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8 Anzeichen, dass dein Mitarbeiter unter psychischen Problemen leidet
12. Jan. 2022
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Zum Glück hat es sich in den letzten Jahrzehnten erheblich geändert, dass Unternehmen mehr Wert auf das psychische Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter achten. Schließlich sind wir alle nur Menschen. Im Schnitt leidet jeder Vierte unter mentalen Problemen, was bedeutet, dass auch dein Mitarbeiter oder Kollege davon betroffen sein könnte.

 

Besonders in der Pandemie leiden viele unter unterschiedlichen psychischen Belastungen, die sich auch auf ihre Arbeit auswirken können. Sei es durch die Vereinsamung im Homeoffice, den Verlust von nahestehenden Menschen oder weil sie Familie und Beruf an einem Ort unter einen Hut bringen müssen. Jeder von uns spürt die Anspannung und den Stress, welche durch diese Situation entstehen könne, mehr als je zuvor. 


Psychische Erkrankungen sind Störungen, die das Denken, die Stimmung, die Gefühle und das Verhalten einer Person beeinflussen. Probleme wirken sich auf alle Aspekte des Lebens aus, von persönlichen und sozialen und natürlich auch die beruflichen. Es ist nicht immer leicht zu wissen, was in einer solchen Situation zu machen ist. Das Beste, was man tun kann – sowohl als Kollege oder besonders als Vorgesetzter, ist, Verständnis zu zeigen und eine gemeinsame Lösung zu finden. 


Doch die meisten werden über ihre Komplikationen in der Arbeit nicht von sich aussprechen, da sie Angst haben, dass es sich negativ auf ihren Job auswirkt. Wir haben für dich die gängigsten Anzeichen zusammengestellt, an denen du erkennen kannst, ob ein Kollege oder Mitarbeiter mit psychischen Problemen kämpft. 

 

1. Änderungen im Erscheinungsbild

Wenn jemand unter mentalen Problemen leidet, ist dies nicht immer offensichtlich. Schließlich trägt der Betroffene keinen Verband um sein Herz, wenn es schmerzt. Doch es gibt kleine, subtile Hinweise auf im äußeren Erscheinungsbild, die auf Schwierigkeiten hinweisen können. 


Wirkt der Mitarbeiter oder Kollege müde und ausgelaugt? Ist die betroffene Person vielleicht nicht so ordentlich gekleidet wie sonst oder schminkt sich weniger oder gar nicht? Wie bewegt sie sich? In einer eher geduckten Haltung, als wolle sie sich verstecken und nicht wie sonst aufrecht und offen? Auch abgelenkt sein kann ein Anzeichen dafür sein, dass etwas nicht stimmt.  

 

2. Fehlzeiten oder Verspätung

Wenn ein Mitarbeiter, der normalerweise pünktlich ist, zu spät kommt, Besprechungen auslässt oder sich häufiger krank meldet, kann dies auf eine psychische Erkrankung hindeuten. Körperliche Probleme, extreme Müdigkeit, Schmerzen oder ein überlastetes Erscheinungsbild können Symptome von Angstzuständen und Depressionen sein. 

 

3. Stimmungsschwankungen und exzentrisches Verhalten

Auch bei der Arbeit können psychische Probleme zu Stimmungsschwankungen und widersprüchlichen Emotionen mit intensiven emotionalen Höhen und Tiefen führen. Manche Verhaltensweisen können sogar bizarr erscheinen und aus dem Muster fallen. 

 

4. Veränderungen in der Kommunikation

Ein häufiges Anzeichen für psychische Probleme ist ein verändertes Verhalten in der Kommunikation mit anderen. Wenn sich ein Kollege oder Mitarbeiter sonst gerne austauscht, aber sich nun sehr im Hintergrund hält und kaum etwas beiträgt, ist dies oft ein Indiz dafür, dass es ihm nicht gut geht. 


Auch Verzögerungen bei der Beantwortung von Nachrichten und E-Mails, welche sonst nicht üblich sind, können auf Probleme hinweisen. Arbeitet die betroffene Person im Homeoffice, macht es Sinn, vorsichtig nachzufragen. 

 

5. Wenig Energie und Müdigkeit

Fällt dir auf, dass eine Person ständig sehr müde und ausgelaugt wirkt, kann dies ein Anzeichen von mentalen Problemen sein. Meist schlafen Menschen mit Depressionen, Angstzuständen und Stress nicht gut. Dadurch haben sie viel weniger Energie als sonst und können sich auch nur schlecht konzentrieren.  

 

6. Sozialer Rückzug

Mitarbeiter, die von Teamkollegen und der sozialen Kultur des Unternehmens distanziert erscheinen, können mental krank sein. Viele Menschen mit psychischen Problemen fühlen sich einsam, isoliert und leiden unter einem geringen Selbstbewusstsein. 

 

7. Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen

Wenn ein sonst zuverlässiger Kollege oder Mitarbeiter plötzlich Dinge vergisst, ist nicht selten eine Depression dafür verantwortlich. Diese kann zu kognitiven Veränderungen führen, die sich auf das Zeitmanagement, das Gedächtnis und andere exekutive Funktionen auswirken. Manager sollten dieses Thema mitfühlend angehen und dabei die psychischen Symptome berücksichtigen. 

 

8. Veränderungen im Charakter

Ein erhöhter Alkohol- oder gar Drogenkonsum und Persönlichkeitsveränderungen deuten auf ein sich entwickelndes psychisches Gesundheitsproblem hin. Jemand, der unter Problemen leidet und nicht weiß, wohin er sich wenden soll oder wie er sich aus dieser Situation befreien kann, kann manchmal selbstzerstörerisch agieren. Dadurch resultieren Charakterveränderungen wie Gleichgültigkeit, Aggression und Unverlässlichkeit.


Was kann man tun, wenn jemand unter psychischen Problemen leidet?

Der erste Schritt ist die Identifizierung der Person, welche eventuell unter mentalen Schwierigkeiten leidet. Bevor du sie jedoch darauf ansprichst, solltest du genau wissen, was du tun kannst und wirst, um ihr zu helfen. 


Als Manager kannst du dich an die Personalabteilung oder Geschäftsleitung wenden, um herauszufinden, wie das Unternehmen in solchen Fällen üblicherweise einschreitet. Am besten holst du dir fachkundigen Rat ein, um dabei richtig vorzugehen und die Situation nicht zu verschlimmern. 


Der Grund, warum Mitarbeiter mit psychischen Schwierigkeiten nicht offen in der Arbeit darüber reden, ist meist Angst, dass sie zusätzlich auch ihren Job verlieren. Sie möchten die Person schließlich unterstützen, nicht das Problem noch verstärken. Erstelle bereits im Vorfeld eine Strategie, die beiden helfen kann – sowohl dem Mitarbeiter als auch dem Unternehmen.


Sprichst du die betroffene Person dann darauf an, schlage Lösungen vor, die zumindest kurzfristig Erleichterung schaffen können. Je nachdem, was am besten für den Mitarbeiter ist, kann dies ein Urlaub sein, die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten oder im Falle von Einsamkeit und Isolation im Homeoffice regelmäßige Online-Meetings. 


Auch eine vorübergehende Entlastung kann der Person helfen, indem du einige Aufgaben auf andere Mitarbeiter umverteilst. Somit schaffst du wichtige Zeit für den Betroffenen, um beispielsweise eine Therapie in Anspruch nehmen zu können und gibst ihm mehr Zeit für seine Tätigkeiten. 


Oft fühlen sich die Betroffenen durch die Arbeit zusätzlich zu den psychischen Komplikationen überlastet. Eine vorübergehende Entlastung kann sie dabei unterstützen, sich mehr auf die Lösung ihrer Probleme konzentrieren zu können. Frage am besten direkt, wie du als Kollege oder Vorgesetzter helfen kannst. 


Stelle dabei sicher, dass diese Gespräche absolut vertraulich sind und nicht mit Dritten geteilt werden.


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