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10 einfache Tipps, wie du Plastikmüll vermeiden kannst
21. Jan. 2022
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Hast du dich nicht auch schon mal gewundert, wie viel Plastikmüll anfällt, wenn du Einkaufen warst? Alles scheint in Plastik gepackt zu sein und es ist fast unmöglich, dieser Flut von Plastikmüll zu entgehen.

 

Doch tatsächlich kannst du einiges tun, um zu vermeiden, dass dein Haushalt sehr viel Plastikmüll produziert. Wir haben dir zehn einfache Tipps zusammengestellt, wie du deinen wichtigen Teil zum Thema Umweltschutz beitragen kannst.


1. Verwende wiederverwendbare Trinkflaschen

Zwar muss man heute für alle Trinkflaschen Pfand bezahlen und sie werden recycelt, allerdings ist dies nicht die Antwort, wenn es darum geht, Plastikmüll zu vermeiden. In Deutschland funktioniert das Recycling noch gut. Doch in anderen Ländern werden die zur Wiederverwertung gesammelten Plastikflaschen oft einfach verbrannt oder ins Meer geleitet, da es an Kapazitäten fehlt. 


Die einfache Antwort heißt wiederverwendbare Trinkflaschen. Diese kannst du entweder mit Leitungswasser oder Tees füllen oder Sirups verwenden. Hier kann tatsächlich die größte Menge an Plastik eingespart werden. 


2. Mehrweg-Kaffeebecher:

Auch mit einem Mehrweg-Kaffeebecher kannst du einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Plastikabfall beitragen. Sei es im Büro, dass du satt der Plastikbecher deine eigene verwendest oder wenn du dir im Coffeeshop deinen Koffeinfix holst. 


Einige Kaffeebars und Bäckereien bieten sogar einen Rabatt an, wenn du deine eigene Kaffeetasse mitbringst. Selbst wenn die Becher in den Geschäften aus Pappe sind, so haben sie oft noch immer eine Kunststoffbeschichtung, um dicht zu bleiben. Zudem hilft es der Umwelt, auch, wenn du den Abfall, erzeugt durch Pappbecher, reduzierst.


Übrigens kannst du das Gleiche auch mit deinen Morgenbrötchen tun. Verwende deine eigene Box oder eine Tasche, statt die beschichteten Materialien der Läden zu verwenden.


3. Loser Tee

Wenn du gerne Tee trinkst, kannst du tatsächlich viel Plastikmüll einsparen. Nun wirst du sagen, dass aber Teebeutel nicht aus Kunststoff sind. Dies ist nur bedingt der Fall. Erstens werden die Teebeutel oft in einer Box ausgeliefert, welche mit einer Plastikfolie überzogen ist. Zweitens bestehen aus oder beinhalten tatsächlich sehr viele Plastik. 


Daher solltest du dir ein Tee-Ei oder ein Teesieb kaufen und auf die lose angebotenen Teesorten zurückgreifen. Diese werden meist in wiederverwendbaren Metalldosen verkauft, die auch noch hübsch aussehen. Es gibt zudem vielerorts Tee- und Kaffeeläden, in denen du losen Tee kaufen kannst, welcher in deine mitgebrachte Box gefüllt wird.


Dies ist übrigens in vielen Kaffeegeschäften auch mit Kaffee möglich. Bring einfach deine eigene Kaffeedose mit und lass dir die Bohnen frisch dort hineinmahlen.


4. Wiederverwendbare Strohhalme

Wenn du gerne einen Strohhalm verwendest, hast du inzwischen eine große Auswahl an wiederverwendbaren „Saugrüsseln“. Zwar sind in Deutschland nun zum Glück Einweg-Plastikstrohhalme nicht mehr erlaubt, doch die Alternativen aus Pappe sind alles andere als angenehm. 


Es gibt schöne und robuste Trinkhalme aus Metall (im Ganzen oder ausziehbar), aus Silikon oder Bambus. Sie sehen besser aus, haben keinen Eigengeschmack und sorgen dafür, dass gar kein Müll anfällt, wenn du deinen Lieblingscocktail genießt.


5. Wiederverwendbare Obst-und Gemüsesäckchen

Fast jeder Supermarkt bietet inzwischen wiederverwendbare Obst- und Gemüsesäckchen an, in die du deine frischen Lebensmittel zum Abwiegen an der Kasse packen kannst. Greife beim Gemüseeinkauf nur zu den Sorten, welche nicht einzeln in Plastik verpackt sind oder bereits vorverpackt sind. Meist sind alle Bio-Varianten lose erhältlich.


6. Verwende eine Bambuszahnbürste

Im Jahr benutzt du in etwa zwölf Plastikzahnbürsten. Du kannst davon ausgehen, dass deine allererste Zahnbürste, welche du je verwendet hast, noch immer in einer Form existiert – hoffentlich recycelt und nicht auf irgendeiner Mülldeponie, wo sie nicht verrottet.


Eine Bambuszahnbürste kannst du einfach auf den Kompost werfen und du musst keinerlei schlechtes Gewissen haben. Viele Drogeriemärkte haben heute die umweltfreundliche Alternative im Sortiment. Ansonsten findest du eine große Auswahl online.


7. Plastikfreie Zahnseide

Plastik ist in so vielen Dingen versteckt, an die wir gar nicht denken. Wenn du an Zahnseide denkst, hat man das Wort „Seide“ im Kopf und ob gewachst oder nicht. Das klingt in keinem Fall nach Plastik, richtig? Und dennoch ist Zahnseide üblicherweise aus Plastik. 


In Reformhäusern oder online kannst du jedoch inzwischen plastikfreie Zahnseide kaufen, welche aus alternativen Materialien wie Mais oder Seide hergestellt werden. Diese befinden sich üblicherweise in einem schönen Metallbehälter, welche nachgefüllt werden können. Somit sparst du auch die Plastikhülle ein. 


8. Hundekotbeutel aus Mais

Wenn du jeden Tag ein- oder mehrmals mit deinem Hund spazieren gehst und immer brav seinen Kot einsammelst, kannst du dir vorstellen, wie viel Plastikmüll du damit erzeugst. Da sich darin Hundekot befindet, kann dieses Plastik nicht einmal recycelt werden. 


Dieses Problem hat man erkannt und es gibt inzwischen alternative Hundekotbeutel, welche aus Mais oder Papier sind. Sie sind biologisch abbaubar, was heißt, dass diejenigen, die nie die Kotbeutel für den ganzen Weg tragen möchten und ihn daher dann einfach irgendwo hinwerfen, wenigstens nicht die Umwelt verschmutzen. Doch ganz ehrlich – so schwer ist ein Kotbeutel doch nicht, dass man ihn nicht bis zum nächsten Mülleimer tragen kann, oder?


9. Seife am Stück

Im Badezimmer und der allgemeinen Hygiene kann man sehr viel Plastik einsparen. Greife zum Beispiel einfach wieder auf die gute alte Seife am Stück zurück. Es ist eine reine Gewohnheitssache, sich damit zu duschen, die Hände zu waschen oder gar die Haare. 


Achte dabei darauf, dass die Seife aus biologischen abbaubaren Mitteln besteht und plastikfrei eingepackt wird. Inzwischen gibt es Hersteller für Shampoos, Conditioner und Duschgel, deren Produktflaschen wiederverwendbar sind und du sie selbst anmischst, indem du einfach nur Wasser hinzufügst. Denn ob du es glaubst oder nicht: Der größte Bestandteil deiner Pflegeprodukte ist Wasser!


10. Plastikfreies Händedesinfektionsmittel

Seit der COVID-19-Pandemie ist das Händedesinfektionsmittel ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Lebens geworden. Diese befinden sich allerdings immer in Plastikflaschen. Daher ist der Anteil der zu recycelnden Flaschen in den letzten beiden Jahren enorm gestiegen. 


Du hast hier zwei Möglichkeiten: Entweder verwendest du einen hübschen Spender aus Metall oder Keramik und kaufst nachfüllbares Händedesinfektionsmittel, welches am besten plastikfrei verpackt ist oder zumindest weniger Plastik hat oder du greifst auf Hersteller zurück, welche ausschließlich plastikfreie Verpackungen verwenden.


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