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5 Gründe für die Selbstständigkeit
27. Jul. 2021
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Sein eigener Boss zu sein, klingt nach dem Traum vieler Arbeitnehmer. Und jeden Tag erfüllen sich Menschen diesen Traum und wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Und auch wenn nicht jeder Versuch von Erfolg gekrönt ist, so ist das autonome Arbeiten sicherlich mit einer Reihe von Vorteilen verbunden.

Haben Sie sich bereits mit der Selbstständigkeit beschäftigt? Spielen Sie momentan mit dem Gedanken, Ihren aktuellen Job zu verlassen und Ihr eigener Boss zu werden? Oder sind Sie bereits in der Übergangsphase und brauchen nun eine Bestätigung, warum die Selbstständigkeit eine gute Idee ist?

Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen fünf Gründe vorstellen, warum Sie das selbstständige Arbeiten zumindest als Option in Erwägung ziehen sollten. 

 

1. Flexible Arbeitszeiten

In den meisten Berufen hat man geregelte Arbeitszeiten. Hier spricht man umgangssprachlich häufig vom 9-to-5 Modell, also einem Job, der von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr ausgeführt wird. Und tatsächlich finden die meisten Berufe in diesem Zeitrahmen statt. Was für viele Teil der täglichen Routine ist, bedeutet für andere fast schon eine Art Gefangenschaft.

Denn die Arbeitszeiten lassen häufig kaum Flexibilität zu. So kann man sich nicht mal eben spontan auf einen Kaffee mit dem besten Freund oder der besten Freundin treffen. Und auch die häufig zitierte Work-Life Balance lässt bei diesem Arbeitsmodell zu wünschen übrig.

Als Selbstständiger hat man jedoch deutlich mehr Möglichkeiten, den Tag zu gestalten. In vielen Berufsfeldern entscheidet man hier selbst, wann man arbeitet und wann man sich eine Pause gönnt oder anderen Aktivitäten nachgeht. In der Regel ist die Deadline, die vom Kunden gesetzt wird, die einzige zeitliche Vorgabe, an die man sich halten muss. Wie schnell oder wie langsam man das Projekt vorantreibt, das hängt dann von einem selbst ab.

 

2. Unhöfliche Kunden? Einmal und nie wieder!

Obwohl die eigenständige Suche nach Kunden Fluch und Segen gleichzeitig sein kann, ist eins mit Sicherheit festzuhalten: Wer einmal einen unfreundlichen Kunden hatte, der wird in Zukunft sicher einen großen Bogen um diesen machen!

Während man sich bei der Arbeit im Unternehmen eher selten Vorgesetzte oder Chefs aussuchen kann, ist die Wahl des Kunden als Selbstständiger deutlich einfacher: Wenn man während eines Auftrags feststellt, dass der Auftraggeber unrealistische Anforderung stellt, zusätzliche Arbeit einfordert oder generell einfach unhöflich und respektlos ist, kann man das Kapitel einfach mit Beendigung des Projekts abschließen.

In Zukunft wird man sich dann einfach andere Kunden suchen. Auch wenn es Branchen gibt, in denen Auftraggeber nicht unbedingt an jeder Ecke warten, sollten sich dennoch relativ problemlos andere Kunden finden lassen.

 

3. Urlaubsantrag? Genehmigt!

Wer kennt es nicht: Da hat man den Jahresurlaub mit der Familie geplant und freut sich bereits auf die Zeit mit den Liebsten. Nur noch den Urlaubsantrag einreichen und schon ist man gedanklich auf dem Weg zum Strandurlaub in der Karibik. Aber dann macht einem die Personalabteilung einen Strich durch die Rechnung: Der Antrag wird abgelehnt.

Natürlich verfügen viele Unternehmen heutzutage über einen Urlaubsplan, der bereits zu Anfang des Jahres feststeht. Somit lässt sich zumindest ein Stück weit planen, wie man den Urlaub verbringen möchte. Aber durch einige Entwicklungen der letzten Jahre ist auch das nicht mehr sicher: Crunchtime und Urlaubssperren sind in vielen Firmen Realität geworden. Dadurch ist auch die Urlaubsplanung nicht mehr sicher. Und ganz ehrlich: Was bringt der Urlaub, wenn er sich nicht mit den Sommerferien der Kinder überschneidet?

Als Selbstständiger bestimmt man selbst, wann man Urlaub nimmt. Keine Fragen, keine Anträge. Mit den Kunden kann man sich vorher so absprechen, dass die Aufträge vor dem Antritt des jeweiligen Urlaubs abgeschlossen sind. Dann sagt man noch kurz den langfristigen Kunden Bescheid, dass man die nächsten zwei Wochen nicht erreichbar ist und genießt seinen wohlverdienten Urlaub.

 

4. Finanzielle Unabhängigkeit

Auch wenn das monatliche Gehalt als Angestellter ohne Frage finanzielle Sicherheit bedeutet, so lässt es in der Regel Wünsche offen: Längst nicht jeder Job verfügt über Boni oder Zusatzzahlungen, das monatliche Einkommen ist also meistens festgelegt. So kann man eher selten etwas Geld beiseitelegen oder sparen.

Wer sein eigener Boss ist, der bestimmt jedoch selbst, wie viel man verdient. Das Einkommen hängt dann vom Volumen und der Vergütung der Aufträge ab, die man abschließt. In diesem Sinne gilt: The sky is the limit! Wenn man einen Monat mehr arbeitet als sonst, dann schlägt sich das in der Regel auch auf dem Konto wieder. Gerade, wer für etwas spart oder den nächsten Urlaub geplant hat, kann sich so selbst für seine fleißige Arbeit belohnen.

 

5. Glücklich arbeiten

Viele Menschen sind heutzutage in Berufen gefangen, die ihnen keinen Spaß machen. Natürlich ist eine drohende Arbeitslosigkeit ein triftiger Grund, auch einen unangenehmen Job zu erledigen. Aber wer sich jeden Morgen zur Arbeit schleppen muss und erst nach Feierabend glücklich sein kann, der befindet sich in einer gefährlichen Spirale. Denn dann kann der Job schnell zur mentalen Belastung werden, die sich auf das Gemüt übertragt und auf Dauer Schaden anrichtet.

Als Selbstständiger kann man sich den Beruf frei auswählen. Selbst, wenn man etwas probieren möchte, was man vorher noch nie in seinem Leben gemacht hat: Aufgrund des Arbeitsmarktes kann man heute in unzähligen Branchen selbstständig arbeiten. Alles, was es dazu braucht, ist eine hohe Eigenmotivation und das entsprechende Fachwissen (welches man sich aber auch oft aneignen kann).

So kann man in einem Beruf arbeiten, der genau zu den eigenen Vorstellungen passt. Es gibt dann kein besseres Gefühl, als Morgen für Morgen hochmotiviert die Arbeit aufzunehmen. So findet man den Spaß an der Arbeit wieder und wird auf Dauer wieder um einiges glücklicher sein. Und selbst, wenn man den gleichen Beruf wie zuvor als Angestellter ausübt: Aufgrund des geringeren Drucks und der eigenhändigen Auswahl von Kunden und Aufträgen kann man genau die Teilbereiche des Jobs erledigen, die einem Spaß machen.

 

Zusammenfassung

Um sich selbstständig zu machen, braucht es Mut, Planung und auch Durchsetzungsfähigkeit. Nur so kann man die Risiken der Selbstständigkeit minimieren und erfolgreich ins neue Berufsleben starten. Egal, ob Sie mit Ihrem aktuellen Job unzufrieden sind, sich mehr Gehalt wünschen oder einfach nur zeitlich flexibler sein möchten: Eine selbstständige Arbeit kann viele der Probleme lösen und zu einer besseren Work-Life Balance beitragen.

 

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