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10 umweltfreundliche und geldsparende Angewohnheiten
18. Jan. 2022
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Viele Produkte möchten uns heute weismachen, dass sie „grün“, sprich umweltfreundlich sind. Dabei handelt es sich jedoch meist lediglich um cleveres Marketing, das die menschliche Psychologie für die eigenen Interessen und Vorteile eines Unternehmens ausnutzt. Es ist diese Art von Marketing, die das Missverständnis geschürt hat, dass umweltfreundliches Leben teuer ist. Tatsächlich sollte ein umweltbewusster Lebensstil, wenn er im Sinne von Ressourcennachhaltigkeit und Sparsamkeit betrieben wird, auf lange Sicht sogar billiger sein.    

 

Hier sind zehn umweltfreundliche Gewohnheiten, mit denen du sogar Geld sparen kannst: 

 

1. Leihen oder mieten 

Während die konsumorientierte Gesellschaft, in der wir leben, die Idee des Besitzes vieler Dinge fördert, sollte man diese Mentalität der materiellen Anhäufung infrage stellen. Denke bei der Anschaffung von Geräten oder Produkten darüber nach, ob du sie wirklich brauchst.  

Manche Dinge benötigt man nur selten, oft sind sie jedoch teuer in der Anschaffung. Dies ist insbesondere der Fall bei elektrischen Handwerks- oder Gartengeräten oder Reinigungsmaschinen. Warum also nicht lieber ausleihen statt kaufen? 

Hier ist eine kurze Liste von Gegenständen, die du genauso gut ausleihen oder mieten kannst, ohne dass du hohe Anschaffungskosten hast: 

  • Bücher

  • Spielzeug,

  • Partyzubehör

  • Werkzeuge

  • Campingausrüstung

  • Fahrzeuge

  • Strandhaus

 

2. Second-Hand einkaufen

Es gibt alles Mögliche in Second-Hand-Läden, die lediglich einen Bruchteil des Anschaffungspreises kosten. Auch wenn du in deine Nähe keinen Gebraucht-Kleidermarkt hast, gibt es viele Plätze online, wo du fündig werden kannst:

Facebook-Marktplatz

Etsy

eBay

eBay Kleinanzeigen und viele mehr. 

 

3. Eigene Getränkebecher oder -flaschen 

Egal, ob du zur Schule, zur Arbeit, ins Fitnessstudio oder auf Reisen gehst, bring immer deine eigene Trinkflasche mit. Untersuchungen zeigen, dass weltweit pro Minute eine Million Flaschen konsumiert werden. Da nur neun Prozent davon recycelt werden, wird das meiste Plastik entweder verbrannt, auf einer Deponie gelagert (wo es niemals verrotten wird) oder gar in die Weltmeere geleitet.  

Zwar werden die Flaschen vielerorts gesammelt und du bekommst Pfand dafür, allerdings heißt dies in einigen Ländern leider nicht, dass sie ebenso umweltgerecht entsorgt oder recycelt werden. Daher solltest du immer deine eigene Flasche oder deinen eigenen Kaffeebecher verwenden, auch wenn du zu Starbucks gehst. Dort bekommst du dafür sogar einen Rabatt. 

 

4. Vermeide Einmalprodukte 

Artikel, die für den einmaligen Gebrauch hergestellt werden, kosten auf Dauer sogar mehr, wenn man all die einzelnen Käufe zusammenzählt. Ganz zu schweigen von der Menge an Einwegverpackungen, die dabei anfallen. Servietten, Taschentücher, Papierhandtücher, Wasser- und Getränkeflaschen, Frischhaltefolie, Plastikrasierer, Tampons, Binden, Windeln – all das führt zu Unmengen an Abfall.  

Zum Glück gibt es für all diese Artikel wiederverwendbare Optionen, sodass der Wechsel einfach ist. Obwohl die Anschaffungskosten teilweise höher sind, wirst du auf lange Sicht Geld damit sparen und du schonst den Planeten. 

 

5. Selbst anbauen 

Der Anbau eigener Bio-Kräuter, -Obst und -Gemüse macht Spaß, es ist gesünder und du sparst gleichermaßen noch Geld. Auch wenn du in einer Wohnung lebst, kannst du Kräuter auf dem Balkon oder am Küchenfenster ziehen. Damit kannst du bis zu 10 Euro pro Woche sparen und du trägst einen wichtigen Beitrag zur Umwelt bei.  

 

6. Lass das Auto öfter stehen 

Die größte Anschaffung nach einem Eigenheim ist üblicherweise ein Auto. Wenn man die Kosten für den Kauf, die laufenden Ausgaben wie Benzin, Steuern und Versicherung zusammenrechnet und zudem auch die Kosten für die Wartung und Reparaturen bedenkt, kannst du im Vergleich sehr viel günstiger fahren, wenn du Alternativen verwendest. 

Diese sind öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften, Mitfahrgelegenheiten, zu Fuß gehen und Radfahren. Und wenn sich mehr Menschen für diese Option entscheiden würden, würde dies zu weniger Privatfahrzeugen auf den Straßen, weniger Verkehrsstaus und eine geringere Luftverschmutzung führen. 

 

7. Trainiere zu Hause 

 Anstatt in dein Auto zu springen und fossile Brennstoffe zu verbrauchen, nur um ins Fitnessstudio zu gehen und jedes Jahr Hunderte von Euro für eine Mitgliedschaft auszugeben, kannst du dir in deinem Zuhause einen Trainingsraum einrichten.  

Dadurch schonst du nicht nur die Umwelt, sondern du sparst auf Dauer auch Geld. Selbst deine Yogastunden kannst du zu Hause online durchführen – dies oft vollkommen kostenlos auf YouTube oder anderen Online-Kanälen. 

 

8. Koste „grüne“ öffentliche Plätze aus 

Es gibt viele grüne öffentliche Plätze, die Sie genießen können, ohne einen kostenlosen Eintritt zahlen zu müssen, wie z. B. lokale Strände, Naturschutzparks, botanische Gärten und Wälder. Egal, ob du einen Familiencampingausflug oder wandern möchtest, eine schnelle Online-Suche zeigt dir all die schönen Naturplätze, die nichts kosten. 

 

9. DIY 

Dinge selbst zu machen, spart viel Geld und mit so vielen Anleitungsvideos online war es noch nie einfach. So kannst du damit beginnen, die Löcher in deinen Socken zu stopfen, statt sie gleich wegzuwerfen, du kannst dein Auto selbst warten, Brot backen, alles rund um den Eigenanbau im Garten lernen oder aber auch, wie du bestimmte elektrische Geräte reparieren kannst. 

In einigen Städten gibt es zudem Reparatur-Cafés, in denen du dich mit anderen austauschen kannst. Brauchst du zum Selbstmachen ein teures Gerät, solltest du Punkt 1 oder 2 in Betracht ziehen. 

 

10. Tauschen und handeln 

Eine Bewegung, die zum Glück immer größer wird, ist das Tauschen oder Handeln von Waren und Dienstleistungen. Statt sich etwas für viel Geld zu kaufen, kannst du es von jemandem, der beispielsweise eine Dienstleistung benötigt, die du anbieten kannst, im Tausch erhalten. Oder du hast Geräte oder Waren, die du nicht brauchst? Dann tausche sie mit etwas, was du gerne hättest oder besser gebrauchen kannst.  

Wenn solche Transaktionen lokal gehalten werden, wird sichergestellt, dass der ökologische Fußabdruck von allem, was gehandelt wird, minimal bleibt und gleichzeitig die Stärke und Bindung der Community-Mitglieder maximiert wird. 

Nehmen wir beispielsweise an, du baust dein eigenes Gemüse und Obst an und du hast eine sehr gute Apfelernte. Das, was du nicht verarbeiten kannst, kannst du zum Beispiel mit dem Nachbarn tauschen, der für dich deine Autoreifen wechseln kann. Die Möglichkeiten sind schier unendlich und du wirst überrascht sein, was alles möglich ist. Denn hier geht es nicht unbedingt nur um den Wert der zu tauschenden Güter oder Dienstleistungen, sondern hier regiert mehr die Nachfrage und das Angebot. 


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