahlmöglichkeiten bieten.


4. Zusammenarbeit

Arbeitsgruppen, die vor Ort zusammenarbeiten, lösen häufig komplexe Probleme leichter, bauen bessere Beziehungen auf und fühlen sich bei ihrer Arbeit wohler. Wenn die Angestellten das Gefühl haben, zu einem Team zu gehören, sind sie glücklicher und gesünder. Auf der anderen Seite hat man in den letzten beiden Jahren erkannt, dass die Umstellung auf Online- und Hybrid-Meetings die Zeit, die wir in Meetings verbringen, verringert hat. Dies spart enorm viel Zeit ein und gibt mehr Raum für Kreativität.


Im Jahr 2020 fühlten sich nur 38,1 % der Mitarbeiter beim gestalterischen Denken von zu Hause aus unterstützt. All die kreativen Ideen entstehen nun mal hauptsächlich im Brainstorming zusammen vor Ort, was uns in den letzten beiden Jahren gefehlt hat, weil wir remote gearbeitet haben. Das Büro kann die Gemeinschaftsarbeit fördern, nicht nur, indem das Team zusammenkommt, sondern auch, indem es die Flexibilität und den Raum für die Zusammenarbeit bietet.


5. Spontanität

Die Zusammenarbeit im Büro kann die Kreativität fördern und uns helfen, spontan mit Kollegen in Kontakt zu treten. Im Jahr 2020 fühlten sich nur 52,6 % der Mitarbeiter durch ungeplante Meetings unterstützt. Das macht absolut Sinn, da es einfacher ist, die Kollegen aus dem Vertrieb persönlich zu treffen als online. Und in diesen Momenten der spontanen Interaktion passiert die Magie.


Spontane Meetings eignen sich perfekt, um mit dem Team oder Teammitglied ein bestimmtes Diskussionsthema zu besprechen. Sie sind oft produktiv, weil sie keine Zeitplanung kosten und das Thema bereits klar ist. Aber da alle online arbeiten, ist in den letzten Monaten nicht so viel passiert. Ungeplante Treffen und Kreativität gehen Hand in Hand und sind oft perfekt für neue Ideen. Dies kann allerdings nur vor Ort im Büro geschehen.


Das Büro wird bleiben

Die Mitarbeiter werden künftig so einiges anders machen. Und die Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Tools anbieten, die dazu benötigt werden, um sich im und um das Büro herum wohl und sicher zu fühlen. Einer der wichtigsten Punkte, warum nicht alle in Vollzeit im Homeoffice arbeiten werden, ist der soziale Aspekt. Er trägt nicht nur zur Kreativität, zum Lernen und einem besseren Zugehörigkeitsgefühl bei, sondern auch zum Wohlfühlfaktor der Angestellten. Menschen sind soziale Wesen und daher fällt es nicht jedem leicht, immer alleine von zu Hause zu arbeiten.

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