KOSTENLOSER VERSAND IN DE, ATBIS ZU 10 JAHRE GARANTIE 60 TAGE RÜCKGABERECHT
Zurück
10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltagsleben
11. Jan. 2022
458 views

Nachhaltigkeit ist momentan in aller Munde. Ein gesteigertes Bewusstsein für unsere Umwelt hat unser Denken in den letzten Jahren massiv verändert. Ob durch den Kauf von Öko-Produkten oder das Sparen von Strom: Unser Konsumverhalten ist deutlich anders, als es noch vor 20 Jahren war. Denn das Wohl des Planeten ist durch die alarmierenden Berichte von Forschern und Naturkatastrophen immer mehr in den Fokus gerückt. 


Aber wie kannst du im Alltag nachhaltiger leben? Wir haben 10 Tipps für Dich zusammengestellt, mit denen du mehr Nachhaltigkeit in deinen Alltag bringen kannst. 


1: Strom sparen

Nicht erst seit den steigenden Gas- und Strompreisen mahnen Experten, dass Stromsparen eine hervorragende Idee ist. Denn dadurch spart man als Mieter nicht nur bares Geld, sondern tut auch etwas für die Umwelt. Die Produktion von Strom und das Erhitzen von Heizgas oder -Öl kostet Energie und ist, aufgrund der aktuellen Energiesituation in Deutschland, mit dem Ausstoß von Treibhausgasen verbunden. Daher ist es sinnvoll, an den passenden Stellen an Strom zu sparen: Schalte das Licht aus, wenn du den Raum verlässt und trenne elektrische Geräte vom Netz, wenn du sie nicht benötigst. Diese kleinen Kniffe können bereits dabei helfen, deinen Strombedarf zu senken und der Umwelt etwas Gutes zu tun. 


2: Weniger Auto, mehr öffentliche Verkehrsmittel

Auf dem Weg zur Arbeit muss es nicht immer das Auto sein. Bereits jetzt sind die Straßen und Autobahnen Deutschlands überlastet und Staus gehören für viele Arbeitnehmer zum Alltag. Hier können, gerade in Großstädten, öffentliche Verkehrsmittel die ideale Lösung sein. Das Fahren mit Bus und Bahn hilft nicht nur dabei, die eigenen Emissionen niedrig zu halten, sondern kann auch gut für die Brieftasche sein: Denn ein Monatsticket ist in vielen Städten günstiger als Steuern und Benzin, die bei einem Auto anfallen.


3: Mehr Pflanzliche Lebensmittel

Die Produktion von Fleisch ist untrennbar mit einem hohen Ausstoß von CO₂ und teilweise unwürdigen Bedingungen bei der Haltung von Tieren verbunden. Darüber hinaus kann ein übermäßiger Fleischkonsum negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Daher raten immer mehr Experten dazu, sich vorwiegend vegetarisch oder gar vegan zu ernähren. Das ist nicht nur besser für unsere Verdauung und unseren Körper, sondern hilft auch dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Dabei musst du nicht voll auf vegan oder vegetarisch umsteigen; es reicht bereits, deinen Fleischkonsum zu reduzieren. Ein- oder zweimal wöchentlich Fleisch ist kein Problem. 


4: Effizient Heizen

Wie wir bereits beim Thema Strom sparen erwähnt haben, kostet das Heizen der Wohnung Energie. Daher ist es wichtig, so effizient wie möglich zu heizen. Während die Heizung an ist, sollten Fenster geschlossen werden, um eine unnötige Verschwendung von Energie zu vermeiden. Auch automatisierte Heizregler, die erst ab einer bestimmten Temperatur mit dem Heizen des Zimmers beginnen, können eine sinnvolle Investition sein. So lässt sich sinnvoll Energie sparen und die Rechnung für die Heizung sieht auch besser aus - eine echte Win-win-Situation. 


5: Nichts wegwerfen, was noch verwendbar ist

Die Beseitigung von Müll ist eine sehr großen Umweltbelastungen. Während das Verbrennen von Müll immer mit dem Ausstoß von umweltschädlichen Gasen verbunden ist, muss auch beim Recyclen Energie erzeugt werden. Daher sollte man alles wiederverwenden: Tüten, Becher oder Tupperdosen lassen sich ohne Probleme mehrfach nutzen. Auch Gläser, etwa für Marmelade oder Gemüse, können problemlos ausgewaschen und anschließend wiederverwendet werden. 


Ab 2022 sind Plastiktüten in Deutschland (mit wenigen Ausnahmen) verboten. Jutebeutel oder Einkaufstüten, die man mehrfach nutzen kann, sind hier die deutlich bessere Alternative. Auch Kartons und Pakete können für andere Dinge, wie etwa die Aufbewahrung von Zubehör (Schrauben, Nägel) oder als Aktenablage genutzt werden. 


6: Faire Mode kaufen

Die Herstellung von Mode ist in vielen Aspekten eine der größten Klimasünden unserer Zeit: Bei der Produktion werden oftmals umweltschädliche Chemikalien verwendet, die anschließend in den Seen und Flüssen landen. Die Arbeitsbedingungen der Produzenten ähneln oft Sklaverei und die Mitarbeiter in den Betriebsstätten der Zulieferer erhalten Löhne, die weit unter dem Existenzminimum liegen. So sieht die Realität in vielen Fabriken für Bekleidung aus.


Für die Umwelt (und das eigene Gewissen) kann es daher eine hervorragende Idee sein, in Zukunft nur noch auf faire Mode zu setzen. Viele Hersteller kennzeichnen ihre Waren, wenn diese unter besonders umwelt- oder mitarbeiterfreundlichen Bedingungen hergestellt wurden. Online finden sich viele Webseiten, die die Nachhaltigkeit von Modeunternehmen genauer unter die Lupe nehmen und bewerten. So kann man sich als Konsument ein Bild davon machen, welche Hersteller besonders nachhaltig sind und in wen man in Zukunft investieren möchte.


7: Weniger Fliegen

Natürlich ist ein Urlaub mit Sonne und Strand durchaus verlockend - wer freut sich nicht auf eine verdiente Pause unter idyllischen Bedingungen? Aber das Reisen in fremde Ländern ist immer auch mit einer großen Belastung für die Umwelt verbunden. Denn Flugzeuge stoßen eine Menge CO₂ aus. Allerdings ist bei weiten Reisen das Auto oder der Zug keine Option - gönne dir also hin und wieder einen verdienten Strandurlaub. Achte aber darauf, dass es nicht zu oft dazu kommt. So kannst du deinen ökologischen Fußabdruck kleinhalten. 


8: Leitungswasser trinken

Natürlich schmeckt ein stilles Wasser, gerade im Sommer, einfach gut. Aber in den meisten Orten Deutschlands bekommst du das gleiche Erlebnis auch aus dem Wasserhahn in deiner Küche. Das deutsche Leitungswasser gilt als eines der am strengsten kontrollierten Wasser in Europa - und das spiegelt sich auch in der Qualität wider. Anstatt zur Flasche Wasser aus dem Supermarkt zu greifen, gönne dir also stattdessen ein Glas Wasser aus dem Hahn - so sparst du gleichzeitig auch Plastik. 


9: Weniger Rasen mähen

Wer mag schon einen Rasen im Garten, auf dem wild Blumen wachsen und der ungepflegt aussieht? Was auf den ersten Blick wie ein Fall für den Rasenmäher aussieht, ist aber ein wahres Mekka für die heimischen Tiere: Denn die Vielfalt an Blumen, die auf dem Rasen wachsen können, dient als Nahrungsquelle für Insekten. Diese wiederum sind ein gefundenes Fressen für die Vögel, die es sich in deinem Garten bequem machen. Indem du den Rasen auch mal wachsen lässt, förderst du die Entwicklung des natürlichen Ökosystems und bietest einen guten Nährboden für Tiere. Und wenn es zu wild wird, kannst du immer noch zum Rasenmäher greifen - nur nicht so regelmäßig!


10: Duschen statt Baden

Ein schönes, entspannendes Bad ist ohne Frage verlockend - gerade nach einem stressigen Tag. Aber beim Baden muss eine große Menge Wasser erhitzt werden, um die Badewanne zu füllen. Eine schnelle Dusche hingegen verbraucht deutlich weniger Wasser und es wird auch weniger Energie benötigt, um das Wasser zu erhitzen.


Zusammenfassung

Um im Alltag etwas nachhaltiger zu leben, bedarf es nicht viel. Ein paar kleine Änderungen können bereits einen großen Unterschied machen und dazu beitragen, dass du dich umweltbewusster verhältst. Nebenbei kannst du mit vielen dieser Tipps sparen und so etwas Gutes für deine Brieftasche tun. Versuche also, unsere 10 Tipps in dein Leben zu integrieren.


Diese könnte Dich auch interessieren